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Wo sind die Kröten geblieben?

Bund Naturschutz rätselt in Rott über Amphibiensterben

Eine Erdkröte trägt zwei männliche Tiere in Richtung des nahegelegenen Teiches. Die Amphibienwanderung und damit die Paarungszeit von Fröschen und Kröten begonnen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
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Im Rotter Forst wurde bisher an den beiden Seiten der Straße nach Tuntenhausen ein Zaun errichtet, ebenso entlang dem Waldstück nach der Abzweigung nach Großhöhenrain. Nun scheint dies leider nicht mehr nötig.

Der Bund Naturschutz (BN) grübelt über das Schwinden der Kröten. Im Rotter Forst wurde bisher an den beiden Seiten der Straße nach Tuntenhausen ein Zaun errichtet, ebenso entlang dem Waldstück nach der Abzweigung nach Großhöhenrain. Nun scheint dies leider nicht mehr nötig.

Rott – Doch nun gibt es einen Rückgang an Amphibien, dieser ist erstmals so massiv, dass auf Schutzzäune entlang der Straße durch den Rotter Forst verzichtet wurde.

Da, wo sonst unzählige Froschleichen von den unermüdlichen Wanderungen zeugten, ist kaum mehr Bewegung.

Auf der Straße nach Lehen bei Höhenrain und Knogl wurde ein leich-ter Rückgang bei den Erdkröten, ein starker Schwund bei Fröschen und Molchen festgestellt.

Ursachen sollen geklärt werden

Es kamen nur sehr wenige zum Laichgewässer, sodass ein Aussterben befürchtet werden muss.

Auch interessant: Rettung der Kröten hat in Schnaitsee begonnen (Plus-Artikel ovb-online.de)

Der Vorsitzende der Ortsgruppe des BN, Wolfgang Matschke von Maikowski, kann über die genauen Gründe des Amphibiensterbens nur spekulieren. Verdächtig sind eingeschleppte Krankheiten wie der asiatische Hautpilz „Psal“. Die vermehrten Trockenjahre, die die Waldböden austrocknen ließen, können ebenfalls ein Grund sein. Nicht auszuschließen sind Pestizide und deren Mischwirkung.

Lesen Sie auch: Pittenhart: Neues Laichgewässer für Kröten, Molche und Frösche (Plus-Artikel ovb-online.de)

Auf jeden Fall ist der Rückgang der Amphibien alarmierend. Für Matschke von Maikowski allerhöchste Zeit, Ursachenforschung zu betreiben und landesweite Schutzmaßnahmen zu erreichen.

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