Erweiterung des bunten kulturellen Angebots 

Zukunftsvision "Kulturbiergarten" am Wasserburger Inndamm?

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Ein Biergarten Wasserburger Inndamm - kann das realisiert werden? 
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Wasserburg - Die Innstadt hat als "Kulturstadt" einiges zu bieten. So bunt ist wie die Vielfalt der Nationen, die hier leben, seien auch die kulturellen Angebote, ist sich Edith Stürmlinger sicher. Dennoch gibt es für die Kulturreferentin der Stadt neben vielen Worten des Lobes auch noch einige Stellschrauben zu drehen. 

Kultur, so betonte es Stürmlinger im Rahmen ihres Tätigkeitsberichts in der November-Stadtratssitzung, finde in Wasserburg längst nicht nur in der Altststadt statt, sondern habe sich inzwischen auch beispielsweise mit dem Klaviersommer im Festsaal auf dem Areal des Innsalzach-Klinikums, der Stadtkapelle beim Badria oder Veranstaltungen aller Art in Staudham etabliert.

Neben Events, die es seit vielen Jahren schon in Wasserburg gibt - wie das Kinoprogramm von Rainer Gottwald im "Utopia" und im Sommer unter freiem Himmel "Am Stoa", die Rathauskonzerte oder das Tanzstudio "Belacqua" von Uta Ziegler, die seit Jahrzehnten eine feste Instanz in Wasserburg ist - bekomme die Stadt dennoch regelmäßig Zuwachs was das kulturelle Angebot angehe.

Edith Stürmlinger ist Kulturreferentin für die Stadt Wasserburg. 

Eine neue Institution in der Altstadt ist beispielsweise der "Gimpelkeller". Namhaften wie auch nicht so bekannten Künstlern werde hier eine Bühne mit Platz für knapp 100 Zuschauer geboten. Und: "Die ersten Konzerte waren so gut wie ausverkauft", freut sich Stürmlinger über die Wiedereröffnung des ehemaligen "Narrenkellers"

Zukunftsideen für die "Kulturstadt" Wasserburg:

Malereien, Fotografien und Skulpturen - ab 8. Dezember gibt es in der Galerie Ganserhaus  wieder eine neue Ausstellung samt Vernissage: "Die Kommission hat entschieden". "Der 'AK68' stellt in seiner Ankündigung der nächsten Ausstellung schon die Frage, wie viel der Stadt Wasserburg Kunst wert ist.  Nachdem wir uns nicht nur im Rahmen des ISEK-Konzepts als Kulturstadt verstehen, sollte uns das eine ganze Menge wert sein. Neben allen anderen Aufgaben, die wir noch zu stemmen haben, muss der Stadtrat auch das abwägen."

Eine Idee, die der Kulturreferentin in der Zukunft vorschwebe: Mithilfe der Städtebauförderung ein Kulturzentrum im "Salzstadl" zu errichten, sobald die Polizeistation in die Burgau umzieht. Als Vorbild für dieses Projekt könnte laut Stürmlinger das Kulturzentrum "Alter Speicher" in Ebersberg dienen.

Im Salzstadl sind derzeit die Räumlichkeiten der Polizeistation Wasserburg untergebracht.

Biergarten am Inndamm machbar? 

Neben den überwiegend positiven Worten fand Stürmlinger aber auch mahnende. Ein Aspekt, der in Wasserburg seit dem Abriss des Fletzinger-Areals vor vier Jahren fehlt, ist ein Biergarten. "Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass sich die Wasserburger einen Biergarten wünschen", so Stürmlinger, der eine Vision im Kopf herumgeistert, die womöglich leichter zu verwirklichen wäre.

"Wenn sich ein Betreiber finden würde, dann könnte am Innufer der lang ersehnte Biergargen als 'Kulturbiergarten' eröffnet werden. Das würde sehr gut zu unserer Stadt passen und zugleich den Inndamm mehr einbeziehen in das städtische Leben." Dieser Vorschlag wurde auch schon in der Bürgerversammlung Altstadt am 5. November von Wasserburgern geäußert.

Grünes Licht müsste dafür jedoch neben dem Wasserwirtschaftsamt, in dessen Zuständigkeitsbereich der Inndamm fällt, auch die Stadt geben. Die könnte, so Stürmlinger abschließend, das Projekt ideell und eventuell auch finanziell unterstützen

mb

Quelle: wasserburg24.de

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