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Wie wird das nun genau?

MVV-System unter die Lupe genommen

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Und bald dann via MVV

Wasserburg - „Die Bahn wird immer wichtiger, darum ist es auch dringend, dass die Strecke der Altstadt-Bahn aufrechterhalten wird“, erklärte Bernd Meerstein bei der Infoveranstaltung in den Paulaner Stuben. Doch was sich nun mit dem MVV-System ändern?

Um die Altstadtbahn ging es nicht, vielmehr um die Änderungen, wenn es bald auch für Wasserburg möglich ist, im MVV-System zu fahren.

Die Mitglieder der Ortsgruppe Wasserburg Pro Bahn haben interessierte Bürger darüber informiert, welche Veränderungen es ab Dezember im Zuge des MVV-Systems geben wird. Es sei für den ÖPNV entscheidend, erklärte Bernd Meerstein, der Sprecher der Pro Bahn Wasserburg. „Es ist doch kolossal, was sich bewegt hat“, so Meerstein. Äußerst angetan betitelte Meerstein die gesamten Entwicklungen als absolute Erfolgsgeschichte.

Was bedeutet die Ausdehnung?

Burkhard Hüttl von der Münchner Verkehrsgesellschaft lieferte Antworten auf die Fragen, was sich mit der Einführung des MVV-Alltags ändern werde. Die Grundidee des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes sei die bestmögliche Optimierung und Vereinfachung für den Fahrgast, so Hüttl. Das heiße, der Fahrgast sollte möglichst wenige Tickets für verschiedene Leistungen kaufen müssen. Zudem sollten die Fahrpläne von Bus und Schienenverkehr so abgestimmt sein, dass mit möglichst geringer Wartezeit zwischen den unterschiedlichen öffentlichen Verkehrsmitteln gewechselt werden kann. Ab Dezember sei es ab Reitmehring – statt bis ab Tulling – möglich, im MVV-Tarif zu fahren.

Aktuell zählen zu den integrierten Verkehrsmitteln des MVV die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) mit U-Bahn, Bus und Tram im Stadtgebiet, Teile des Regionalbusverkehrs wie der rote Oberbayernbus oder die blau-grün-weißen Omnibusse des MVV sowie weitere Unternehmen des Schienenpersonennahverkehrs. Reitmehring liegt dann im 15. der insgesamt 16 Ringe, also in der äußersten der vier Zonen.

Einige negative Punkte wurden von Bürgern angeprangert. So sei die Situation am Fahrkartenautomaten in Reitmehring zu Stoßzeiten nicht ideal. „Ein Automat ist zu wenig“, hieß es von einem anwesenden Bürger. „Leider ist ein zweiter Automat viel zu teuer“, konterte der Bahnverantwortliche Matthias Krause. Zudem habe der Reitmehringer Bahnhof nur zwei Stoßzeiten. Wer es wirklich nicht schaffe, sich vor Ort ein Ticket zu holen, könne dies auch beim Schaffner im Zug melden.

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