Für kalte Tage

Irish Stew: So kochen Sie den deftigen Eintopf aus Irland

Irish Stew ist der klassische Eintopf der Iren und ganz leicht nachzukochen.
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Irish Stew ist der klassische Eintopf der Iren und ganz leicht nachzukochen.

Kalte Tage schreien nach warmen Eintöpfen und Suppen. Wenn Sie Omas Klassiker schon abgegrast haben, wird es Zeit für etwas Neues: Irish Stew zum Beispiel.

One-Pot-Gerichte sind derzeit in aller Munde. Was modern klingt, ist eigentlich etwas ganz Klassisches, nämlich ein Eintopf. Der ist in der deutschen Küche sehr beliebt, aber auch andere Nationen haben köstliche Eintopf-Rezepte zu bieten. Irland zum Beispiel. Der Irish Stew ist berühmt und das völlig zurecht.

Irish Stew: Vom Arme-Leute-Essen zum Klassiker

Früher war der Irish Stew ein Arme-Leute-Essen. Er entstand zu jener Zeit, als die Woll- und Milchproduktion auf der grünen Insel ihre Glanzzeiten hatte. Fleisch von älteren Schafen wurde so lange mit Zwiebeln und Kartoffeln geschmort, bis es wieder genießbar wurde. Über die Zeit hinweg hat sich das Gericht aber zu einem überaus leckeren Trend-Gericht entwickelt. Altes Hammelfleisch muss heute glücklicherweise niemand mehr für den Irish Stew verwenden.

Weitere Zutaten für den Irish Stew

Mittlerweile ist es fast Usus, dass auch Karotten, Staudensellerie und Erbsen ihren Weg in den Irish Stew finden. In Sachen Gewürzen und Kräutern gilt: Erlaubt ist, was gefällt. Zu Lamm empfiehlt sich aber besonders Rosmarin.

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Irish Stew ohne Lammfleisch und Rotwein

Im Verlauf der Zeit haben sich auch Abwandlungen des ursprünglichen Rezeptes in Bezug aufs Fleisch entwickelt. So tauschen Hobbyköche, die nichts mit Lammfleisch anfangen können, dieses einfach gegen Rindfleisch oder Schweinefleisch aus. Diese Devise gilt auch für Rotwein und Lammfond. Lassen Sie diese beiden Zutaten einfach weg und verwenden Sie stattdessen einen Rinderfond oder eine Gemüsebrühe.

Irish Stew: Der herzhafte Wintergenuss

Portionen: 6
Vorbereitungszeit: 30 Minuten
Zubereitungszeit: 2 Stunden

Video: Traditionelles Irish Stew

Zutaten für Irish Stew

  • 1,5 kg Lammfleisch (aus der Keule)
  • 4 EL Mehl
  • 3 EL Butterschmalz
  • 3 Zwiebeln
  • 4 Stangen Staudensellerie
  • 4 Karotten
  • 2 Stängel Rosmarin
  • 5 Kartoffeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 250 g Erbsen (gefroren)
  • 3 EL Tomatenmark
  • 1 Liter Lammfond
  • 0,5 Liter Rotwein (trocken)
  • 4 Lorbeerblätter
  • 10 Wacholderbeeren
  • 1 Bund Petersilie (frisch)

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So bereiten Sie den Irish Stew zu

  1. Das Lammfleisch in mundgerechte Würfel schneiden und mit 4 EL Mehl bestäuben.
  2. Das Butterschmalz im Dutch Oven (bzw. im Topf auf dem Herd) erhitzen und das Fleisch darin scharf anbraten, so dass sich Röstaromen bilden (es empfiehlt sich das Fleisch nicht auf einmal anzubraten, sondern in drei einlagigen Tranchen).
  3. Das Fleisch nun auf einem tiefen Teller beiseite stellten, die Zwiebeln klein hacken und zusammen mit den halbierten Knoblauchzehen im Dutch Oven andünsten. Anschließend das Tomatenmark beigeben und weitere zwei bis drei Minuten der Hitze aussetzen.
  4. Nun mit Lammfond und Rotwein ablöschen und dabei die Röstaromen, die sich am Boden abgesetzt haben lösen.
  5. Die Lorbeerblätter, Rosmarin, Wacholderbeeren zugeben und auch das Fleisch (mit dem sich im Tellerboden befindlichen Fleischsaft!). Einmal aufkochen und dann für etwa eine Stunde bei leicht geöffnetem Deckel köcheln lassen.
  6. Die in Scheiben geschnittenen Karotten/ Staudensellerie und die geschälte und in Würfel geschnittenen Kartoffelstücke beigeben. Für eine weitere Stunde mit geschlossenem Deckel köcheln lassen.
  7. Nun die Erbsen noch untermischen und zehn Minuten mitköcheln lassen.
  8. Vor dem Servieren noch mit klein gehackter Petersilie garnieren.

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Das Rezept für Irish Stew im Video

Weitere Rezepte finden Sie auf Anja Auers Blog www.die-frau-am-grill.de und ihrem YouTube-Kanal www.youtube.com/c/diefrauamgrill

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BBQ verbindet. Und selbstverständlich auch Kochen. Denn was gibt es Geselligeres, als mit Freunden um den Grill oder Herd zu stehen? Während einem der Geruch der Speisen langsam in die Nase steigt. Und man sich schon vor dem gemeinsamen Essen unterhält. Über Politik, Sport, den neuesten Tratsch aus der Nachbarschaft, oder aber sehr naheliegend: über Rezepte.

Doch lasst mich von vorne beginnen:

Als ich zusammen mit meinem Kameramann 2017 meine Pilates-Webseite www.anjaauer.de aufgesetzt habe, wurde innerhalb dieser auch ein Food-Blog namens „Salz & Pfeffer“ gestartet. Die Resonanz auf diesen Blog war überaus positiv. Es hieß: „Mensch mach‘ doch gleich noch einen Grillblog auf“. Gesagt getan. „Die Frau am Grill“ war im November 2017 geboren. Und parallel dazu auch der gleichnamige YouTube-Kanal.

Nachdem aber die Nachfrage nach Rezepten auf dem Blog ein Ausmaß erreichte, dem ich als einzelne Bloggerin nicht mehr gerecht werden konnte, veröffentlicht nicht mehr nur meine Wenigkeit die Beiträge, sondern auch Autoren, die alle aus der BBQ- und Kochwelt stammen.

Aus diesem Grund is "Die Frau am Grill“ seit dem 4. April 2019 ein BBQ & Food-Magazin. Mit Beiträgen von vielen Autoren. Rund um die Themen Grillen und Kochen. Mit Tipps & Tricks von Profis. Mit Interviews. Mit Produkttests. Und besonders auch mit Rezepten zu Fleisch, Fisch, Beilagen, Süßem, Saucen, Dressings, etc…

Das Credo dieses neuen BBQ & Food-Magazins: Inspiration & Information!

In diesem Sinne,

Eure Anja

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