Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

FRAGE NACH EU-FÖRDERUNG OFFEN

Der neue Skatepark in Wasserburg kann kommen: Stadt gibt 200.000 Euro

Der Entwurf der neuen Skateanlage an der Badria-Halle in Wasserburg.
+
Der Entwurf der neuen Skateanlage an der Badria-Halle in Wasserburg.

Der neue Skatepark in Wasserburg kann kommen. Der Beschlussvorlage, das 800 Quadratmeter große Areal an den Verein „Movinn Forward“ zu verpachten und den Bau mit 200.000 Euro zu unterstützen, befürwortete der Haupt- und Finanzausschuss des Stadtrates einstimmig.

Wasserburg – Eine kurze Diskussion gab es dennoch, denn am liebsten würde Chris Wiesbeck, Vorsitzender des Skatervereins „Movinn Forward“, sofort mit dem Bauen beginnen. „Ich würde ungern noch ein weiteres Jahr warten“, sagt Wiesbeck bei der Vorstellung seines Entwurfs.

Der Verein habe Zuwachs, die Mitglieder seien sehr motiviert und bereit anzupacken. Im Sommer hat „Movinn Forward“ zudem geplant, eine temporäre „Holzramp“ mit Terrasse auf dem Gelände aufzubauen entsprechend schnell soll der Platz geräumt werden.

Keine Folgekosten für die Stadt

Im Ausschuss wurde so viel Tatendrang begrüßt und auch der Entwurf stieß auf Begeisterung. „Ich muss den Verein hier sehr loben“, erklärt Stefanie König (Die Grünen). Es sei eine tolle Idee, den Park wie vorgeschlagen zu gestalten.

„Gratulation“ sprach Zweiter Bürgermeister Werner Gartner (SPD) „Movinn Forward“ aus. Heike Maas, Fraktionsvorsitzende von CSU/Wasserburger Block, war ebenfalls voll des Lobes, sprach noch einmal die Frage der Folgekosten an. Bürgermeister Michael Kölbl (SPD) erläuterte, dass die Stadt mit ihrem Investitionszuschuss ihren finanziellen Beitrag geleistet habe. Den Betrieb der Anlage übernehme der Verein.

Abwarten auf Zuschuss von LEADER

Trotzdem ist die Frage, wann die Räumung des Platzes starten kann, noch offen. Denn die Ausschussmitglieder möchten abwarten, ob ein Zuschuss über etwa 60.000 Euro durch das europäische Förderprogramm LEADER (Liaison entre actions de développement de l’économie rurale, zu deutsch: Vereinigung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft) abgerufen werden kann. Dem LEADER-Projekt im Bereich Chiemgau will Wasserburg beitreten. „Wir klären das so schnell wie möglich“, versicherte Kämmerer Konrad Doser.

Auch interessant: Drei Testzentren: In Wasserburg startet eine Corona-Test-Offensive

Armin Sinzinger (Wasserburger Block) stellte die Frage, ob an der Skateanlage Toiletten geplant seien. Schließlich plane der Verein auch Kulturveranstaltungen. Wiesbeck verneinte dies, wies jedoch darauf hin, dass in der Badria-Halle öffentliche Toiletten vorhanden und diese auch bisher von den Skatern genutzt worden seien. Bei Veranstaltungen müssten Toilettenwagen aufgestellt werden, hieß es.

Humorvolle Einlage

Für eine humoristische Einlage sorgte bei der Beratung zum Skatepark Sepp Baumann (Freie Wähler Reitmehring/Wasserburg). Er kenne sich „ein bissl“ aus mit dem Funsport, sagte Baumann, der mit seinen 70 Jahren nicht gerade in Verdacht steht, schon einmal auf einem Skatboard gestanden zu haben. Das Gelächter im Ausschuss nahm Baumann ebenfalls mit Humor und nutzte die Chance, darauf hinzuweisen, dass auch die Anlage in Reitmehring eine Aufwertung gebrauchen könne.

Kommentare