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Materialnot auf der Baustelle

Rotter Schulneubau wegen Lieferverzögerungen zwei Monate in Verzug

Auf der Baustelle für die neue Schule in Rott arbeiten rund 30 Arbeiter und treiben den Bau voran.
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Auf der Baustelle für die neue Schule in Rott arbeiten rund 30 Arbeiter und treiben den Bau voran.

Schlechte Neuigkeiten gab der Rotter Bügermeister Daniel Wendrock in der Gemeinderatssitzung zum Schulneubau bekannt. Der Bau verzögert sich, weil Material fehlt. Doch es gab auch eine gute Nachricht.

Rott – Bürgermeister Daniel Wendrock (parteifrei) berichtete in der jüngsten Gemeinderatssitzung über die Bauentwicklung der Schule in Rott. Durch die verspätete Lieferung der sogenannten Perimeterdämmung verzögere sich die Fertigstellung. Sie dient zur Wärmedämmung erdberührter Bauteile von Gebäuden und Bauwerken an ihrer Außenseite, also einer Bodenplatte oder auch einer Kellerwand. Gerechnet wird mit einer Verzögerung von rund zwei Monaten, so Wendrock.

800.000 Euro weniger Kosten als erwartet

Er wies außerdem darauf hin, dass ein Monat Miete der Containerschule mit rund mit 20.000 Euro berechnet werde. Bislang blieben die Kostenerwartungen um 800.000 Euro unter den Berechnungen.

Im Gemeinderat stand zur Entscheidung an, ob die Technikzentrale einen dauerhaften Einbringungsschacht erfordere. Über den derzeitigen Einbringungsschacht wird die Lüftungsanlage bestückt und aufgebaut. Danach soll sie zugeschüttet werden. Die Idee war, mit einem dauerhaften Einbringungsschacht können bei Bedarf die Lüftungsanlage leichter ergänzt oder bestückt werden, ohne neu aufgegraben werden müssten. Der Schacht würde sich neben der Terrasse der Kantine befinden und mit einem Betondeckel abgedeckt werden.

Zusatzschacht für 41.000 Euro abgelehnt

Bürgermeister Wendrock und die Verwaltung halten die Ausgabe von weiteren 41.000 Euro für nicht nötig. Auch der Gemeinderat tat sich damit schwer.

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Gemeinderat Matthias Ganslmaier (Bürger für Rott) legte dar: „Keiner kann jetzt wissen, was wir in Zukunft brauchen werden und deswegen kann auch nicht klar sein, wie groß der Schacht sein muss.“

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Für Max Zangerl (BfR) war es nicht zu erklären, warum die Lüftungsanlage nicht durch die Kellertür gewartet und bei Bedarf ausgewechselt werden kann. Franz Ametsbichler (CSU) hielt das nicht ganz für durchdacht. Josef Riedl (BfR) war für den Schacht. Sebastian Mühlhuber (CSU) pflichtete ihm bei. Schließlich lehnte der Gemeinderat bei vier Gegenstimmen die Mehrausgaben ab.

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