Verbund überwacht ab März auch den ruhenden Verkehr  

Wasserburger Parksünder aufgepasst: Eingangs gibt's die "gelbe Karte"

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Strafzettel in Wasserburg kommen ab 1. März vom Verbund. 
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Wasserburg - Seit 2016 ist die Stadt beim "Kommunalen Dienstleistungszentrum Oberland" (KDZ) Mitglied. Ab 1. März wird der Verbund neben der Überwachung des fließenden auch die des ruhenden Verkehrs in der Innstadt übernehmen.

"Ein wichtiger Schritt, der vorab mit vielen Gesprächen verbunden war. Als kleine Stadt können wir gar nicht so flexibel reagieren mit der Verkehrsüberwachung," betonte Kölbl, als die Ratsmitglieder in der Sitzung des Stadtrats am 24. Oktober der Neuerung geschlossen zustimmten

Was ändert sich damit konkret? 

Strafzettel und Mahnungen wird es nach wie vor geben - nur eben nicht mehr von der Stadt sondern vom Verbund. Zwei bis drei Leute werden täglich im Einsatz sein und im Monat 300 bis 400 Stunden kontrollieren. Nicht nur in der Altstadt, sondern beispielsweise auch in Reitmehring und im Burgerfeld wird es Kontrollen geben. Das KDZ Oberland sei "hochspezialisiert" und habe sich bei der Überwachung des fließenden Verkehrs als kompetenter Partner herausgestellt, wie der Bürgermeister betont: "...

Am Anfang gibt es eine "Gelbe Karte" für die künftig kostenpflichtigen Parkplätze in den Parkhäusern und am Parkplatz an der Rampe sei die Stand eingangs nicht so streng mit der neuen Verkehrsüberwachung: Wer keinen Parkschein hat, erhält erstmal nur eine gelbe Karte.

Die Höhe des Bußgeldes regelt übrigens ein bundesweit einheitlicher Bußgeldkatalog, die Stadt selber habe auf Höhe und Ausmaß keinen Einfluss und müsse sich an die einheitlichen Richtlinien halten. Bei der Überwachung gehe es nicht um Gewinnmaximierung, sondern darum, die Park-Moral der Verkehrsteilnehmer hoch zu halten.

Die Stadt habe übrigens beim fließenden Verkehr rund 100.000 Euro an Bußgeld jährlich eingenommen, beim ruhenden Verkehr rund 150.000.

Parkhausgebühren ebenfalls ab 1. März 

Der Zweckverband Kommunales Dienstleistungszentrum Oberland ist nicht privatwirtschaftlich organisiert, sondern eine öffentlich-rechtliche Einrichtung - ein Zusammenschluss von rund 150 Gemeinden von Berchtesgaden bis Traunstein. 

Dem Verbund wurde von Seiten der Stadt aus vertragsrechtlichen Gründen schon zum Januar 2019 die Parkraumüberwachung übergeben. Ab 1. März wird das Personal des KDZ auch aktiv in der Innstadt - zeitgleich mit der Einführung der neuen Parkhausgebühren in der Innstadt. Der Start der Überwachung durch den KDZ fällt nämlich mit dem Aufstellen der Automaten in den Parkhäusern und am Parkplatz an der Rampe zusammen.

mb

Quelle: wasserburg24.de

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