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Aus dem Gemeinderat

Beerensträucher und Obstbäume könnten Soyener Bahndamm aufwerten – Gemeinderat will warten

Beerensträucher und Obstbäume könnten die Heckenstraße in Soyen entlang des Bahndamms aufwerten. Die Idee: Schulkinder könnten am Heimweg von den Früchten naschen.
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Beerensträucher und Obstbäume könnten die Heckenstraße in Soyen entlang des Bahndamms aufwerten. Die Idee: Schulkinder könnten am Heimweg von den Früchten naschen.

Beerensträucher sind hübsch anzusehen und man kann von ihnen naschen. In der Gemeinderatssitzung in Soyen diskutierte das Gremium über eine zusätzliche Bepflanzung des Bahndamms an der Heckenstraße. Kinder könnten am Schulweg von den Früchten naschen, so die Idee. Doch der Rat will erst einmal abwarten.

Von Michaela Schneider

Soyen – Konkret ist in dem Antrag die Rede von einer Bepflanzung mit Beerensträuchern, die auch zum Verzehr geeignet wären und kleinen Obstbäumen.

Die Antragsteller argumentierten, die zusätzliche Bepflanzung diene dem Wohle der Dorfgemeinschaft und vor allem dem der Kinder.

Diese könnten nämlich auf dem Heimweg von der Schule von den dort angepflanzten Sträuchern und Bäumen Früchte pflücken und naschen.

Welche Pflanzen gibt es dort?

Zu Beginn der Diskussion gab Bürgermeister Thomas Weber (GWS) einen Überblick über die bereits vorhandene Bepflanzung vor Ort. Anschließend begann die Beratung unter den Gemeinderatsmitgliedern.

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Ludwig Maier (BLS wollte wissen, ob bereits Bäume dabei seien. Helmut Grundner (GWS) fügte hinzu, ob überhaupt noch Platz für die Bepflanzung vorhanden wäre. Christine Böhm (BLS) machte daraufhin den Vorschlag, eine örtliche Gärtnerei damit zu beauftragen, die Bepflanzung aufgrund der regionalen Kenntnisse durchzuführen. Grundsätzlich sei sie für den Antrag der zusätzlichen Bepflanzung.

Hans Hinterberger (GWS) stellte die Frage, ob überhaupt noch eine zusätzliche Bepflanzung aufgrund der bereits bestehenden möglich wäre. Die Pflege müsse auch gewährleistet werden und man solle erstmal das Wachstum der gegenwärtigen Bepflanzung abwarten, um den Pflegeaufwand nicht zu groß werden zu lassen.

Schmutz der Züge bleibt an Beeren hängen

Afra Zantner (GWS) war der Meinung, dass es dort noch genug Platz für eine weitere Bepflanzung gebe. Maria Gürtel (GWS) fügte hinzu, außerdem müsse man Hinweisschilder anbringen, welche Beeren genau zum Verzehr bestimmt wären.

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Horst Schimpflingseder (GWS) gab zu bedenken, dass es Eltern möglicherweise nicht gut fänden, wenn ihre Kinder Beeren essen, die entlang einer Bahnstrecke wachsen – wo sich der etwa der Bremsstaub der Züge sammelt. Peter Thaller (GWS) machte den Vorschlag, die Idee des Naschgartens in die Dorferneuerung aufzunehmen.

Im Beschlussvorschlag hielt man fest, dass man vorerst von einer Bepflanzung Abstand nimmt, um die Entwicklung der gegenwärtigen Bepflanzung abzuwarten.

Der Vorschlag wurde mit zwei Gegenstimmen angenommen.

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