WFV übergibt Unterschriftenliste an Wasserburgs Bürgermeister 

"Sperrung der Hofstatt wäre für Einzelhandel eine Katastrophe" 

Die Mitglieder des WFV lehnen eine Sperrung der Hofstatt ab. 
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Die Mitglieder des WFV lehnen eine Sperrung der Hofstatt ab. 

Wasserburg - Rund 4.000 Unterschriften gegen eine Sperrung der Altstadt liegen nun in den Händen von Bürgermeister Michael Kölbl. Die Mitglieder des Wirtschafts-Förderungsverbands (WFV) erklären, warum sie vehement gegen diesen Vorschlag einiger Altstadtbewohner ist: 

„Die Sperrung der Altstadt von der Hofstatt bis zum Marienplatz für den Verkehr - auch nur versuchsweise - wäre für unseren Einzelhandel eine echte Katastrophe. Wir mussten auf den Antrag einer Interessengemeinschaft reagieren", erläuterte WFV-Vorstand Moritz Hasselt am Rande der Übergabe im Rathaus. 

Der Vorsitzende, der zusammen mit weiteren WFV-Vertretern gekommen war, stellte nochmals klar: „Die Unterzeichner unserer Aktion plädieren für eine uneingeschränkte Zufahrt in die Altstadt - 24 Stunden, sieben Tage in der Woche. Unsere Argumente haben wir der Stadt, dem Bürgermeister und den Stadträten bei einem guten, informativen und sachlichen Gespräch vorgetragen. Wir hoffen jetzt auf eine Entscheidung im Sinne des Einzelhandels."

Bei der Übergabe der Unterschriften an Bürgermeister Michael Kölbl (Zweiter von links) waren Gerd Maas (links),Christine Deliano (Zweite von rechts) und Heike Maas (rechts) neben Moritz Hasselt (Dritter von rechts) mit von der Partie. 

Hasselt dankte allen, die sich in den vergangenen vier Wochen in die Listen eingetragen hatten. „Ein starkes Votum. Wir haben immerhin fast zehnmal so viele Unterschriften, wie die Interessengemeinschaft." Letztere hatte sich im Rahmen einer Bürgerfragestunde im Rathaus dafür eingesetzt, am Samstag die Hofstatt ab 9 Uhr morgens für den gesamten Verkehr zu sperren, was den WFV auf den Plan rief.

Auch die versuchsweise Sperrung der Strecke von der Hofstatt bis zum Marienplatz, wie sie die ISEK-Lenkungsgruppe vorschlug, sei für den Einzelhandel untragbar, so Hasselt weiter. „Wenn sich das mal in den Köpfen unserer Kunden festgesetzt hat, dass man ins Zentrum der Altstadt nicht mehr mit dem Auto fahren kann, ist das schwer wieder zu revidieren."

Pressemitteilung WFV/mb

Quelle: wasserburg24.de

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