Spannender und abwechslungsreicher Einstieg ins Berufsleben

Onboarding-Woche als Ausbildungseinstieg bei Hamberger - Eine Azubine berichtet

Lisa-Marie Braunen, Auszubildende bei Hamberger, an ihrem Arbeitsplatz.
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Lisa-Marie Braunen absolviert eine Ausbildung bei Hamberger.

Die „Onboarding-Woche“ bei der Firma Hamberger bietet den neuen Auszubildenden die Gelegenheit, sich untereinander kennenzulernen. Der Wechsel zwischen Schulungen, Besichtigungen und Führungen, Seminaren und Gruppenspielen macht den Einstieg ins Berufsleben zu etwas ganz Besonderem.

Meine Ausbildung zur Industriekauffrau hat am Dienstag, den 1. September 2020 begonnen. Vorab haben wir bereits ein Informationsschreiben zugeschickt bekommen, in dem aufgeführt wurde, was uns in unserer ersten Woche so erwarten wird. Ich war sehr aufgeregt, aber es hat sich herausgestellt, dass meine Nervosität völlig unbegründet blieb.

Tag1: Das erste Kennenlernen

An unserem ersten Tag, waren wir, die 10 neuen Azubis bei Hamberger, noch sehr aufgeregt und etwas schüchtern, da alles neu für uns war und wir uns alle noch gar nicht kannten. Das sollte sich aber im Laufe dieser besagten „Onboarding-Woche“ ganz schnell ändern. Der Sinn dieses Einstiegs war, dass wir die Firma, aber auch hauptsächlich uns untereinander kennenlernen können, da wir in Zukunft alle in unterschiedlichen Abteilungen und auch Berufen arbeiten würden. Der Wechsel zwischen Schulungen, Besichtigungen und Führungen, Seminaren und Gruppenspielen, machte die Woche zu etwas ganz Besonderem und Spannendem.

Der neue Arbeitgeber - neue Kollegen

Am Dienstag ging es für uns los mit einer Firmenpräsentation, um sich über die Struktur unseres neuen Betriebes im Klaren zu werden. Daraufhin folgte eine Besichtigung des ganzen Werkes. Normalerweise wären unsere Eltern dazu auch herzlichst eingeladen gewesen, aber wegen Corona war das dieses Jahr leider nicht möglich. Wir waren sehr beeindruckt von der tatsächlichen Größe des Unternehmens und freuten uns die verschiedenen Bereiche von der Schlosserei, über die Parkettwerke bis hin zum Laminatwerk persönlich besichtigen zu können. Am Nachmittag wurden wir von den Azubis aus dem 2. Lehrjahr abgeholt und auch noch durch die Verwaltungsgebäude geführt. So konnte man sich zu gewissen Namen auch schon mal ein Bild machen und sich einen groben Überblick verschaffen. Es folgte die Arbeitsschutzunterweisung, die „Rechte & Pflichten“ eines Azubis und die Vorstellung der Jugend-Auszubildenden-Vertretung, kurz JAV. Zwischendurch hatten wir auch die Möglichkeit, uns in Form von Gruppenarbeiten kennenzulernen.

Tag 2: Die ersten Unterweisungen, Schulungen und ein Waldspaziergang

Am Mittwoch wurden wir erneut von unseren Azubi-Kolleginnen und –Kollegen aus dem 2. Lehrjahr begrüßt und durften uns von ihnen einen Vortrag über die Azubi-Knigge anhören. Nach einer kurzen Outlook-Unterweisung, folgte die IT-Sicherheitsschulung. Nach dem Mittagessen standen uns zwei Ausflüge bevor: einmal die Besichtigung des Hamberger Forsts und eine Führung durch das Logistik-Center. Der Waldspaziergang wurde ergänzt mit interessanten Informationen über den Wald, aber auch über das Unternehmen. Das Highlight war die Baumfällung eines Käferbaums. Daran anschließend fuhren wir nach Rohrdorf in das Logistik Center. Dort wurden wir durch die verschiedenen Lager geführt, sind auf 35 Meter am Rande der Hochregallager gestiegen und durften auch eine Palette voll mit Bodenbelägen etikettieren.

Tag 3: Seminare und Vorträge

Am dritten Tag unserer „Onboarding-Woche“ lösten zwei Mitarbeiterinnen von „NEON“ unsere Ausbilderin Fr. Gasteiger, die uns an den ersten beiden Tagen begleitet hat, ab und führten uns durch ein Seminar, welches die Themen Sucht, Smalltalk, Verhaltensregeln, Etikette und Stressbewältigung beinhaltete. Um das Ganze aufzulockern, wurden wir zwischendrin immer wieder in unterschiedlich große Gruppen aufgeteilt und haben verschiedene Aufgaben gemeinsam bewältigt. So konnte man mit jedem ins Gespräch kommen und lernte sich so auch nochmal etwas besser kennen.

Tag 4: Indoorfun statt Outdooraction

Die Woche wäre ursprünglich mit einer Wanderung zur Käser-Alm am Samerberg abgerundet worden. Leider war das aufgrund der Corona Beschränkungen nicht möglich und es wurde stattdessen ein „Azubi-Inhouse-Tag“ organisiert. Wir bekamen eine Schulung zum Thema Umweltschutz, durften aber auch selbst wieder tätig werden. Mit Papierflieger bauen und aus einem Marshmallow, Spaghetti und Klebeband einen möglichst hohen Turm zu bauen, hätte ich definitiv nicht gerechnet. Unserer Azubi-Gemeinschaft hat das allerdings keinesfalls geschadet. Eher im Gegenteil. Mit diesen zwei Spielen wurde unsere Teamfähigkeit gestärkt und es wurde viel gelacht. Die Nervosität und die Schüchternheit waren nach diesen vier Tagen wie weggeblasen und es hat sich ein wirklich gutes Team herauskristallisiert. Mit gegenseitigem Feedback wurden wir ins Wochenende entlassen und waren voller Vorfreude auf unsere ersten Tätigkeiten in unserem Ausbildungsberuf, die die nächste Wochen auf uns warten würden.

Lisa-Marie Braunen/fn

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