Rezept

Diese besondere Grill-Sauce sollte bei Ihnen nicht fehlen: Sauce gribiche

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Kennen Sie Sauce gribiche? Wenn nicht, wird es aber Zeit!

Zu einem leckeren Grill-Essen gehören richtige Soßen. Lassen Sie Senf und Ketchup abtreten und machen Sie die Bühne frei für diese Leckerei -Sauce gribiche!

  • Die perfekte Grill-Sauce macht Fleisch und Gemüse erst richtig lecker.
  • Statt sie zu kaufen, sollten Sie sie selbst zubereiten.
  • Mit einigen wenigen Zutaten machen Sie diese Sauce gribiche schnell nach.

Egal, ob im Sommer die Kohlen im Grill glühen oder im Winter das Bratfett in der Pfanne auf dem Herd schon darauf wartet, endlich das Fleisch oder den Fisch in Empfang nehmen zu dürfen: die Szenen, die sich darauf hin abspielen, sind immer die Gleichen. Zuerst steigt traumhafter Geruch auf und alle freuen sich schon auf den ersten Bissen. Hat man am Tisch Platz genommen und liegt das Essen vor einem auf dem Teller passiert Folgendes: Der Blick schweift über den Tisch. Alle Augenpaare suchen meist eines: die Saucen!

Saucen sind der letzte Schliff für ein feines Gericht

Und mit Saucen sind wirklich sämtliche Saucen gemeint, die es geben kann: Über die Bratensauce zum Schweinebraten, über das Ketchup, das die lieben Kleinen nicht nur zu Pommes, sondern auch zum Nudelauflauf verlangen, bis hin zu ganz besonderen BBQ-Saucen. Heute kümmern wir uns deshalb mal um eine Sauce, die nicht den Bekanntheitsgrad wie Mayonnaise*, Ketchup oder Sauce tartare hat: die Sauce gribiche.


Woher stammt die Sauce gribiche?

Man könnte es fast vermuten: aus Frankreich! Und sie wird zu warmem und kaltem Fleisch gereicht. Aber auch zu Krustentieren wie Garnelen, Scampi oder beim Hummer grillen.

Die untypische Konsistenz dieser Sauce

Wer einen Blick aufs Beitragsbild wirft, wird zuerst vielleicht einmal keine Sauce erkennen. Das liegt daran, dass diese Sauce schon fast wie eine Beilage auf dem Teller ihren Platz einnimmt. Sie ist nicht püriert und homogen wie zum Beispiel eine BBQ-Sauce, sondern eher stückig.

Nach was schmeckt diese Sauce?

Ehrlich gesagt, so nach allem was sich auch darin verbirgt: Cornichons (beziehungsweise Essiggurken), Kapern, Estragon Ei, Senf, Kerbel. Und bevor jetzt jemand schreit "Ich mag keine Kapern": Erstmal probieren. Und dann vielleicht mit nur sehr wenigen Kapern nachmachen. Denn diese Sauce ist wirklich einmal was absolut anderes als die typischen 0815-Saucen, die oftmals gereicht werden. Wer damit seine Gäste überrascht hat bei diesen definitiv einen kulinarischen Stein im Brett!

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Rezept für Sauce gribiche

Portionen: 1
Vorbereitungszeit: 15 Minuten
Zubereitungszeit: 15 Minuten

Sauce gribiche: die Zutaten

So bereiten Sie die Sauce gribiche zu

  1. Die Essiggurken und die Kapern fein hacken, ebenso den Estragon und den Kerbel
  2. Dann werden die Eigelbe* aus dem Eiweiß herausgelöst. Diese mit einer Gabel zerdrücken und anschließend mit dem Senf verrühren.
  3. Zusammen mit dem Weinessig und dem Sonnenblumenöl in ein hohes, schmales Gefäß geben und mit dem Pürierstab zu einer Emulsion aufschlagen.
  4. Das Eiweiß in feine Scheiben schneiden oder fein hacken und zusammen mit den Essiggurken, den Kapern und den Kräutern unter die Emulsion rühren.
  5. Die Sauce gribiche mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Rezept für die Sauce gribiche im Video

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Anja Auer

Ab in die Mikrowelle? Bei diesen Lebensmitteln ist das keine gute Idee

Viele Menschen würden nie auf die Idee kommen, Pizza aufzuwärmen. Sie schmeckt ja auch kalt ganz vorzüglich. Wenn Sie sie doch lieber warm essen wollen, dann nehmen Sie dafür lieber eine Pfanne. So wird der Boden wieder knusprig, der Käse schmilzt schön und Sie können die Pizza wieder genießen.
Viele Menschen würden nie auf die Idee kommen, Pizza aufzuwärmen. Sie schmeckt ja auch kalt ganz vorzüglich. Wenn Sie sie doch lieber warm essen wollen, dann nehmen Sie dafür lieber eine Pfanne. So wird der Boden wieder knusprig, der Käse schmilzt schön und Sie können die Pizza wieder genießen. © PublicDomainPictures/Pixabay
Sie kennen das: Sie wärmen Lasagne in der Mikrowelle auf und das Ergebnis ist alles andere als lecker. Lavaheiße, totgekochte Stellen liegen direkt neben eiskalten. Lassen Sie das in Zukunft bleiben. Der richtige Ort, um Lasagne aufzuwärmen ist der Backofen. Streuen Sie zusätzlich Käse darauf und geben Sie noch etwas Tomatensoße dazu, dann wird es besonders gut.
Sie kennen das: Sie wärmen Lasagne in der Mikrowelle auf und das Ergebnis ist alles andere als lecker. Lavaheiße, totgekochte Stellen liegen direkt neben eiskalten. Lassen Sie das in Zukunft bleiben. Der richtige Ort, um Lasagne aufzuwärmen ist der Backofen. Streuen Sie zusätzlich Käse darauf und geben Sie noch etwas Tomatensoße dazu, dann wird es besonders gut. © Bru-nO/Pixabay
Wenn Sie Kartoffelpüree in der Mikrowelle aufwärmen, erreichen Sie nur, dass die Oberfläche austrocknet und unappetitlich wird. Wärmen Sie es stattdessen lieber in einem Wasserbad auf.
Wenn Sie Kartoffelpüree in der Mikrowelle aufwärmen, erreichen Sie nur, dass die Oberfläche austrocknet und unappetitlich wird. Wärmen Sie es stattdessen lieber in einem Wasserbad auf. © 422737/Pixabay
Es soll Menschen geben, die kein kaltes Omelett mögen. Deshalb müssen Sie aber noch lange nicht zur Mikrowelle greifen. Viel besser funktioniert es, wenn Sie die Eierspeise in einem feinmaschigen Sieb über einem Topf mit kochendem Wasser aufwärmen.
Es soll Menschen geben, die kein kaltes Omelett mögen. Deshalb müssen Sie aber noch lange nicht zur Mikrowelle greifen. Viel besser funktioniert es, wenn Sie die Eierspeise in einem feinmaschigen Sieb über einem Topf mit kochendem Wasser aufwärmen. © nemoelguedes/Pixabay
Wenn Sie Pommes in der Mikrowelle erwärmen, dann werden sie matschig und dann können Sie sie eigentlich auch gleich wegwerfen. Geben Sie lieber etwas Öl in eine Pfanne und braten Sie die Pommes noch einmal auf. So werden die Kartoffelstäbchen heiß und bleiben schön knusprig.
Wenn Sie Pommes in der Mikrowelle erwärmen, dann werden sie matschig und dann können Sie sie eigentlich auch gleich wegwerfen. Geben Sie lieber etwas Öl in eine Pfanne und braten Sie die Pommes noch einmal auf. So werden die Kartoffelstäbchen heiß und bleiben schön knusprig. © Pexels/Pixabay
Porridge ist in aller Munde, aber leider kann man es kaum genießen, wenn es kalt ist. Die Mikrowelle ist aber auch hier nicht die Lösung, denn der Haferbrei wird klebrig und fest. Geben Sie das Porridge zurück in den Topf und fügen Sie etwas Milch zu. Nun können Sie es noch einmal erwärmen.
Porridge ist in aller Munde, aber leider kann man es kaum genießen, wenn es kalt ist, denn es wird klebrig und viel zu fest. Die Mikrowelle ist aber auch hier nicht die Lösung. Geben Sie das Porridge zurück in den Topf und fügen Sie etwas Milch zu. Nun können Sie es noch einmal erwärmen. © RitaE/Pixabay
Eine frische Quiche ist köstlich und auch, wenn sie kalt ist, kann man sie noch genießen. Wärmen Sie sie allerdings in der Mikrowelle auf, wird sie matschig. Spritzen Sie stattdessen etwas Wasser auf die Oberfläche, wickeln Sie sie vorsichtig in Alufolie und wärmen Sie die Quiche 20 Minuten im Ofen auf.
Eine frische Quiche ist köstlich und auch, wenn sie kalt ist, kann man sie noch genießen. Wärmen Sie sie allerdings in der Mikrowelle auf, wird sie matschig. Spritzen Sie stattdessen etwas Wasser auf die Oberfläche, wickeln Sie sie vorsichtig in Alufolie und wärmen Sie die Quiche 20 Minuten im Ofen auf. © EME/Pixabay

Anja Auer ist Chefredakteurin des BBQ & Food-Magazins "Die Frau am Grill". Nebenbei betreibt sie den größten YouTube-Kanal zum Thema "Grillen" der im deutschsprachigen Raum von einer Frau produziert wird. Die meisten der Rezepte gelingen aber nicht nur auf dem Grill, sondern auch auf dem Herd und im Ofen. Weitere Rezepte finden Sie auf www.die-frau-am-grill.de und dem YouTube-Kanal www.youtube.com/diefrauamgrill.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Die Frau am Grill
Das BBQ & Food-Magazin
BBQ verbindet. Und selbstverständlich auch Kochen. Denn was gibt es Geselligeres, als mit Freunden um den Grill oder Herd zu stehen? Während einem der Geruch der Speisen langsam in die Nase steigt. Und man sich schon vor dem gemeinsamen Essen unterhält. Über Politik, Sport, den neuesten Tratsch aus der Nachbarschaft, oder aber sehr naheliegend: über Rezepte.

Doch lasst mich von vorne beginnen:

Als ich zusammen mit meinem Kameramann 2017 meine Pilates-Webseite www.anjaauer.de aufgesetzt habe, wurde innerhalb dieser auch ein Food-Blog namens „Salz & Pfeffer“ gestartet. Die Resonanz auf diesen Blog war überaus positiv. Es hieß: „Mensch mach‘ doch gleich noch einen Grillblog auf“. Gesagt getan. „Die Frau am Grill“ war im November 2017 geboren. Und parallel dazu auch der gleichnamige YouTube-Kanal.

Nachdem aber die Nachfrage nach Rezepten auf dem Blog ein Ausmaß erreichte, dem ich als einzelne Bloggerin nicht mehr gerecht werden konnte, veröffentlicht nicht mehr nur meine Wenigkeit die Beiträge, sondern auch Autoren, die alle aus der BBQ- und Kochwelt stammen.

Aus diesem Grund is "Die Frau am Grill“ seit dem 4. April 2019 ein BBQ & Food-Magazin. Mit Beiträgen von vielen Autoren. Rund um die Themen Grillen und Kochen. Mit Tipps & Tricks von Profis. Mit Interviews. Mit Produkttests. Und besonders auch mit Rezepten zu Fleisch, Fisch, Beilagen, Süßem, Saucen, Dressings, etc…

Das Credo dieses neuen BBQ & Food-Magazins: Inspiration & Information!

In diesem Sinne,

Eure Anja

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