Stiftung Attl zeigt Stadträten Missstände auf

Wird der Vertrag für das Altenheim auf der Burg nicht verlängert?

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Die Burg in Wasserburg.
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Wasserburg am Inn - Die Stiftung Attl wird das Altenheim Maria Stern auf der Burg nicht länger betreiben, sollte sich nichts ändern. Da gesetzliche Vorgaben dort nicht eingehalten werden können, soll der Altenheimvertrag unter jetzigen Vorzeichen nicht über 2021 hinaus verlängert werden.

Bei einem Rundgang hat sich der Wasserburger Stadtrat jüngst ein Bild von den Zuständen im Altenheim Maria Stern auf der Burg gemacht und bei einem Treffen mit den beiden Vorständen der Stiftung Attl, Jonas Glonnegger und Franz Hartl, über die Probleme mit dem seit 2006 vom neuen Besitzer der Burg, der Kreishandwerkerschaft, gemieteten Gebäude gesprochen, berichtet die Wasserburger Zeitung.

Im Pflege- und Wohnqualitätsgesetz wird geregelt, wie ein Altenheim ausgestattet sein muss, zum Beispiel, dass Räume barrierefrei erreicht und genutzt werden können, was auf der Burg derzeit nicht der Fall ist, da der Fahrstuhl seit Mitte Dezember vergangenen Jahres defekt ist und 66 Zimmer nicht barrierefrei sind, wie die Wasserburger Zeitung berichtet.

Die von den Vorschriften abweichenden Punkte hat die Stiftung Attl laut Jonas Glonnegger 2015 auf 300 Seiten detailliert erfasst und die Kreishandwerkeraschaft als Eigentümer des Gebäudes nach dem Ablauf der Angleichungsfrist 2016 darauf hingewiesen, einen Antrag auf Verlängerung zu stellen, was bis heute nicht passiert ist, weshalb nun das Erlöschen der Betriebserlaubnis drohen könnte.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie unter ovb-heimatzeitungen.de und in Ihrer Heimatzeitung.

Quelle: wasserburg24.de

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