Rezept

Deftiges Winteressen: Grünkohl mit Kartoffeln, Speck und Würsten

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Winterzeit ist Grünkohlzeit – und auch Zeit für ganz viele andere der Jahreszeit entsprechende Gerichte. Aber heute soll es sich um den deftigen Grünkohl drehen.

Grünkohl wärmt, ist sehr schmackhaft und lässt sich zu verschiedenen Gerichten verarbeiten. Wir nehmen uns heute einmal die sehr bodenständige Variante mit Kartoffeln, Speck und Würsten vor.

Vorweg gefragt: Geht's nicht auch vegetarisch?

Ja klar! Kümmern wir uns zuerst einmal um die lieben Vegetarier: Sie ersetzen Sie beim Andünsten einfach das Griebenschmalz mit Butterschmalz oder Sonnenblumenöl. Des Weiteren lassen Sie natürlich die Finger von Wurst und geräuchertem Speck. Und keine Sorge: Auch diese Variante schmeckt herrlich lecker.

Frischen Grünkohl oder Tiefkühl-Grünkohl verwenden?

Das entscheidet jeder selbst! Frischen Grünkohl bekommen Sie manchmal im Supermarkt. Größere Chancen diesen zu ergattern, bestehen aber auf dem Wochenmarkt. Bei diesem müssen Sie den Stiel entfernen und ihn (den Kohl nicht den Stiel!) blanchieren. Das reduziert die Bitterstoffe. Also für zwei Minuten ab ins heiße Wasser und dann in ein kaltes Wasserbad.

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Alternative Fleisch-Varianten

Die geräucherte Bratwurst sowie der geräucherte Bauchspeck sind nur zwei Optionen für eine Fleisch- und Wursteinlage. Bei mir fiel die Entscheidung darauf, weil ich Wurst vom hauseigenen Schlachten und Räuchern zur Verfügung hatte, ebenso verhielt es sich beim geräucherten Bauchspeck. Wobei man sagen muss: Beides gibt schon ein herrliches Aroma an den Grünkohl-Eintopf ab. Sehr beliebt auch: Kassler. Oder, wenn es zusätzlich eine Wurst sein soll: Mettenden oder Cabanossi.

Extra-Tipp für deftigen Grünkohl

Wie oberhalb schon erwähnt, geben geräucherter Bauchspeck beziehungsweise die Würste ein tolles Aroma ab. Dafür den Bauchspeck gleich zu Beginn mit in den Topf legen. Dadurch wird er auch sehr zart. Bei Würsten immer aufpassen, dass man keine nimmt, die bei hohen Temperaturen platzen. Bei einer Cabanossi ist dies eher nicht der Fall, anders sieht es aber zum Beispiel bei Wiener Würstchen aus. Diese immer erst zum Schluss in den Topf legen und nur noch leicht erhitzen.

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Rezept für deftigen Grünkohl mit Kartoffeln, Speck und Würsten

Portionen: 5
Vorbereitungszeit: 30 Minuten
Zubereitungszeit: 70 Minuten

Deftiger Grünkohl: Zutaten

  • 1,5 kg Grünkohl (frisch)
  • 1 EL Griebenschmalz (alternativ Sonnenblumenöl oder Butterschmalz)
  • 4 Knoblauchzehen
  • 3 Zwiebeln
  • 1 kg festkochende Kartoffeln
  • geriebene Muskatnuss (nach Geschmack)
  • 1 EL Senf (mittelscharf)
  • 1 EL Zucker
  • 2 Liter Gemüsebrühe
  • Salz (zum Abschmecken)
  • Pfeffer (zum Abschmecken)
  • 400 g geräucherten Schweinebauch
  • 4 geräucherte Bratwürste (alternativ Cabanossi)

So bereiten Sie deftigen Grünkohl mit Kartoffeln, Speck und Würsten zu

  1. Die Blätter vom Grünkohl vom Stiel entfernen. Wasser aufkochen und den Grünkohl darin für rund zwei Minuten blanchieren. Danach mit kaltem Wasser abschrecken.
  2. Mit dem Messer den Grünkohl sodann ein bisschen klein schneiden.
  3. Zwiebel in Würfel schneiden und Schmalz mit Knoblauch andünsten. Dann den Grünkohl dazugeben.
  4. Senf und Zucker unterrühren sowie mit Muskatnuss würzen.
  5. Mit Gemüsebrühe aufgießen.
  6. Kartoffeln schälen, vierteln und beigeben. Den geräucherten Schweinebauch auch dazu geben. Für 60 Minuten bei leichter Hitze köcheln lassen. Dabei 15 Minuten vor Ende der Garzeit die Würste zugeben.
  7. Bratwürste und Schweinebauch herausnehmen und den Grünkohl mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Schweinebauch und die Würste in Scheiben schneiden und mit dem Grünkohl zusammen servieren.

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Das Rezept für deftigen Grünkohl im Video

Anja Auer ist Chefredakteurin des BBQ & Food-Magazins "Die Frau am Grill". Nebenbei betreibt sie den größten YouTube-Kanal zum Thema "Grillen" der im deutschsprachigen Raum von einer Frau produziert wird. Die meisten der Rezepte gelingen aber nicht nur auf dem Grill sondern auch auf dem Herd und im Ofen. Weitere Rezepte finden Sie auf www.die-frau-am-grill.de und dem YouTube-Kanal www.youtube.com/diefrauamgrill.

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