Rezept

Oktopus auf Galizische Art – diese spanische Tapas-Spezialität gelingt blitzschnell

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Freunde von Fisch und Meeresfrüchten werden daran ihre höchste Freude haben: Pulpo a la Gallega. Was übersetzt so viel heißt wie "Oktopus nach Galizischer Art".

  • Nicht nur in Galizien, sondern in fast ganz Spanien ist dieses Gericht bekannt und beliebt.
  • Oktopus nach Galizischer Art oder Pulpo a la Gallega ist einfach, ehrlich und lecker.
  • Eine tolle Abwechslung zu Pizza Frutti di Mare* oder Meeresfrüchtesalat.

Wo kauft man den Oktopus für Pulpo a la Gallega?

Das wird der erste Gedanke von vielen Lesern sein. Zugegeben: Im normalen Supermarkt wird's schwer. In größeren Städten dürfte man aber beim Fischhändler Erfolg haben. Was hierbei sicherlich hilft: Diesen Oktopus vorbestellen, um auf Nummer sich zu gehen. Zudem gibt es auch die Möglichkeit das Meerestier einfach im Internet zu bestellen.

Pulpo a la Gallega: Kann man auch nur Fangarme kaufen?

Ja, das ist auch möglich: Wer nur die Fangarme kauft, kann auch auf vorgekochte ausweichen. In diesem Fall darf das sonst unbedingt notwendige Abschrecken ausgelassen werden.


Wichtiger Zubereitungshinweis: Das Abschrecken des Oktopus nach Galizischer Art

Und damit wären wir auch schon beim einzigen Punkt auf den bei einem küchenfertigen Oktopus geachtet werden muss: das Abschrecken. Der Oktopus muss dreimal für rund zehn Sekunden ins heiße Wasser getaucht und wieder (auch für zehn Sekunden) herausgenommen werden. Der Grund: Durch das Abschrecken wird verhindert, dass sich dessen Haut beim Kochen ablöst. Bei meiner Zubereitung kam das sogar vor: Ich habe ihn am Kopf gehalten und ins kochende Wasser getaucht. Und eben jenen Kopf habe ich nicht abgeschreckt. Mit dem Ergebnis, dass dort die Haut in Teilen abging.

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Rezept für Pulpo a la Gallega: Einfach, ehrlich und lecker

Das Gericht ist wirklich sehr einfach zubereitet: Der Oktopus wandert ohne große weitere Zutaten ins heiße Wasser. Dazu kommen in mundgerechte Stücke geschnittene Kartoffeln*. Das Ganze muss wenige Minuten kochen. Dann heißt es nur noch: auf einem Teller anrichten, Paprikapulver und Olivenöl drüberstreuen beziehungsweise darüber träufeln und diese spanische Spezialität ist zum Schlemmen bereit.

Pulpo a la Gallega: Die schnelle spanische Tapas-Spezialität

Portionen: 8
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Zubereitungszeit: 30 Minuten

Rezept: Diese Zutaten brauchen Sie für den Oktopus auf Galizische Art

  • 1 Oktopus (circa 1,5 bis 2 kg, küchenfertig)
  • 500 g Kartoffeln (festkochend)
  • 2 EL Paprikapulver
  • 150 ml Olivenöl
  • Meersalzflocken (zum Würzen)

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So bereiten Sie den Oktopus auf Galizische Art zu

  1. Den Oktopus waschen.
  2. Diesen dreimal komplett für fünf bis zehn Sekunden ins kochende Wasser tauchen und wieder für fünf bis zehn Sekunden herausnehmen. Anschließend für rund 20 Minuten kochen.
  3. Nach fünf Minuten der Kochzeit geschälte und in Scheiben geschnittene Kartoffeln (0,5 bis 1 Zentimeter dick) zum Oktopus ins Wasser geben und mitkochen.
  4. Nach 20 Minuten mit einem Zahnstocher in die Tentakeln einstechen und überprüfen, ob der Zahnstocher schön ins Fleisch hineingleitet. Ist dies der Fall, ist der Oktopus fertig. Falls nicht: nochmals fünf Minuten kochen und den Test wiederholen.
  5. Den Oktopus aus dem Wasser entnehmen und die Fangarme in kleine, halbzentimeterdicke Scheibchen schneiden.
  6. Die Kartoffeln in mundgerechten Stücken auf einem Teller anrichten und die Stückchen vom Oktopus darauf verteilen.
  7. Mit Paprikapulver bestreuen und Olivenöl* beträufeln. Meersalz darüber streuen und servieren.

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Das Rezept für Oktopus auf Galizische Art im Video

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Anja Auer

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Zwiebeln sind Allrounder in der Küche: Es gibt viele verschiedene Sorten und sie eignen sich sowohl zum Kochen und Braten als auch zum Schmoren. © Klaus-Dietmar Gabbert / dpa
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Gefüllte Kartoffelnocken mit Rotweinschalotten: Schalotten haben ein besonders feines Aroma. © Hubertus Schüler
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Rote Zwiebeln haben ein intensives Aroma, das süßlich-milde und würzig-scharfe Komponenten vereint. © Andrea Warnecke
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Für diese Suppe werden Zwiebeln der Sorte "Höri Bülle" mit Kräutern und Brühe gedünstet und mit Ziegenkäse serviert. © Hubertus Schüler
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Zwiebelconfit mit Bachsaibling: Für das Confit eignen sich am besten weiße Haushaltszwiebeln. © Hubertus Schüler
Achim Schwekendiek, Ingeborg Pils, Hubertus Schüler, Ria Lottermoser: Zwiebeln & Knoblauch: Die heimlichen Helden der Küche. Hädecke. 176 S., Euro 24,90, ISBN 9783775006781.
Achim Schwekendiek, Ingeborg Pils, Hubertus Schüler, Ria Lottermoser: Zwiebeln & Knoblauch: Die heimlichen Helden der Küche. Hädecke. 176 S., Euro 24,90, ISBN 9783775006781. © Hubertus Schüler
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Alexandra Rampitsch ist Ernährungsberaterin und auf Traditionelle Chinesische Medizin spezialisiert. © Ramona Steiner

Anja Auer ist Chefredakteurin des BBQ & Food-Magazins "Die Frau am Grill". Nebenbei betreibt sie den größten YouTube-Kanal zum Thema "Grillen", der im deutschsprachigen Raum von einer Frau produziert wird. Die meisten der Rezepte gelingen aber nicht nur auf dem Grill, sondern auch auf dem Herd und im Ofen. Weitere Rezepte finden Sie auf www.die-frau-am-grill.de und dem YouTube-Kanal www.youtube.com/diefrauamgrill

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BBQ verbindet. Und selbstverständlich auch Kochen. Denn was gibt es Geselligeres, als mit Freunden um den Grill oder Herd zu stehen? Während einem der Geruch der Speisen langsam in die Nase steigt. Und man sich schon vor dem gemeinsamen Essen unterhält. Über Politik, Sport, den neuesten Tratsch aus der Nachbarschaft, oder aber sehr naheliegend: über Rezepte.

Doch lasst mich von vorne beginnen:

Als ich zusammen mit meinem Kameramann 2017 meine Pilates-Webseite www.anjaauer.de aufgesetzt habe, wurde innerhalb dieser auch ein Food-Blog namens „Salz & Pfeffer“ gestartet. Die Resonanz auf diesen Blog war überaus positiv. Es hieß: „Mensch mach‘ doch gleich noch einen Grillblog auf“. Gesagt getan. „Die Frau am Grill“ war im November 2017 geboren. Und parallel dazu auch der gleichnamige YouTube-Kanal.

Nachdem aber die Nachfrage nach Rezepten auf dem Blog ein Ausmaß erreichte, dem ich als einzelne Bloggerin nicht mehr gerecht werden konnte, veröffentlicht nicht mehr nur meine Wenigkeit die Beiträge, sondern auch Autoren, die alle aus der BBQ- und Kochwelt stammen.

Aus diesem Grund is "Die Frau am Grill“ seit dem 4. April 2019 ein BBQ & Food-Magazin. Mit Beiträgen von vielen Autoren. Rund um die Themen Grillen und Kochen. Mit Tipps & Tricks von Profis. Mit Interviews. Mit Produkttests. Und besonders auch mit Rezepten zu Fleisch, Fisch, Beilagen, Süßem, Saucen, Dressings, etc…

Das Credo dieses neuen BBQ & Food-Magazins: Inspiration & Information!

In diesem Sinne,

Eure Anja

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