Hoher Besuch bei Dreharbeiten bayerischer Provinzkomödie 

Filmpreis für Soyener Jungregisseur Schindler? "Söder" würd's begrüßen

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Jungregisseur Sebastian Schindler (links) dreht gerade seinen neuen Film "Mit dem Rückwärtsgang nach vorn" im Wasserburger Altlandkreis. Kabarettist Wolfgang Krebs alias Ministerpräsident Dr. Markus Söder fand lobende Wort für den jungen Soyener. 
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Soyen - Eine Kirche, eine Handvoll Bauernhöfe, neugierige Kühe auf der Weide: Der kleine Weiler Kirchreith bei Soyen wurde am Freitag Schauplatz für den Bayerischen Ministerpräsidenten - oder zumindest für ein sehr gutes Double. 

"Ich find's ganz subba und es gfallt ma sehr gut", zog Wolfgang Krebs alias Ministerpräsident Dr. Markus Söder in perfektem fränkischem Dialekt sein persönliches Fazit zu dem Drehtag mit Jungregisseur Sebastian Schindler zu dessen neuem Film "Mit dem Rückwärtsgang nach vorn" - und das ganz ohne politisch zu werden. "Stolz und froh" sei er viel mehr, mit einem "so aufstrebenden Regisseur wie dem Sebastian Schindler zusammenzuarbeiten". 

Der Ministerpräsident fand durchweg lobende Worte und zeigte sich begeistert von dem jungen Team, das sich aus dem Kreativ-Team von "Skyeye Pictures" und der Multimedia-Produktion "Schnoifabrik" sowie der FH Salzburg zusammensetzt. 

Für Krebs sei Schindler ganz klar Anwärter für den Bayerischen Filmpreis, wie er grinsend in einem spontanen Kurz-Interview im Video mit wasserburg24.de verrät. 

Rund um den Wasserburger Altlandkreis ensteht die neue bayerische Provinzkomödie "Mit dem Rückwärtsgang nach vorn", bei der der 22-jährige Regisseur Sebastian Schindler aus Soyen Regie führt und mitunter namhafte bayerische Schauspieler wie Uli Bauer, Corinna Binzer, Hans Schuler oder Tom Kreß ins Boot holt. 

An diesem Drehtag, einem regnerischen kühlen und frühherbstlichen September-Freitag, hat Schindler aber auch die hiesige Presse rund um das OVB-Medienhaus mobilisiert. 

Der Grund: Für eine Szene mit "Ministerpräsident Dr. Markus Söder" kommt im Drehbuch des 22-Jährigen auch eine ungeduldige Schar von unterschiedlichen Pressevertretern vor, die mit vielen neugierigen Fragen ihren Wissensdurst an den "Bayerischen Ministerpräsidenten" stillen möchten. Und diesen Wunsch konnten sie dem sympatischen Filmemacher natürlich schlecht abschlagen. 

"Ministerpräsident Söder" bei Dreharbeiten bei Soyen dabei

"Z'ruck in de 80er ..."

Der Inhalt von Schindlers neuem Film dreht sich um Bürgermeister Georg Moosbauer, der mit Händen und Füßen versucht, sein kleines Dorf Oberstraßkirchen vor den Gräueln des 21. Jahrhunderts, die in seinen Augen aus modernem Irrsinn wie Social Media und Internethysterie besteht, zu bewahren. 

Als der Bürgermeister mit Entsetzen feststellen muss, dass man sogar die übliche Kirchenkollekte nicht mehr mit Bargeld sondern nur noch per Karte und App bezahlen kann platzt ihm die Hutschnur und er beschließt mit seiner Gemeinde seinen persönlichen 'Brexit' aus der modernen Welt: Er will zurück in die unkomplizierten 1980er Jahre

Während sich die älteren Einwohner des Dorfes mit der Idee schnell anfreunden und ihrer Jugendzeit entgegensehnen, versteht die heutige Dorfjugend die Welt nicht mehr und versucht zu verhindern, was zu verhindern ist. Ein vorprogrammiertes Schlamassel nimmt seinen Lauf ... 

mb

Quelle: wasserburg24.de

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