Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Auf Höhe der Realschule

Da steht ein Bagger im Fluss: Grabungen im Inn bei Wasserburg schaffen Laichplätze für Fische

Im Flussbett wird gebaggert – für die Kinderstube der Fische und den Hochwasserschutz.
+
Im Flussbett wird gebaggert – für die Kinderstube der Fische und den Hochwasserschutz.

Aufsehen erregt derzeit ein Bagger im Flussbett des Inns. Er schaufelt auch für die Kinderstube der Fische.

Wasserburg – Die Laichsaison beginnt in Kürze – und die Vorbereitungen dafür laufen jetzt an. Im Auftrag des Kreisfischereivereins Wasserburg war am Montag ein Bagger im Einsatz, der im Inn auf einer Fläche von rund 1500 Quadratmetern für Laichplätze sorgte. Mit der Schaufel wurde die harte Kiesschicht aufgelockert, um den Fischen – Huchen und Äschen – das Ablaichen zu ermöglichen.

Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamts Rosenheim und der Flussmeisterstelle Wasserburg überzeugten sich vom ordnungsgemäßen Ablauf der Arbeiten auf der Höhe der Realschule. Zudem wurde ausrangierte Weihnachtsbäume am Flussufer abgelegt, in deren Geäst kleine Fische Schutz finden können.

Gleich mehrere Wochen lang wird im Auftrag des Energieunternehmens Verbund am Innkraftwerk gebaggert – sechs Wochen lang sollen die Sanierungsarbeiten dauern, mit denen Löcher im Flussbett beseitigt werden.

Steine aus Granit stopfen Löcher

Diese sogenannten Auskolkungen sind Folgen des Augusthochwassers von 2020. Dabei handelt es sich um Vertiefungen in der Sohle, die durch verstärkte Wasserführung und erhöhte Fließgeschwindigkeit entstanden sind. Diese Löcher werden nun mit Flussbausteinen aus Granit (5000 Tonnen) aufgefüllt. Auf diese Weise wird die Sohle stabilisiert – eine wichtige Maßnahme für den Hochwasserschutz.

Kommentare