Amtswechsel beim Wasserburger Feuerwehrreferenten 

Kein reibungsloser Tausch: Auf Pöhmerer folgt Sinzinger 

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Armin Sinzinger (links) nun der neue Feuerwehrreferent der Stadt Wasserburg und beerbt damit Markus Pöhmerer (rechts), der sein Amt wegen "Provokationen" aufgibt. 
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Wasserburg - Dass der Wechsel des Feuerwehrreferenten nicht ohne hitzigen Diskussionsbedarf ablaufen wird, das wurde bereits vor einigen Wochen deutlich. Mitunter wegen "Provokationen" gab Markus Pöhmerer sein Amt nun ab. 

Die Aufgabe Pöhmerers war nicht grundlos: Bereits im Mai gab er im Stadtrat bekannt, seine Position in der Art und Weise wie bisher nicht mehr weiterführen zu wollen - unter anderem, weil er sich von den Feuerwehren der Stadt und Attel-Reitmehring als unrecht behandelt fühle. Doch ein Rücktritt des Feuerwehr- und Liegenschaftsreferenten würde, wie Bürgermeister Michael Kölbl damals erklärte, eine Änderung der Geschäftsordnung des Stadtrates mit sich bringen und sei deshalb innerhalb der laufenden Periode nicht möglich.  

Derartige Situationen seien künftig im Vorfeld und nicht öffentlich zu bereden 

Weil Pöhmerer allerdings partout nicht weitermachen wollte, gab es nun einen Referententausch innerhalb der Fraktion CSU/Block: Armin Sinzinger ist ab sofort der neue Referent für die Wehren. Dafür nimmt Pöhmerer Sinzingers Platz im Umweltausschuss ein. 

Peter Stenger (SPD) verstand das "Kasperltheater" um Aufgabe und doch Weitermachen nicht, erhielt aber auf die Frage, warum die Feuerwehren nicht mit Pöhmerer kooperierten, keine Antwort. Pöhmerer wisse den Grund selbst nicht, da die Wehren nicht mit ihm zusammenarbeiten würden.  

Dass Pöhmerer nun doch schon im Juli den Amtstausch einleitete, sei auch auf die "provozierenden", "abgesprochenen" sowie "plakativen" Fragen und Aussagen "der SPD-Stadträte" zurückzuführen, wie Sinzinger in seiner ausführlichen Antrittsrede den Räten erklärte

Diese Behauptung wies SPD-Fraktionssprecher Wolfgang Janeczka jedoch entschieden zurück: Die Fragen seien berechtigt, erlaubt und angemessen gewesen: "Wir sind hier schließlich kein Wohlfühlclub." Markus Bauer (CSU) bat indes darum, derartige Situationen künftig im Vorfeld unter den Fraktionsvorsitzenden zu klären und nicht in einer öffentlichen Sitzung zu bereden

mb

Quelle: wasserburg24.de

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