Rezept

Der Pfundstopf: Dieser Partyklassiker macht alle satt

Ihre Gäste bekommen nachts nochmal Hunger? Nicht mit dem Pfundstopf!
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Ihre Gäste bekommen nachts nochmal Hunger? Nicht mit dem Pfundstopf!

Ob sich die jüngere Generation noch an dieses Gericht erinnern kann? Es war lange Zeit der Retter in der Not, wenn bei einer Party nachts nochmal der Hunger kam.

Zumindest diejenigen, die sich in den 80er und 90er Jahren nachts auf Partys die Beine in den Bauch getanzt haben, wissen nur zu gut: Das macht Hunger. Und was eignet sich nach einem durchtanzten und durchzechten Abend besser als Mitternachtssnack als ein Pfundstopf? Nun ja, eine Pizzasuppe vielleicht, die stand damals auch hoch im Kurs – aber heute kümmern wir uns um den Pfundstopf...

Partygericht Pfundstopf: Woher stammt der Name?

Das kann nicht mit hundertprozentiger Sicherheit gesagt werden. Möglicher Erklärungsansatz: Von den Hauptzutaten kommt jeweils ein Pfund in den Topf. Wobei die Menge der Zutaten auch geändert werden kann. Das kann also nicht der alleinige Grund sein. Vielmehr dürfte es sich um eine "pfundige" Angelegenheit handeln. Im Sinne von gehaltvoll und sättigend.

Wer den Pfundstopf nicht kennt: Was ist das für ein Gericht?

Eine sehr fleischige Angelegenheit, soviel steht fest! Aber da der Pfundstopf meist als Partyessen zur späteren Stunde serviert wird, steht fest: Dieses Gericht dient als Stärkung. Es passt natürlich auch als Abendessen, wenn man nach einem harten Tag im Büro oder auf der Baustelle etwas Kräftigeres essen mag. Von der Zubereitung her könnte man ganz grob von einer Mischung aus Chili con Carne und einem Gulasch sprechen. Und auch geschmacklich erinnert der Pfundstopf an eine Mischung aus beiden Gerichten.

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Die Zubereitung: In drei einfachen Schritten zum Genuss

Wer einen Blick auf die Zutaten wirft, könnte denken: "Oh mein Gott, das sieht ja vielleicht aufwendig aus". Doch weit gefehlt. Es sind nur drei absolut einfache Schritte. Und ein wenig Zeit, die zum Kochen investiert werden muss! Die drei Schritte? Alle Zutaten klein schneiden, in einen Topf schichten, und dann kochen lassen. Dieses Gericht macht sich wirklich von alleine.

Extratipps für den perfekten Pfundstopf

Der Pfundstopf ist zwar nach zwei Stunden fertig, wer ihn aber für drei Stunden köcheln lässt, erhält wirklich sehr weiches Fleisch. Und wie bei so vielen Eintöpfen oder eintopfartigen Gerichten gilt: Aufgewärmt schmeckt auch der Pfundstopf noch besser als frisch zubereitet.

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Rezept für den Pfundstopf

Portionen: 8
Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Zubereitungszeit: 150 Minuten

Partygericht Pfundstopf: Die Zutaten für das Rezept

  • 500 g Rindergulasch
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 500 g Schweinegulasch
  • 500 g Paprika
  • 4 Knoblauchzehen
  • 500 g geräucherter Speck
  • 4 Zwiebeln
  • 0,5 TL Chilipulver
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 EL Paprikapulver
  • 2 EL Currypulver
  • 1 TL Koriander
  • 0,5 TL Muskatnuss (gemahlen)
  • 1 TL Ingwer
  • 1 TL Schwarzer Pfeffer
  • 0,5 TL Cayennepfeffer
  • 1 EL Salz
  • 300 ml Rotwein (trocken)
  • 1,2 kg stückige Tomaten
  • 250 ml Sahne
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 1 kleiner Bund Thymian
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 3 Salbeiblätter

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So bereiten Sie den Pfundstopf für Ihre nächste Party zu

  1. Zwiebeln, Speck und Paprika klein schneiden.
  2. Salbei und Thymian fein hacken.
  3. Einen Topf mit Sonnenblumenöl ausstreichen.
  4. Paprika, Zwiebeln, Speck, das Hackfleisch und das Gulasch abwechselnd in den Topf schichten.
  5. Die stückigen Tomaten mit der Sahne, dem Rotwein und den Gewürzen vermengen.
  6. Salbei und Thymian auch unterrühren.
  7. Die Soße nun gleichmäßig über den Topfinhalt geben. Dabei sollten die Zutaten von der Soße bedeckt sein.
  8. Zum Schluss noch den Rosmarinzweig darauflegen und den Topf mit dem Deckel bedecken.
  9. Den Pfundstopf wird nun bei rund 170 Grad für zirka 2,5 Stunden schmoren gelassen.
  10. Die Petersilie klein hacken und das Gericht beim Servieren garnieren.

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Das Rezept für den Pfundstopf im Video

Anja Auer ist Chefredakteurin des BBQ & Food-Magazins "Die Frau am Grill". Nebenbei betreibt sie den größten YouTube-Kanal zum Thema "Grillen" der im deutschsprachigen Raum von einer Frau produziert wird. Die meisten der Rezepte gelingen aber nicht nur auf dem Grill sondern auch auf dem Herd und im Ofen. Weitere Rezepte finden Sie auf www.die-frau-am-grill.de und dem YouTube-Kanal www.youtube.com/diefrauamgrill.

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BBQ verbindet. Und selbstverständlich auch Kochen. Denn was gibt es Geselligeres, als mit Freunden um den Grill oder Herd zu stehen? Während einem der Geruch der Speisen langsam in die Nase steigt. Und man sich schon vor dem gemeinsamen Essen unterhält. Über Politik, Sport, den neuesten Tratsch aus der Nachbarschaft, oder aber sehr naheliegend: über Rezepte.

Doch lasst mich von vorne beginnen:

Als ich zusammen mit meinem Kameramann 2017 meine Pilates-Webseite www.anjaauer.de aufgesetzt habe, wurde innerhalb dieser auch ein Food-Blog namens „Salz & Pfeffer“ gestartet. Die Resonanz auf diesen Blog war überaus positiv. Es hieß: „Mensch mach‘ doch gleich noch einen Grillblog auf“. Gesagt getan. „Die Frau am Grill“ war im November 2017 geboren. Und parallel dazu auch der gleichnamige YouTube-Kanal.

Nachdem aber die Nachfrage nach Rezepten auf dem Blog ein Ausmaß erreichte, dem ich als einzelne Bloggerin nicht mehr gerecht werden konnte, veröffentlicht nicht mehr nur meine Wenigkeit die Beiträge, sondern auch Autoren, die alle aus der BBQ- und Kochwelt stammen.

Aus diesem Grund is "Die Frau am Grill“ seit dem 4. April 2019 ein BBQ & Food-Magazin. Mit Beiträgen von vielen Autoren. Rund um die Themen Grillen und Kochen. Mit Tipps & Tricks von Profis. Mit Interviews. Mit Produkttests. Und besonders auch mit Rezepten zu Fleisch, Fisch, Beilagen, Süßem, Saucen, Dressings, etc…

Das Credo dieses neuen BBQ & Food-Magazins: Inspiration & Information!

In diesem Sinne,

Eure Anja

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