Aus dem Schöffengericht in Wasserburg

23-Jähriger vertickt Drogen an zwei junge Mädchen: Haftstrafe!

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Wasserburg – Ein 23-Jähriger verkaufte in einer Wasserburger Nachbargemeinde im Dezember 2015 für 3000 Euro Cannabis an zwei Mädchen. Nun stand der Lieferant vor dem Schöffengericht.

Neben diesem Drogen-Verkauf wurde ihm zudem vorgeworfen, er habe im Februar 2016 zwei Polizeibeamte beleidigt, bespuckt und mit dem Tode bedroht. Das berichtet das OVB.

Die Auseinandersetzung mit den Beamten gab der Beschuldigte zu. Dafür bestritt er den Drogen-Deal heftig. Als Zeugen sagten die beiden Mädchen jetzt aus, dass ein weiterer Mann bei den beiden Treffen dabei gewesen sei. Der Vermittler, ein Nachbar der Mädchen, der vom Jugendrichter zusammen mit den Mädchen bereits verurteilt worden war, erinnerte sich nun auch an den Begleiter. 

Haftstrafe für Drogendealer

Das Gericht entschied, dass die Käuferin durchaus glaubwürdig sei. Sie hätte keinen Anlass, den Angeklagten falsch zu beschuldigen. Deshalb sei der nicht nur im Falle des Widerstandes gegen die Polizisten, sondern auch des Drogenhandels schuldig.

Das Gericht entschied gegen den Angeklagten und verhängte eine Gefängnisstrafe von 18 Monaten ohne Bewährung. 

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Quelle: wasserburg24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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