Aktueller Stand der Dorfladen-Pläne 

Welches Gebäude in Schonstett eignet sich für einen Dorfladen? 

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Wie geht es weiter mit der Realisierung der Dorfladen-Pläne in Schonstett? 
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Schonstett - Ein Dorfladen als zentrale Anlaufstelle für die Bürger, um die Grundversorgung im Dorf zu gewährleisten - das wünschen sich viele Schonstetter. Nur an der Umsetzung hapert es etwas. Der aktuelle Stand:

"Wir sind nach wie vor bemüht, die Idee Dorfladen zu verwirklichen", betont Bürgermeister Josef Fink im Gespräch mit wasserburg24.de. Doch es gebe einige Hürden, die die kleine Gemeinde noch zu überwinden habe. 

Die erste Hürde, das Bilden eines Arbeitskreises, der sich mit den Plänen beschäftigt, sei bereits erfolgreich genommen. "Was uns aber nach wie vor Kopfzerbrechen bereitet ist die Standortsuche. Wir haben immer noch kein geeignetes Gebäude, das den Rahmen für einen Dorfladen bieten könnte", untermauert der Bürgermeister. Das Wunschgebäude am Kirchplatz, das in früheren Zeiten bereits einen Kramerladen inne gehabt habe, stehe unter Denkmalschutz und dürfe nicht so ohne Weiteres umgebaut werden

Derzeit sei man damit beschäftigt, zu prüfen, inwiefern es nicht doch möglich sei, das Gebäude in einen Dorfladen umzugestalten. "Wenn sich aber rausstellt, dass das aus Gründen des Denkmalschutzes nicht funktioniert, dann ist dieser Standort im Herzen der Gemeinde leider gestorben", bedauert Fink. Immerhin habe man noch mehr Objekte im Visier, die es im Rahmen von Ortsbesichtigungen noch zu prüfen gelte. 

Standortsuche vor Finanzierungsfrage

Unterstützung bekommt die Gemeinde von einem Experten: Wolfgang Gröll begleitet seit mehr als 28 Jahren erfolgreich Gründungen von Dorfläden in ganz Bayern. Im Juni referierte er über Erfolgschancen bei der Realisierung eines Dorfladens. Seitdem begleitet er Schonstett bei dem Projekt. 

Erst wenn ein geeignetes Gebäude gefunden sei, könne man über die Finanzierung und die Kostenfrage reden. Ein Betreiber für den Laden müsse sich ebenso noch finden. 

Seit nunmehr bald zwei Jahren - seit der Schließung des Edeka-Marktes im April 2017 am Ortseingang - steht die Gemeinde ohne Grundversorgung dar. Diejenigen Bürger, die mobil sind, nutzen die Einkaufsmöglichkeiten im Umland. Auf Dauer sei das aber für den Bürgermeister keine Lösung, "wir halten weiter an der Realisierung eines Dorfladens fest". 

mb

Quelle: wasserburg24.de

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