Obwohl Förderbescheid noch aussteht

Berufsschule Wasserburg: Baubeginn ab sofort möglich

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Die Staatliche Berufsschule in Wasserburg kann vorzeitig saniert und erweitert werden. 
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Landkreis - Im Dezember 2017 gab der Kreis- und Schulausschuss grünes Licht, nun kann die Sanierung und Erweiterung der Staatlichen Berufsschule schon früher als geplant beginnen. 

Die Regierung von Oberbayern erteilt dem Landkreis Rosenheim den Startschuss für den vorzeitigen Baubeginn zur Erweiterung und Generalsanierung der Berufsschule Wasserburg am Inn sowie zur Beschaffung der sogenannten Erstausstattung

Dabei entstehen eine Schulkantine, Klassen- und Gruppenräume sowie Flächen für den Lehrer-Bereich und die Zweige „Kunststofftechnik“ und „Technische Produktdesigner“. Zudem beschafft der Landkreis die seit der Lehrplanänderung benötigte Erstausstattung für die Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik

Drei Bauabschnitte in vier Jahren

Vier Jahre werden die Bauarbeiten um das Staatliche Berufliche Schulzentrum in Wasserburg zu erweitern und zu sanieren, andauern. Drei Baubabschnitte sind vorgesehen, damit der Schulbetrieb in Containern parallel weiter laufen kann: Zunächst werden das östliche, ab 2020 das westliche Gebäudeteil abgerissen und neugebaut. Im Anschluss daran wird der verbleibende mittlere Gebäudeteil saniert. Insgesamt werden knapp 6.000 Quadratmeter neu errichtet und etwa 3.300 Quadratmeter saniert

Was genau geplant ist und wie die Berufsschule künftig aussehen soll, wurde im Februar den Mitgliedern des Wasserburger Bauausschusses von den Architekten erläutert

Für Diskussionen sorgte zuletzt der Kahlschlag, der der Baumallee rund um die Berufsschule das Leben kostete

So soll das neue Gebäude der Wasserburger Berufsschule aussehen.

Der Landkreis kann jetzt mit der Maßnahme beginnen, ohne Fördermittel zu verlieren. Die Regierung hat hierzu eine voraussichtliche Gesamtzuwendung von 11.750.000 Euro in die Überlegungen zur Verteilung der Haushaltsmittel der kommenden Jahre einbezogen. 

Die Gesamtkosten sind mit 30.498.213 Euro veranschlagt. Im Regelfall darf mit dem Bau staatlich geförderter Projekte erst nach Bewilligung der staatlichen Fördermittel begonnen werden. Eine Förderung bereits begonnener Projekte verbietet das Haushaltsrecht. 

Mit der Zustimmung zum vorzeitigen Baubeginn können die Baumaßnahmen schnellstmöglich realisiert werden, auch wenn über die endgültige Förderung durch einen förmlichen Bescheid noch nicht entschieden ist. Die spätere staatliche Förderung erfolgt aus Mitteln des kommunalen Finanzausgleichs im Rahmen des vom Bayerischen Landtag beschlossenen Staatshaushalts.

Pressemitteilung Regierung von Oberbayern/mb

Quelle: wasserburg24.de

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