Kommende Woche im Stadtrat auf der Agenda 

Bauausschuss Wasserburg vertagt Debatte um Hofstatt-Sperrung 

Eine autofreie Hofstatt - das wünschen sich einige Altstadtbewohner. Der WFV aber hält dagegen. Nun soll der Stadtrat entscheiden. 
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Eine autofreie Hofstatt - das wünschen sich einige Altstadtbewohner. Der WFV aber hält dagegen. Nun soll der Stadtrat entscheiden. 

Wasserburg - Sie spaltet aktuell die Gemüter in der Innstadt: Die Forderung einiger Bürger, die Hofstatt für den Autodurchgangsverkehr zu sperren. Das Thema aber war schnell abgehandelt. 

Einig waren sich die Mitglieder des Wasserburger Bauausschusses bei der Sitzung am Donnerstagabend des 20. Septembers, dass die beantragte Sperrung der Hofstatt für den Verkehr vom gesamten Stadtrat beraten werden soll. Gelegenheit hierfür ist kommenden Montag des 24. Septembers bei der öffentlichen Sitzung zum "Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept" (ISEK). 

Wie Bürgermeister Michael Kölbl erklärte, habe man bis jetzt vergeblich auf eine Aussage des Verkehrsplaners gewartet, der bei der letzten Sitzung vor der Sommerpause verhindert und anschließen im Urlaub gewesen sei. Alle Mitglieder des Bauausschusses waren sich einig, dass die beantragte Sperrung ohnehin Thema für den Gesamt-Stadtrat sei und vom Ausschuss deshalb nicht vorberaten werden müsse.

Hintergrund der Debatte: 

Eine Gruppe Altstadtbewohner wünscht sich eine autofreie Altstadt. Mit einer plakativen Aktion haben sich die Verfechter für die Sperrung der Hofstatt bei der Bürgerfragestunde im Juli im Rathaus zu Wort gemeldet und 400 Unterschriften übergeben hatten. 

Die beantragte Sperrung der Hofstatt für den Verkehr ist der Stadt nach wie vor ein heißes Thema. Auf die Unterschriftenaktion der Anwohner legte der Wirtschaft-Förderungs-Verband (WFV) vier Wochen später mit 4.000 Unterschriften gegen die Sperrung nach. Die Mitglieder sind der Meinung, dass eine Sperrung der Altstadt eine "Katastrophe für den Einzelhandel in der Stadt" sei

Quelle: wasserburg24.de

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