"Ein Dorf steht Kopf" schlägt im Wasserburger Kino Utopia ein 

"Das kann doch nicht sein, dass alle in meinen Film gehen wollen!" 

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Jungregisseur Sebastian Schindler mit zwei seiner Darstellerinnen im Kino Utopia in Wasserburg. 
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Wasserburg - Die bayerische Erfolgskomödie "Ein Dorf steht Kopf" hat es auf die Kinoleinwand geschafft. Weil der Film derart gut besucht war im Kellerkino Utopia, gibt es jetzt neue Termine: 

So schön war die Premiere im Edlinger Krippnerhaus

Am 22. Juni 2018 feierte der Film "Ein Dorf steht Kopf" von Jungregisseur Sebastian Schindler Premiere im Wasserburger Kino Utopia - nach zahlreichen Vorführungen in diversen Wirtshäusern und vielen weiteren Vorstellungen in der gesamten Region

Zum ersten Mal wurde die Komödie um den blonden Jungspund, der spontan die Bürgermeistergeschäfte seines Herrn Papa übernimmt, als dieser rücklings von einem Hexenschuss außer Fecht gesetzt wird, auf der Leinwand des Kellerkinos Utopia gezeigt.

Die Erwartungen von Sebastian Schindler zur Kino-Premiere wurden sogar noch übertroffen: "Die Zuschauer strömten regelrecht in unsere Vorstellung. Bis auf wenige Plätze in der ersten Reihe war der Saal komplett voll.

Auch ein paar Schauspieler des Films mischten sich in die Reihen des Publikums. Bevor Schindler von der verrückten Entstehungsgeschichte erzählte und Fragen beantwortete, beobachtete er neben der Kinokasse die lange Schlange an der Treppe und das Treiben vor dem Saal. "Ich dachte mir nur, das kann doch nicht sein dass die alle in meinen Film gehen wollen und war zunächst der Meinung, die vielen Besucher würden allesamt die Vorstellung des zweiten Saals besuchen", erzählt der 21-Jährige lachend. 

Bis auf den letzten Platz besetzt war der Kinosaal im Utopia. 

Und es kamen alle nur wegen "Ein Dorf steht Kopf". Kinobetreiber Rainer Gottwald zeigte sich ebenfalls überwältigt. Wie Schindler weiter erzählt, hielt er eine kurze Ansprache vor dem Film, in der er sich unglaublich freute zu sehen, wie toll es doch sei, einen so vollen Kinosaal noch dazu im Sommer zu haben

"Ein Dorf steht Kopf" geht in die Kino-Verlängerung

Auch am Sonntag bei der zweiten Vorstellung sei der Saal, so betont Schindler, restlos ausverkauft gewesen. "Wir mussten sogar einige Leute wieder heimschicken, weil die Plätze ausgingen. Ich musste mich regelrecht durchquetschen, um an den Saal zu gelangen, so eng standen die Leute an. Und die Stimmung war wieder exzellent. Ich hätte nicht gedacht, dass unser Film erneut derart einschlagen würde im Utopia." Von Jung bis Alt: "Ein Dorf steht Kopf" gefällt einfach allen. 

Die eigentlich als letzte angedachte Vorstellung am Mittwoch war ebenfalls gut besucht, sodass sich der Betreiber dazu entschieden hat, den Film zu verlängern. Die neuen Vorstellungen laufen am kommenden Sonntag, 1. Juli 2018, jeweils um 15 und um 16.15 Uhr im Wasserburger Kino Utopia. "Rainer Gottwald kann es sich durchaus auch vorstellen den Film noch ein weiteres Mal zu verlängern", erzählt Schindler stolz. 

Karten kann man jetzt schon online auf der Homepage des Utopia reservieren. Die jüngsten Vorstellungen hätten gezeigt, dass es sich durchaus lohnt Karten bereits vorab zu reservieren, rät Schindler. Der 21-Jährige wird freilich auch am Sonntag wieder für Fragen und lustige Anekdoten vor Ort sein. - Alle Infos zum Film gibt es auf der Website von "Ein Dorf steht Kopf"

Und darum geht's in der bayerischen Komödie: 

Im oberbayerischen Dorf Langsham dreht sich die Welt noch langsamer. Während sich die Bürger über eine wunderschöne Lage im Voralpenland erfreuen dürfen, funktionieren modernste Erfindungen wie Mobilfunknetz oder Internet noch nicht wirklich. Setzt sich ja eh nicht durch. Als der langjährige Bürgermeister Wolfgang Oberhuber (Matthias Christian Rehrl) im Rahmen einer Bürgerversammlung die neusten Entwicklungen vom lange angekündigten Breitbandausbau präsentieren will, bricht er auf der Bühne zusammen. Diagnose: Hexenschuss!

Das ortsansäßige Ärzte-Team (Kabarettduo Steckerlifsch & Schlagsahne) rät ihm zu einer zweiwöchigen Amtspause! Doch wer soll den Bürgermeister in dieser Zeit vertreten? Das komplette Gemeindeteam, sowie auch seine Vorgänger, wollen mit den heiklen Themen ihres Oberhaupts nichts zu tun haben. Also muss ein anderer her. Oberhubers zwölfjähriger Sohn Seppi (Vitus Droppelmann) bietet seinem Vater an, das Bürgermeisteramt während seiner Schulferien zu übernehmen. Gesagt, getan: Seppi wird Aushilfs-Bügermeister und stellt das komplette Dorfleben sprichwörtlich auf den Kopf! Sein Motto: Ned kena gibt`s ned. Macha zaid!

mb

Quelle: wasserburg24.de

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