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Altstadt und Burgau betroffen

Stromausfall: Die Wasserburger und ihre Gäste fanden es „romantisch“

Die Dunkelheit begann am Freitagabend hinter dem Brucktor.
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Die Dunkelheit begann am Freitagabend hinter dem Brucktor.

„Romantisch war´s“, sagt Wirt Peter Fichter schmunzelnd. So wie er nahmen viele Wasserburger und Gäste der Stadt am Freitagabend den 90-minütigen Stromausfall in der Altstadt und der Burgau gelassen hin. Weniger gut ging es dagegen zwei Personen, die in einem Baukran festhingen.

Wasserburg /Albaching – Wobei: Wäre es am Samstagabend passiert, als die deutsche Elf gegen Portugal das Spiel des Jahres ablieferte, hätte die Stimmung sicherlich umschlagen können, wie ein User in der Whatsapp-Gruppe Stadt Wasserburg treffend schreibt: In diesen Fall hätte er die Stadt wegen Körperverletzung angeklagt, kündigt er scherzend an.

Alles friedlich geblieben

Doch am Freitagabend blieb alles friedlich. Bei der Polizei gab es keine Meldung über Menschen, die sich die Dunkelheit zunutze machten, um etwas anzustellen – und kaum Nachfragen, was los sei. Stattdessen genossen viele Bürger auch im Dunkeln den lauen Sommerabend – alle Restaurants, Biergärten, Cafés, Bistros und Bars waren nach der langen Zwangspause und dem kühlen Frühjahr rappelvoll.

Zu essen gab es zwar oft nichts mehr ab 21 Uhr. Die Herdplatten blieben kalt. Und so mancher Gast musste anschreiben lassen, weil die elektrischen Kassen ausfielen. „Doch die Zapfanlage funktioniert auch ohne Strom“, bringt Fichter auf den Punkt, worauf es vor allem ankam am heißen Freitagabend: dass das Bier weiterfließen konnte.

Weil die Altstadt komplett verdunkelt war – die Straßenlaternen leuchteten bis zur Innbrücke nicht mehr – stellten viele Kerzen auf. „Gemütlich war`s“, sagt Fichter.

Im Baukran gehangen

Ungemütlich war es dagegen in Albaching: Dort mussten zwei Personen mehrere Stunden in schwindelerregender Höhe in einer Wanne ausharren, die an einem Baukran hing. Gerade als sie sich hochziehen lassen hatten, um Fotos einer Baustelle zu machen, fiel der Strom aus. Die Luftakrobaten saßen fest.

Warum es für etwa 90 Minuten zum Stromausfall gekommen ist, war bis Redaktionsschluss nicht genau bekannt. Die Störungsstelle der Stadtwerke Wasserburg verwies auf eine Pressemitteilung, die die Werksleitung vermutlich am Montag herausgeben wird. Am Freitagabend war als erste Erkenntnis ein Fehler in einer Mittelspannleitung angeführt worden.

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Auch Zweiter Bürgermeister Werner Gartner in Vertretung für Michael Kölbl zeigte sich gestern noch ratlos. Informationen über die Gründe des Stromausfalls habe er nicht, teilte Gartner auf Anfrage mit.

Wasserburg war am Wochenende in guter Gesellschaft: In mehreren Orten im Landkreis Rosenheim fiel mehrfach der Strom aus – unter anderem auch am Samstagvormittag in Aschau im Chiemgau.

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