Ferienprogramm auf dem Wasserburger Burgstallhof

Kochen, Stall misten, Schafe hüten - Vielseitiges Programm für die Kids 

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Die Schafe vom Burgstallhof wurden von den Ferienprogramm-Kindern auf die neue Weide am Dreikreuzberg getrieben.
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Wasserburg - Neugierig näherten sich die beiden Esel Myrto und Merlot aus ihrem Stall und blickten mit großen Augen in Richtung der bunten Kinderschar, die sich auf dem Burgstallhof eingefunden hatte. Auch heuer war das Ferienprogrammangebot zur Mitarbeit auf dem Burgstallhof ein voller Erfolg.

Die Familie Kühn betreibt am Burgstall einen kleinen Bio-Bauernhof mit Hofladen, mit Kühen, Schweinen, Puten, Schafen, Bienen und den zwei Eseln. Die begrüßten die Buben und Mädels schon von Weitem lauthals. Ferienprogrammmitorganisator und zweiter Bürgermeister Werner Gartner begleitete als Betreuer die Truppe. 

Als erstes wurden die Kids mit den Eigenheiten des Hofs vertraut gemacht. Wichtige Verhaltensregeln wurden besprochen, damit bei der Aktion nichts schief gehen konnte. Hermann und Angela Kühn erklärten zusammen mit ihrer Tochter Hannah den Tagesablauf und die Kinder wurden in drei Wunsch-Gruppen geteilt:

  • Die Stallgruppe durfte Tiere füttern, den Stall ausmisten und dabei noch den Misthaufen richten. 
  • Die „Zäunerer“ sollten einen neuen Zaun am Dreikreuzberg errichten. 
  • Die Kochgruppe durfte Tomaten und Karotten ernten und das Gemüse anschließend für das gemeinsame Mittagessen schneiden.  

Die jungen Puter schauten aufgeregt zu, wie die Kinder den Stall in Windeseile ausgemistet hatten. Die jungen Schweine bekamen noch einige Extraschmankerl in den Trog. Gleichzeitig schnitt das Küchenteam fachmännisch das frisch im Bauerngarten geerntete Gemüse. Fleißig und mit roten Backen wurde den ganzen Vormittag gewerkelt. Die Zaungruppe durfte selbst die Nägel in den Pfosten einschlagen und verewigte sich im Anschluss ganz stolz auf den Holzpfählen

Alle Kinder werfen einen neugierigen Blick in den Schafstall - die beiden Esel sind freilich auch dabei.

Die Zeit verging wie im Flug und das Mittagessen war auch schon fertig. Frische Tomatenspieße, Reis oder Nudeln und mit Putenfleisch aus eigener Erzeugung und das alles in Bioqualität. Verschwitzt aber zufrieden wurde das Festmahl verzehrt. Nach einer Pause ging es weiter. 

Keine Arbeit war zu schmutzig oder zu anstrengend, auf einem Bauernhof muss sie ja auch einfach getan werden. Die kleine Schafherde sollte auf die neue Weide am Dreikreuzberg verlegt werden. Damit die Tiere nicht vor Aufregung den falschen Weg laufen, verstellten die Kinder die Schlupflöcher entlang des Weges. Im Galopp ging es auf den Hang unter den Kreuzen, an dem noch üppige Gräser wachsen. 

In der Nachbarschaft der mächtigen Kosak-Linde wurde schließlich die Feuerschale mit selbst gesammelten Holz angeheizt. Es gab gegrilltes Stockbrot mit Kräuterbutter - ein abschließendes Festessen mit Zwetschgendatschi als Nachspeise - natürlich aus eigener Produktion. Gegen Ende des Programms wollte noch das Burgstallrätsel gelöst werden. Eigentlich hätte es ja noch länger dauern dürfen, aber der Teig für das Brot war aufgegessen und die Zeit zur Rückkehr gekommen. Nach siebeneinhalb Stunden Arbeit auf dem Bauernhof wurden die müden aber zufriedenen Kinder wieder ihren Eltern übergeben. 

Stolz steht die Truppe vor ihrem Schafzaun der gemeinsam gebaut wurde: Die Kinder zusammen mit Herrmann Kühn, Hannah Kühn, Werner Gartner und Angela Kühn. 

Nächstes Jahr im Sommerferienprogramm wird es wieder einen Tag auf dem Burgstallhof gehen, das haben Werner Gartner und die Familie Kühn bereits jetzt schon ausgemacht. Bis dahin gibt es zu Hause viel zu erzählen von dem spannenden Tag auf dem kleinen Biobauernhof.

Gartner/mb

Quelle: wasserburg24.de

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