Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

+++ Eilmeldung +++

Schwerer Unfall auf Baustelle im Landkreis Landshut

Rettungshubschrauber im Einsatz: 100 Meter lange Betondecke stürzt ein - Mehrere Verletzte

Rettungshubschrauber im Einsatz: 100 Meter lange Betondecke stürzt ein - Mehrere Verletzte

Von der Regie zurück ins Schauspiel

Als „Macker“ bei „Dahoam is dahoam“ : Sebastian Schindler aus Soyen spielt in BR-Kultserie mit

„Benjamin“ - gespielt von Sebastian Schindler nimmt in der BR-Vorabendserie „Dahoam is Dahoam“ kein Blatt vor den Bund
+
„Benjamin“ - gespielt von Sebastian Schindler nimmt in der BR-Vorabendserie „Dahoam is Dahoam“ kein Blatt vor den Bund

Das berühmte bayerischen Filmdorf Lansing ein bisschen aufmischen, das ist der Plan von Sebastian Schindlers neuem Charakter „Benjamin“, der seit Kurzem in der Kultserie des Bayerischen Rundfunks „Dahoam is Dahoam“ zu sehen ist.

Soyen –Wer „Benjamin“ ist, das weiß Schindler auch noch nicht so genau. Nur so viel steht fest: Ein Macker, einer, der kein Blatt vor den Mund nehme. „Wir werden sehen, wie es weitergeht“, sagt der gebürtige Soyener über seine Rolle in der BR-Vorabendserie.

Team am Set ist wie eine große Familie

Er freut sich, mal wieder vor statt hinter der Kamera zu stehen – ein Rollenwechsel sozusagen für den Jungregisseur („Mit dem Rückwärtsgang nach vorn“). Noch dazu in einer Figur, die so gar nicht seinem eigenen Charakter entspricht, wie er betont.

„Der Benjamin hat auch schon in der ersten Folge Sachen gesagt, die ich nicht sagen würde“, erklärt Schindler und spielt damit auf den missglückten Anmach-Spruch seines Charakters an, der ihm eine mit Limo übergossene Hose beschert.

Als Schauspieler mache es aber Spaß, was ganz anderes zu spielen, also eine Person darzustellen, die mit einem nur wenig zu tun hat, sagt Schindler. Er hoffe nur, dass niemand ihn mit dem Charakter verwechselt. „So bin ich ganz sicher nicht.“

Am Set von „Dahoam is Dahoam“ fühlt sich Schindler aber sehr wohl. Vor allem Ursula Erber, die Theresa Brunner, die „Uri“ spielt, hat es ihm angetan. „Sie ist mit voller Leidenschaft dabei, springt am Set herum und kümmert sich um alle“, sagt Schindler, „und das mit 86 Jahren.“

Aber auch sonst sei das Team wie eine große Familie. „Einige habe ich schon gekannt, aber auch die Anderen haben mich sehr nett aufgenommen“, so Schindler.

Dreharbeiten in Corona-Zeiten erforderten natürlich besondere Maßnahmen. „Wir arbeiten mit eineinhalb Meter langen Stäben, die werden zwischen die Darsteller gelegt, bevor es losgeht.“ Umarmungsszenen sind noch schwieriger umzusetzen. „Da wird mit Masken gearbeitet.“ Zumindest für die Darsteller, die nicht im Bild sind. Doch trotz des Aufwands: Schindler ist froh, dass Lansing in der Serie coronafrei ist.

„Das ist einfach schön und ich glaube, das brauchen die Leute auch einfach“, sagt er.

Schindler hält an der Regie fest

Doch trotz aller Freude über die Schauspielerei, seine Karriere als Regisseur will der 24-Jährige trotzdem nicht aufgeben. „Ich mag beides gleich gern“, erklärt er. Zurzeit stehe er vor allem für kleinere Werbespots hinter der Kamera. Es gebe allerdings schon Ideen für den nächsten Spielfilm. „Wieder eine bayerische Komödie“, sagt er. Konkrete Planungen seien im Moment auch wegen der geschlossenen Kinos schwierig. „Da muss man natürlich schauen, wie sich das entwickelt.“

Schindler teilt übrigens nicht die Befürchtungen, dass Kinos nach Ende der Corona-Pandemie keine Zukunft mehr haben könnten. „Kino ist einfach ein ganz anderes Gefühl, als zuhause vor dem Fernseher.“ Natürlich hätten Streamingdienste wie Netflix und Co. ihre Vorteile.

„Aber in einem Kinosaal wird man einfach ganz anders in einen Film hineingezogen“, ist er überzeugt. Nur um die kleineren Lichtspielhäuser auf dem Land macht er sich Sorgen. „Die Situation des Lockdowns ist natürlich eine große Belastung für sie. Es wäre sehr schade, wenn sie schließen müssten.“

Die Zeit werde zeigen, wie sich die Branche weiter entwickle – genau wie bei „Benjamin“, der übrigens Mitte Mai wieder auf den Bildschirmen zu sehen ist. „Da freue ich mich schon drauf“, erklärt Schindler. Was passieren wird, dürfe er natürlich noch nicht verraten. Nur so viel: „Er ist auf jeden Fall ein interessanter Typ.“

Kommentare