Atemschutzübung in Wasserburg 

Feuerwehren bekämpfen bis zu 700 Grad heiße Container

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Üben für den Ernstfall: In zwei Containern wurde in Wasserburg Feuer gelegt. 
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Wasserburg - Als ob es am vergangenen Sonntag nicht schon heiß genug war - die Feuerwehr der Stadt Wasserburg am Inn übte gemeinsam mit Wehren aus der Region den Ernstfall mit brandheißen Containern. 

An der Kläranlage Wasserburg stellten die Wehrler am Sonntagnachmittag des 2. Juni eine besonders heiße Extremsituation dar: Brennende Container. In zwei Großcontainern wurde Feuer gelegt. Die Feuerwehrmänner und -frauen mussten dann unter härtesten Bedingungen bei der Atemschutzübung den realistisch simulierten Einsatz bewältigen.

Der Teilnehmerkreis beschränkte sich auf dem Übungsplatz in der Odelshamer Au auf erfahrene Atemschutzgeräteträger, die in diesem Fall in einem real brennenden Container sitzen und bei mehreren hundert Grad Löschversuche unternehmen mussten.

Die Container erreichen Hitzewerte von bis zu 700 Grad. Rund 300 Grad müssen die Wehrler - je nach Gegebenheiten - während eines Brandeinsatzes schon aushalten können, wie der Pressesprecher der Wasserburger Feuerwehr, Stefan Gartner, erklärt.

Wichtig bei der Brandbekämpfung: An erster Stelle stehe laut Gartner, die Rettung der Menschen. Erst danach gehen die Einsatzkräfte gegen die Flammen vor. 

Mit dabei bei der brandheißen Übung waren insgesamt 115 Feuerwehrmänner und -frauen aus 25 Feuerwehren aus dem gesamten Rosenheimer Landkreis.

Glückliche, wenn auch erschöpfte Gesichter nach der Übung an der Wasserburger Kläranlage. 

mb/Feuerwehr Stadt Wasserburg am Inn

Quelle: wasserburg24.de

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