Grünes Licht für Bauarbeiten ab 2020 

Buckelpiste adé: Sanierung der Wasserburger Alkorstraße überfällig

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In einem denkbar schlechten Zustand: Die Alkorstraße. 
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Wasserburg - Die Alkorstraße, Anfahrtsweg für Badria-Badegäste, Sportbegeisterte im "Fit&Fun", ist in einem sehr schlechtem Zustand. Einer umfangreichen Sanierung kommt die Stadt daher nicht aus. 

Die Sanierung soll zeitnah geschehen, beschlossen die Bauausschussmitglieder einstimmig in ihrer jüngsten Sitzung Ende Mai. Straßenbelag und auch die der Gehweg samt Fahrradstrecke befänden sich laut Stadtbaumeisterin Mechtild Herrmann in einem immens schlechten Zustand. Es bedarf einer dringenden Aufwertung in dem Bereich. 

Laut Alexander Huber vom Stadtbauamt Wasserburg sei die Alkorstraße sowieso überfällig was eine Verbesserung der Situation bedarf: "Dem Straßenkataster zufolge wäre die Straße schon 2016 eingeplant gewesen mit einer Sanierung. Nun ist sie 2020 dran." 

Sanierung mit zusätzlichem Fahrradweg? 

Die Alkorstraße außerhalb der Altstadt wird über das Jahr hinweg regelmäßig stark befahren: Von Besuchern des Badrias, Sportbegeisterten, die im Sportpark "Fit&Fun" trainieren und auch von zahlreichen Frühlingsfestbesuchern. 

Angestrebt, konkret über die geplante Sanierung der Straße zu debattieren, hat nun die Stadtratsfraktion CSU/Wasserburger Block. In einem Antrag, den sie im März 2019 an die Verwaltung stellten, forderten sie die Überprüfung, ob die Alkorstraße möglicherweise noch in diesem Jahr von Grund auf saniert werden und ob in diesem Zusammenhang ein zusätzlicher Fahrradweg angebracht werden könne. 

Andreas Aß (CSU) ergänzte in der Sitzung des Rats: "Uns ist eine vernünftige Planung in dem Bereich wichtig - damit der Weg zum Badria hinauf für die Allgemeinheit nicht noch länger einer Buckelpiste gleicht." 

In einem denkbar schlechten Zustand: Die Zufahrtsstraße zum Wasserburger Badria. 

Herrmann erklärte, man werde prüfen, ob ein Radweg möglich sei. Auf beiden Seiten der Straße Streifen für Radler zu errichten sei nur vorstellbar, wenn der Verkehr gering sei. Schließlich müsse man den Begegnungsverkehr des Stadtbusses im Blick behalten. "Wir können den Radstreifen maximal mit einer Breite von 1,50 Meter anstreben", so die Stadtbaumeisterin. 

Peter Stenger (SPD) ist es in dem Zusammenhang wichtig, dass sich ein Radstreifen lediglich als weiße Linie darstellt und nicht eingefärbt werde, denn: "Die Farbe geht ins Grundwasser und verschmutzt die Umwelt." Bürgermeister Michael Kölbl (SPD) versprach, die Stadt werde darauf achten bei künftigen Baumaßnahmen. 

SPD-Kollegin Friederike Kayser-Büker lag des Weiteren am Herzen, dass man in die Planung ein Bushäuschen am Badria einbringen solle. Das würde bis dato definitiv fehlen. Der Vorschlag wurde am Ende in die Sanierungspläne zur Erneuerung des Straßenbelags an der Alkorstraße sowie der Prüfung einer Radspur mit aufgenommen.

mb

Quelle: wasserburg24.de

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