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Neue Trägerin für Kindergarten „Gänseblümchen“

Serena Schüssler-Bucks ist neue Leiterin des Integrationskindergartens in Wasserburg

Peter Arnold (links), Gründer und bisheriger Leiter des Integrationskindergartens „Gänseblümchen“ in Wasserburg übergibt die Schlüssel an die neue Trägerin Serena Schüssler-Bucks.
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Peter Arnold (links), Gründer und bisheriger Leiter des Integrationskindergartens „Gänseblümchen“ in Wasserburg übergibt die Schlüssel an die neue Trägerin Serena Schüssler-Bucks.

Nach langer Suche findet Kindergartengründer Peter Arnold eine Nachfolgerin für die Leitung des Wasserburger Integrationskindergartens „Gänseblümchen“.

Wasserburg – In den Ruhestand wird der 63-jährige Peter Arnold, Gründer und Leiter des Integrationskindergartens Gänseblümchen in Wasserburg noch nicht gehen. „Aber kürzertreten und mich auf die eigentliche pädagogische Arbeit konzentrieren“, sagt er freudig.

37 Jahre alte Frau übernimmt Geschäftsführung

Denn die 37-jährige Serena Schüssler-Bucks, bisherige Gänseblümchen-Mitarbeiterin, hat die Geschäftsführung und die Trägerschaft des Haupthauses in der Burgau mit Kindergarten- und Krippenbetrieb übernommen.

Damit ist die zukünftige Aufgabenteilung klar. „Und die Zukunft des Kindergartens gesichert“, so Arnold. Letztlich bleiben damit in Wasserburg auch 34 Krippen- und Kindergartenplätze erhalten.

Konzept soll sich nicht ändern

Serena Schüssler-Bucks, Mutter von vier Kindern, freut sich auf ihre neuen Aufgaben. Natürlich hat sie schon Ideen. „Ändern will ich aber erst mal nichts“, so die neue Leiterin.

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Für die Kinder, Eltern und Erzieherinnen bleibt also erst einmal alles beim Alten. „Im Grunde haben sich nur die internen Strukturen geändert“, so Peter Arnold.

Einige Monate hatte er sich erfolglos darum bemüht, eine Nachfolge für seinen Kindergarten zu finden, natürlich unter Beibehaltung des pädagogischen Konzepts. „Ich traue mich, zu sagen, dass wir mit diesem Konzept oberbayernweit einmalig sind“, so der Kindergartengründer.

Individualität ist der Kern in der Erziehung

Damit meint er nicht nur das vielseitige pädagogische Angebot mit Elementen der Bewegungs-, Musik- oder Naturpädagogik. Sondern auch den Individualitätsgedanken, der den Umgang mit den Kindern, aber auch die Umsetzung der Inklusion im Gänseblümchen-Kindergarten prägt.

Individualität sei der Kern in der Erziehung – auch bei der Inklusion. „Dadurch fühlen sich alle Kinder von Erwachsenen angenommen. Jeder ist einmalig. Anders sein dürfen, gilt für jeden. Ohne Druck.“

Zündende Idee entstand zufällig

Nachdem einige regionale Träger in der Region kein Interesse daran gezeigt hatten, den Gänseblümchen-Kindergarten weiterzuführen, sei die zündende Idee dann zufällig entstanden. Um eine Individualbegleitung für Kindergartenkinder anzubieten, hatte Schüssler-Bucks, die zwischenzeitlich auch in anderen Einrichtungen gearbeitet hatte, 2020 den Verein Gänseblümchen Gars gegründet. „Daraus hat sich dann die Idee der Trägerschaft entwickelt“, so die neue Trägerin.

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Seit April ist sie nun für das Personal und Administrative im Gänseblümchen-Kindergarten zuständig. Sie will sich Zeit nehmen, um in die neuen Aufgaben hineinzuwachsen. Zunächst will sie ihre Ausbildung zur Kinderpflegerin abschließen. Zum Ziel aber hat sie sich eines gesetzt: „Diese Qualität in die Zukunft retten.“

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