Ärger für viele Haushalte

Fischberger zu Soyener Internet-Problemen: Telekom "sehr pingelig"

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Soyen - Seit November 2016 ist Soyen an die schnelle Glasfaserleitung angeschlossen. Trotzdem beschweren sich immer wieder Bürger über Probleme mit dem Netz. Wie steht es um das schnelle Internet im Gemeindegebiet? wasserburg24.de hat diesbezüglich bei Bürgermeister Karl Fischberger nachgefragt.

Das Unternehmen NGN habe den den Glasfaseranschluss ausgebaut, die Firma pepcom betreibe den Anschluss. Ein Großteil der Gemeinde sei seit Ende des Jahres 2016 bereits an das Glasfasernetz angeschlossen. Das Internet sei seitdem für jedermann verfügbar - natürlich gebe es aber laut Fischberger Einzelfälle, bei denen das Ganze länger dauere.

"Auch wenn viele gerne die Schuld auf die Gemeinde schieben - wir sind nicht verantwortlich für die Internet-Probleme", erklärt der Bürgermeister. Die Gemeinde sei bemüht und habe auch viel Geld in den Ausbau gesteckt. Häufig liege das Problem bei der Vertragsdauer mit dem Anbieter Deutschen Telekom. 

Erster Schritt: Vertragskündigung bei Telekom 

95 Prozent der Gemeindebürger seien laut Fischberger Kunden der Deutschen Telekom. "Um an das schnelle Netz von pepcom angeschlossen werden zu können, muss erst der Vertrag mit der Telekom gekündigt werden", so Fischberger. Dabei sei die Kündigungsfrist zu beachten. Erst danach könne ein Techniker in dem jeweiligen Haushalt den Kupferdraht umklemmen

Die Telekom sei dabei laut Fischberger "sehr pingelig" - auch was die Laufzeit des Vertrags betreffe. "Hat man eine falsche Adresse oder eine Nummer zu wenig angegeben, weigert sich Telekom den Vertrag zu kündigen." Man sollte also genau arbeiten, rät Fischberger. 

Auch pepcom verweist gegenüber wasserburg24.de auf die Vertragsdauer mit der Firma Telekom: "Wir sind gewillt, die Bürger in Soyen an unser Netz anzuschließen - uns sind jedoch die Hände gebunden, wenn der Vertrag mit der Deutschen Telekom noch im jeweiligen Haushalt weiterläuft."

Bürger sollen sich an die Gemeinde wenden

Bürgermeister Karl Fischberger weiter: "Ich kann nur an jeden einzelnen Bürger appellieren, der Gemeinde die Probleme zu schildern. Wir können die Vertragsdaten an unseren pepcom-Ansprechpartner weitergeben und versuchen, das Problem zu lösen." 

Die Gemeinde handhabe das immer so - bis jetzt hätte man auch jeden Fall zur Zufriedenheit der Bürger klären können, so der Bürgermeister. "Dass wir noch Monate zu kämpfen haben, bis jeder Soyener an das schnelle Netz angeschlossen ist, ist mir durchaus bewusst - wir versuchen aber, jeden bestmöglich zu unterstützen."

mb

Quelle: wasserburg24.de

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