Videokonferenz mit Schulleiterinnen

Corona-Schutzmaßnahmen an Wasserburger Schulen sind derzeit ausreichend

Nach wie vor befinden sich die meisten Wasserburger Grund- und Mittelschüler im Homeoffice.
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Nach wie vor befinden sich die meisten Wasserburger Grund- und Mittelschüler im Homeoffice.

Weitere Corona-Schutzmaßnahmen an den Schulen hatte das Elternbündnis Wasserburg in einem Brief an den Stadtrat gefordert. Jetzt hat dazu ein Gespräch mit den Schulleitungen stattgefunden.

Wasserburg – Sind an den Schulen, für die die Stadt Wasserburg als Sachaufwandsträgerin zuständig ist, weitere Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise oder zum Schutz von Kindern und Lehrkräften notwendig? Diese Frage stand im Fokus einer Videokonferenz, an der neben Bürgermeister Michael Kölbl und Vertretern der Verwaltung die Leiterinnen der Grundschulen Wasserburg und Reitmehring sowie der Mittelschule teilnahmen.

Elternbündnis Wasserburg übt Kritik

Ein Anlass: Kritik der Sprecherin des Elternbündnisses Wasserburg, Anita Arz, die in einem Brief an den Stadtrat und die Stadtverwaltung weitere Schritte gefordert hatte.

Kölbl nahm jetzt im Stadtrat zu allen Punkten, die mit den Schulleiterinnen besprochen wurden, Stellung.

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Schulbus: Weitere Verstärkerbusse seien derzeit nicht erforderlich, denn der Unterricht finde aufgrund der Inzidenzzahlen im Landkreis Rosenheim für die meisten Schüler per Homeschooling statt.

Digitale Endgeräte: Alle geforderten Tablets und Laptops seien bestellt und ausgeliefert worden. Weiterer Bedarf bestehe derzeit nicht, hätten die Schulleiterinnen betont.

CO2-Melder: Sie seien ebenfalls ausgeteilt worden und würden auch genutzt. Weiteren Anschaffungsbedarf gebe es nicht, so Kölbl zum Ergebnis der Konferenz.

Luftreinigungsgeräte: An der Mittelschule gebe es eine hochmoderne Filteranlage zur Be- und Entlüftung. An den beiden Grundschulen sei das Stoß- und Querlüften anhand geöffneter Fenster möglich. Das reiche jetzt im beginnenden Sommer auch aus, hätten die Bildungseinrichtungen betont.

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Plexiglasscheiben: Sie würden eher als hinderlich bei der Belüftung angesehen, so Köbl.

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Kontroverse Diskussion über mobile Umluftanlagen

Kontrovers werde diskutiert, ob mobile Umluftanlagen eingesetzt werden könnten oder sollten. Hier bestehe jedoch eventuell sogar die Gefahr, dass Schülerinnen und Schüler, die in der Nähe dieser tragbaren Anlagen sitzen würden, einer besonders hohen Virenlast ausgesetzt wären. Deshalb wollen die Verantwortlichen die Entwicklung der Geräte auf dem Markt abwarten, berichtete der Bürgermeister im Stadtrat.

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