Azubi-Interview

Eine Ausbildung zur Werkfeuerwehrfrau bei WACKER - wie ist das so?

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Laura Spindler bei der Arbeit. Bei WACKER wird sie aktuell zur Werkfeuerwehrfrau ausgebildet.

Burghausen - Laura Spindler absolviert derzeit ihre Ausbildung zur Werkfeuerwehrfrau bei Wacker. Im Azubi-Interview berichtet sie von ihren Erfahrungen und ihrer Entwicklung. 

Name: Laura Spindler

Ausbildungsberuf: Werkfeuerwehrfrau

Ausbildungsdauer: 3 Jahre

Wie bist du an deinen Ausbildungsplatz gekommen (z.B. Familie, Freunde, Berufsinfotag, Presse, Internet) und warum gerade bei WACKER?

Ich habe einfach gegoogelt, wo dieser Ausbildungsberuf in Bayern angeboten wird. So bin ich auf die Wacker Chemie AG gestoßen.

Ist dein gewählter Ausbildungsberuf dein „Traumjob“?

Ja, auf jeden Fall! Ich habe bereits eine abgeschlossene Ausbildung in einem anderen Beruf, der war aber nicht das Richtige für mich. Seit fünf Jahren bin ich bei der Freiwilligen Feuerwehr aktiv und hatte das Gefühl, dass das mehr als nur ein Hobby ist. So fiel mir die Entscheidung für den Beruf der Werkfeuerwehrfrau ganz leicht.

Erzähle kurz über die ersten Wochen in der Ausbildung, was hat dir besonders gut gefallen, was eher nicht?

Meine Einführungswochen fanden gemeinsam mit den Azubis der Fa. Infraserv Gendorf im Sportcamp in Regen statt. Dort habe ich noch andere Feuerwehr-Azubis aus Bayern kennengelernt, mit denen ich die meiste Zeit der Ausbildung verbringe (Berufsschulunterricht).

Wie ist deine Ausbildung aufgebaut (duales Studium, Berufsschule, Einsatz im Werk)?

Meine Ausbildungszeit verbringe ich überwiegend in der Bildungsakademie Inn-Salzach (BIT) in Gendorf, weil dort die Voraussetzungen für meinen Ausbildungsberuf „Werkfeuerwehrfrau“ bereits geschaffen sind. Die drei Jahre Ausbildungszeit gliedern sich im Prinzip in zwei Abschnitte: eineinhalb Jahre handwerkliche, die andere Hälfte feuerwehrtechnische Ausbildung (z.B. Sanitäter, LKW-Führerschein). Die Berufsschule findet blockweise in Freising statt, die handwerklichen Kurse an unterschiedlichen Locations, wie z.B. der Holzlehrgang in Ingolstadt oder der Lehrgang für Motorsäge in Kehlheim.

Was erwartest du von deiner Ausbildung hier bei WACKER?

Auch wenn die weiblichen Azubis in meinem Beruf noch weniger sind als die männlichen Kollegen, der Trend geht in die andere Richtung – nicht nur bei der Feuerwehr. Ich will mein Hobby zum Beruf machen, dabei was Neues Lernen und möglichst viele Menschen kennenlernen. Und wenn ich dann noch die Ausbildung erfolgreich abschließe – Ziel erreicht!

Bestehen Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Ausbildung?

Es gibt z.B. einen IHK-Kurs zum geprüften Brandschutzmeister. Für mich interessant ist die Weiterbildung bei der Werkfeuerwehr in der Höhenrettung und Messtechnik, die WACKER werkintern anbietet.

Welche Sozialleistungen nutzt du (z.B. WACKER-Bus-Service, Jugendgästehaus, Bücherei, Kantine)?

Ich komme mit dem eigenen Auto aus dem Landkreis Mühldorf zur Arbeit. Weil ich für die Ausbildungszeit in Gendorf stationiert bin, gehe ich auch dort mit den anderen Azubis in die Kantine.

Gibt es etwas Besonderes für Azubis bei WACKER, das andere Ausbildungsfirmen nicht anbieten (z.B. digitale Lernmittel wie Tablets, besondere Schulungen, Werkeinsätze in verschiedenen Abteilungen/an anderen Standorten, Azubi-Projekte)?

Dass die handwerklichen Lehrgänge in verschiedenen Städten stattfinden, finde ich schon cool. Ich bin viel unterwegs während der Ausbildung und das macht’s abwechslungsreich und spannend.

Welche Tipps hast du für andere auf Lager, die sich auch für eine Ausbildung bei WACKER interessieren?

Ihr solltet euch sportlich fit halten, wenn ihr diesen Beruf ausüben wollt. Zur Ausbildung gehört auch, mit voller Atemschutzausrüstung zu arbeiten, das ist ziemlich anstrengend. Die Kollegen von der WACKER-Werkfeuerwehr sind beim Berufsinfotag im BBiW vor Ort und geben gerne Auskunft über den Ausbildungsberuf. Bei WACKER kann man sogar eine Woche ein Praktikum bei der Werkfeuerwehr ableisten. Also, informiere dich!

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