Einfaches Rezept

Gesunde Chips? Ja, aus Grünkohl! – So machen Sie die Superfood-Chips

Chips aus Grünkohl
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Chips aus Grünkohl sind gesund und lassen sich ganz einfach selber machen.

Winterzeit ist Grünkohlzeit. Und was man mit dem Power-Gemüse nicht alles anstellen kann! Doch hat schon mal jemand von Chips gehört, die aus Grünkohl gemacht werden?

Grünkohl ist unglaublich vielfältig. Als da wären: ein Grünkohl-Salat, das wunderbare Grünkohlgemüse* und natürlich der Grünkohleintopf. Aber auch Chips kann man aus dem Wintergemüse zaubern. Richtig gehört: Chips! Kross, würzig, lecker und sehr gesund. Noch nicht untergekommen? Dann lassen Sie uns einmal einen Blick auf diese Wintergemüse-Chips werfen. Die Zubereitung ist ein Klacks und dauert nur rund 40 Minuten …

Den Grünkohl kaufen

Damit beginnt natürlich die private Superfood-Chips-Produktion. Superfood deshalb, weil Grünkohl viele Vitamine enthält und außerdem angeblich den Cholesterinspiegel sowie die Blutfettwerte sinken lassen soll. Kaufen Sie Grünkohl am besten auf dem Wochenmarkt, wer selber einen im Garten angebaut hat, der ist natürlich fein raus. Alternativ steht natürlich immer der Gang in den Supermarkt offen. Dort darauf achten, dass die krausen Blätter an ihren Enden noch schön fest und noch nicht bräunlich-labberig daherkommen.

Diese Chips bestehen aus drei Zutaten

Nachdem der Grünkohl in seine einzelnen Blätter zerlegt, gewaschen und trocken getupft ist, benötigt man nur noch zwei weitere Zutaten: Sonnenblumenöl und Gewürze. Beim Sonnenblumenöl gibt es keine konkrete Mengenangabe. Manche mögen ein wenig mehr, die anderen ein bisschen weniger verwenden. Unsere Autorin hat viel herumexperimentiert und muss sagen: es schmeckt mit beiden Varianten. Also mal mehr, mal weniger. Einzig und alleine vor einem wird gewarnt: Ertränken Sie den Grünkohl nicht im Öl!

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Die Gewürze für Grünkohl-Chips

Jetzt ist die persönliche Kreativabteilung gefragt! Denn bei den Gewürzen gibt es kein Richtig oder Falsch. Da kann jeder zu den Gewürzen greifen, die einem zusagen: vielleicht in die mediterrane Richtung mit Pizzagewürzen? Oder eher Asia-Style mit Kreuzkümmel, Koriander und Kurkuma? Auch eine Fertiggewürzmischung kann richtig gut schmecken. Und zuletzt lassen sich die Chips auch „natur“, also nur mit Öl benetzt, dörren.

Die Haltbarkeit dieser Grünkohl-Chips

Tja, das ist eben so eine Sache: Da wir keine großartigen Zusatzstoffe benutzen, wird zu einem raschen Verzehr geraten. Wie lange sie wirklich halten, darüber kann man aber keine Auskunft geben. Warum? Weil sich diese krossen Superfood-Chips immer innerhalb weniger Minuten in Luft auflösen, wenn Sie wissen, was gemeint ist...

Rezept für Grünkohl-Chips: Die Zutaten

  • 200 g frischer Grünkohl
  • Sonnenblumenöl
  • Gewürze (nach Wahl)

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Rezept für Grünkohl-Chips: Zubereitung

  1. Zuerst müssen vom Grünkohl die Blätter abgeschnitten, gewaschen und auf einem Küchenpapier vorsichtig trocken getupft werden. Hinweis: Den Strunk der einzelnen Blätter kann man, muss man aber nicht entfernen.
  2. In einer großen Schüssel kommt nun ein wenig Olivenöl über den Grünkohl – er sollte aber nicht darin ertränkt werden, spielen Sie da selbst mit der Menge. Nun noch Gewürze der eigenen Wahl darübergeben. (Entweder eine Mischung aus Einzelgewürzen wie Salz, Paprikapulver etc. oder eine fertige Gewürzmischung verwenden). Hier gilt das Gleiche wie beim Öl: nicht übertreiben!
  3. Den Backofen auf 130 Grad vorheizen und auf der untersten Schiene ein Backblech mit Backpapier platzieren. Den Rost in die mittlere Schiene geben und darauf die Blätter legen (nicht übereinander!). Wer mit dem Grill operiert: eine Koncisform benutzen und mit indirekter Hitze arbeiten.
  4. Für 30 Minuten dörren lassen. Dabei muss der Backofen einen Spalt geöffnet sein. Gleiches gilt für den Deckel vom Grill. Man kann sich hier mit einer Spaghetti-Zange behelfen.
  5. Nach circa 30 Minuten die Chips kurz auf Küchenpapier abkühlen lassen und dann verzehren.

Im Video: Grünkohl-Chips selber machen | Superfood Rezept

Anja Auer ist Chefredakteurin des BBQ & Food-Magazins „Die Frau am Grill“. Nebenbei betreibt sie den größten YouTube-Kanal zum Thema „Grillen“, der im deutschsprachigen Raum von einer Frau produziert wird. Die meisten der Rezepte gelingen aber nicht nur auf dem Grill, sondern auch auf dem Herd und im Ofen. Weitere Rezepte finden Sie auf www.die-frau-am-grill.de und dem YouTube-Kanal www.youtube.com/diefrauamgrill

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Vorsicht, wenn Sie im Frühjahr gerne selbst Bärlauch sammeln gehen! Achten Sie darauf, die richtigen Blätter zu pflücken. Die sehen denen von Maiglöckchen und Herbstzeitlosen nämlich sehr ähnlich, diese sind aber giftig! Ein guter Hinweis ist der knoblauchähnliche Bärlauchgeruch, wenn Sie ein Blatt zwischen den Fingern reiben. © Achim Sass/imago-images

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