Thema im Stadtrat Wasserburg 

Was passiert mit dem Grundstück hinter dem "Fit and Fun"? 

Die Tennisplätze sind noch vorhanden, wenn auch eingeschneit. Die Traglufthalle drumherum wurde bereits abgebaut. 
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Die Tennisplätze sind noch vorhanden, wenn auch eingeschneit - ebenso wie die Parkplätze links daneben. Die Traglufthalle drumherum wurde bereits abgebaut. 

Wasserburg - Werden die Tennisplätze der ehemaligen Traglufthalle hinter dem Sportpark "Fit and Fun" an der Alkorstraße möglicherweise zu Stellplätzen von Wohnmobilen umfunktioniert? Über die Zukunft des Grundstücks beriet der Stadtrat am Donnerstagabend. 

Der Bauausschuss beschäftigte sich in seiner jüngsten Sitzung im Januar bereits mit der Zukunft der ehemaligen Tennis- und Parkplätze an der Alkorstraße. Bei dem Grundstück hinter dem "Fit and Fun" handle es sich um eine Außenbereichsanlage. Nun hatten die Mitglieder des Stadtrats in ihrer Februar-Sitzung über die Thematik zu entscheiden. 


Das Grundstück wurde bisher für Sportzwecke wie Tennis, Fußball oder Basketball von Gästen und Mitgliedern des Sportparks "Fit and Fun" als auch als Parkplatz für Autos genutzt. 

Der Erbbauberechtigte möchte jetzt aber eine Flächennutzungsänderung an dieser Stelle am Ortsrand von Wasserburg erwirken. Auf dem Standort der derzeitig verlassenen Tennisplätze und der ehemaligen Traglufthalle soll eine gewerbliche Baufläche ausgewiesen werden. Im Raum sei außerdem die Idee zur Umnutzung zu Wohnmobilstellplätzen gestanden, wie Bürgermeister Michael Kölbl den Räten erläuterte. 


Die Tennisplätze der Traglufthalle sind passé - die Fläche an der Alkorstraße hinter dem "Fit and Fun" soll anderweitig genutzt werden. 

Der Bauausschuss Wasserburg empfiehlt dem Stadtrat als endgültiges Entscheidungsgremium die beantragte Änderung der Fläche zu genehmigen und künftig als gewerbliche Fläche darzustellen. Vor der Verfahrenseinleitung sei jedoch die Übernahme der Planungskosten durch den Antragsteller auf Grundlage eines städtebaulichen Vertrags zu vereinbaren. 

Christian Stadler von der Grünen Stadtratsfraktion stimmte im Ausschuss gegen den Empfehlungsbeschluss, ebenso wie SPD-Kollege Peter Stenger. Beide schlossen sich nun aber der Mehrheit an und erwirkten so einen einstimmigen Beschluss im Stadtrat. 

Stadler sei es nur wichtig, so betonte er in der Sitzung, dass die Stadt nicht die Kontrolle über das Gelände verliere: "Theoretisch kann es uns passieren, dass der Eigentümer eine Tankstelle oder einen Schrotthändler dort aufmacht." 

Bürgermeister Kölbl aber erwiderte, die Stadt könne in so einem Fall von heute auf morgen eine Veränderungssperre verhängen und der Flächennutzungsplan alleine schaffe noch kein Baurecht - erst der Bebauungsplan. 

mb

Quelle: wasserburg24.de

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