Rezept

Leckerer Rinderbraten in Rekordzeit: Mit diesem Experten-Tipp gelingt er sofort

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Ein guter Rinderbraten braucht seine Zeit – oder?

Wenn von Schmorgerichten die Rede ist, haben die meisten Menschen einen Rinderbraten vor Augen. Der schmeckt herrlich, braucht aber seine Zeit. Es geht auch anders.

  • Braten ist ein Klassiker der deutschen Küche.
  • Burgunderbraten oder Sauerbraten werden aus speziellen, dicken Bratenstücken gemacht.
  • Es geht aber schneller mit anderem Fleisch.

Ist vielleicht schon mal jemand auf die Idee gekommen, ein Steak vom Rind zu schmoren? Nein? Dann lassen Sie uns einen Blick darauf werfen...

Schneller Braten: Das richtige Fleisch für das Rezept

Wer zum Metzger seines Vertrauens geht und dort ein Rindersteak verlangt, der sieht sich meist einer großen Auswahl gegenüber: Entrecote, Roastbeef oder Filet sind die gängigsten Fleischzuschnitte, die unter der Bezeichnung Rindersteak firmieren. Für unser Rezept haben wir uns einen noch nicht ganz so bekannten Cut (englisch für Fleischzuschnitt) ausgesucht: Das Flank Steak*. Dieses stammt aus dem unteren Bauchlappen vom Rind und ist generell zwischen 800 und 1.200 Gramm schwer. Also schon ein ordentliches Stück Fleisch*.


Das Gemüse für den schnellen Braten

Hier geht es heute um Wurzelgemüse wie Sellerie, Süßkartoffeln, Rote Bete, Karotten und Petersilienwurzeln. Man ahnt es schon. Wir schmoren uns ein Onepot-Gericht, sprich: Alle Zutaten, die später auf dem Teller landen, befinden sich im Bräter. Es werden keine separaten Töpfe oder Pfannen benötigt.

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Die Garzeit für den Braten in Rekordzeit

Dabei kommt nun der Vorteil gegenüber einem üblichen Rinderbraten wie beim Sauerbraten: Da das Flank Steak im Vergleich zu diesem eher flach ist, fällt die Garzeit wesentlich kürzer aus. Und man ist in einer Stunde auch mit dem Schmoren durch. Keinesfalls darf der Garprozess länger dauern, sonst wird das Flank Steak trocken und zäh wie eine Schuhsohle.

Rezept für Blitz-Braten: Die Soße

Die macht sich ganz von alleine: Die Röstaromen vom Fleisch, das Wurzelgemüse* sowie Rotwein und Rinderbrühe als auch die Gewürze lassen eine sehr leckere Soße entstehen. Zudem: Das Gemüse bleibt auch durch den stattfinden Schmorprozess sehr saftig. Alles in allem keine trockene Angelegenheit.

Blitz-Braten mit Rindersteak: Das Fazit

Ein Rindersteak wie das Flank Steak kann man problemlos schmoren. Es schmeckt auch gut. Manche werden dennoch sagen: Ein teures Rindersteak gehört nicht in den Schmortopf, sondern auf den Grill. Denn ein solches Stück Fleisch hat soviel Eigengeschmack, den man auch nicht mit Schmorgemüse und einer Soße überdecken sollte. Meine Meinung: Jeder so, wie er mag!

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Das Rezept für den schnelle Braten aus Rindersteak

Portionen: 3
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Zubereitungszeit: 60 Minuten

Blitz-Braten aus Rindersteak: Die Zutaten für das Rezept

  • 1 Flank Steak mit 900 - 1.000 g Gewicht
  • 2 Zwiebeln
  • 2 große Süßkartoffeln
  • 200 g vorgekochte Rote Bete
  • 500 g Suppengemüse (Karotten, Lauch, Sellerie)
  • 2 mittelgroße Petersilienwurzeln
  • 500 ml trockener Rotwein
  • 4 Knoblauchzehen
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 500 ml Rinderbrühe
  • 3 Lorbeerblätter
  • 1 Bund Petersilie
  • 3 Gewürznelken
  • 4 EL Butterschmalz (alt. Sonnenblumenöl)
  • Salz (zum Abschmecken)
  • Pfeffer (zum Abschmecken)

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So bereiten Sie den schnellen Braten zu

  1. Das Steak in einem Bräter im Butterschmalz scharf und kurz von beiden Seiten anbraten.
  2. Das Steak herausnehmen und grob geschnittene Petersilienwurzeln, Zwiebeln* und das Suppengemüse und den Knoblauch andünsten. Mit Rotwein und Rinderfond aufgießen, dann mit Pfeffer und Salz würzen.
  3. Die in mundgerechte Stücke geschnittenen Süßkartoffeln dazugeben und das Fleisch wieder in den Bräter unter das Gemüse legen. Etwas Petersilie, Rosmarin, Nelken sowie Lorbeerblätter dazu geben.
  4. Für rund 45 Minuten schmoren lassen. Dann die in grobe Stücke geschnittene Rote Bete dazu geben.
  5. Nochmals 15 Minuten schmoren lassen.
  6. Das Flank Steak herausnehmen und gegen die Faser in Streifen schneiden. Auf einem Teller neben dem Wurzelgemüse anrichten. Garniert werden kann mit fein gehackter Petersilie.

Rezept im Video

Anja Auer ist Chefredakteurin des BBQ & Food-Magazins „Die Frau am Grill“. Nebenbei betreibt sie den größten YouTube-Kanal zum Thema „Grillen“ der im deutschsprachigen Raum von einer Frau produziert wird. Die meisten der Rezepte gelingen aber nicht nur auf dem Grill sondern auch auf dem Herd und im Ofen. Weitere Rezepte finden Sie auf www.die-frau-am-grill.de und dem YouTube-Kanal www.youtube.com/diefrauamgrill.

*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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BBQ verbindet. Und selbstverständlich auch Kochen. Denn was gibt es Geselligeres, als mit Freunden um den Grill oder Herd zu stehen? Während einem der Geruch der Speisen langsam in die Nase steigt. Und man sich schon vor dem gemeinsamen Essen unterhält. Über Politik, Sport, den neuesten Tratsch aus der Nachbarschaft, oder aber sehr naheliegend: über Rezepte.

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Als ich zusammen mit meinem Kameramann 2017 meine Pilates-Webseite www.anjaauer.de aufgesetzt habe, wurde innerhalb dieser auch ein Food-Blog namens „Salz & Pfeffer“ gestartet. Die Resonanz auf diesen Blog war überaus positiv. Es hieß: „Mensch mach‘ doch gleich noch einen Grillblog auf“. Gesagt getan. „Die Frau am Grill“ war im November 2017 geboren. Und parallel dazu auch der gleichnamige YouTube-Kanal.

Nachdem aber die Nachfrage nach Rezepten auf dem Blog ein Ausmaß erreichte, dem ich als einzelne Bloggerin nicht mehr gerecht werden konnte, veröffentlicht nicht mehr nur meine Wenigkeit die Beiträge, sondern auch Autoren, die alle aus der BBQ- und Kochwelt stammen.

Aus diesem Grund is "Die Frau am Grill“ seit dem 4. April 2019 ein BBQ & Food-Magazin. Mit Beiträgen von vielen Autoren. Rund um die Themen Grillen und Kochen. Mit Tipps & Tricks von Profis. Mit Interviews. Mit Produkttests. Und besonders auch mit Rezepten zu Fleisch, Fisch, Beilagen, Süßem, Saucen, Dressings, etc…

Das Credo dieses neuen BBQ & Food-Magazins: Inspiration & Information!

In diesem Sinne,

Eure Anja

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