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Rott unterstützt Moratorium zum Tetrafunk

Rott - Wie bereits Ramerberg unterstützt nun auch der Rotter Gemeinderat den Antrag der Bürgerinitiative "Tetrafunk-freies Rott" vom 9. Juni.

In diesem Antrag forderte die Bürgerinitiative die Gemeinderäte von Rott und Ramerberg auf, bisherige Beschlüsse zur Genehmigung von Senderstandorten für den Digitalfunk zu überprüfen.

Hier wies der Zweite Bürgermeister Dr. Jürgen Hüther, der Bürgermeister Marinus Schaber vertrat, darauf hin, dass bereits im März der Gemeinderat Bedenken geäußert hatte, als im Bereich der S-Kurve des Höhenrainer Hölzl ein Basisstandort für den Digitalfunk errichtet werden sollte. Das damalige Problem für den Gemeinderat war, das die Errichtung nicht baugenehmigungspflichtig ist. Jedoch müssen die Nachbarn zustimmen.

Der Gemeinderat beschloss damals, dem Vorhaben zu widersprechen und das Zustimmungsverfahren der Regierung von Oberbayern durchführen zu lassen. Mittlerweile ist der Antrag zurückgezogen worden.

Wie Geschäftsleiter Daniel Wendrock hinwies, gab es auf Nachfragen keine Auskunft, ob nun die Initiatoren des Projekts die Informationen über den Tetra-Funk in Rott vorstellen werden.

In dem Antrag an den Gemeinderat forderte die Bürgerinitiative weiter auf, ein Moratorium bei der Staatsregierung zu beantragen.

Wendrock erläuterte, dass der Tetrafunk eine Technik aus dem Jahr 1990 ist und es neuere und wesentlich risikoärmere Alternativen gäbe. Unter den Gemeinderäten herrschte schnell Einigkeit, dass der Tetra-Funk "noch schnell durchgedrückt" werden soll. Einstimmig fasste der Gemeinderat den Beschluss, den Antrag zu unterstützen und ein Moratorium bei der Bayerischen Staatsregierung zu beantragen.

hri/Wasserburger Zeitung

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

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