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Wie Ihr gesund und dauerhaft abnehmt

Diäten: Warum sie nicht funktionieren und wie Ihr stattdessen langfristig abnehmt

Bauch Maßband Diät
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Diäten bedeuten Verzicht - und funktionieren deshalb in der Regel nicht. Was Ihr stattdessen tun könnt, lest Ihr hier.

Jeden zweiten Sonntag gibt Ernährungsberaterin Nadine Demmel wertvolle Tipps rund um gesunde Ernährung, Kochen, Unverträglichkeiten und Darmgesundheit. Heute dreht sich alles um Diäten - warum diese nicht funktionieren und wie Ihr stattdessen gesund abnehmen könnt, lest Ihr hier:

Jeder von uns hat wahrscheinlich schon einmal eine Diät probiert. Ob Low-Carb, FdH, oder Shakes, die eine Mahlzeit ersetzen und Erfolg versprechen, es gibt unzählige Varianten. Doch eines haben alle Diäten gemeinsam: nach dem anfänglichen Erfolg kommt der berühmte Jo-Jo-Effekt.

Mit einer Diät verbinden wir Verzicht und mal ganz ehrlich, keiner von uns will wirklich verzichten. Das Wort an sich ist schon negativ geprägt und wir bringen negative Gefühle damit in Verbindung. Denn von Kindheitstagen haben wir gelernt, dass wir etwas „Böses“ getan haben oder uns nicht richtig verhalten haben und wir deswegen auf den Nachtisch oder das Eis verzichten müssen. Mit Verzicht wird meist auch Bestrafung in Verbindung gebracht – also warum sollten wir uns bestrafen wollen? Wir sollten uns eher darauf fokussieren uns etwas Gutes zu tun und uns auf den positiven Effekt einer gesunden Ernährung konzentrieren. Wenn wir auf Diät sind, ist das Gefühl oft ein schlechtes. Wie soll das also langfristig funktionieren, wenn der Fokus jeden Tag auf Verzicht liegt?

Unsere Gene sind stärker als unsere Willenskraft

Auch unsere Gene spielen eine wichtige Rolle beim Essen. In der Geschichte der Menschheit gab es viele Dürre- und Hungerperioden. Aus diesem Grund ist unser Körper bzw. unsere Gene auf ein Überleben während einer knappen Zeit eingestellt. Daher sind in unserem Körper die unterschiedlichsten Überlebensprogramme gespeichert. Diese Programme sorgen dafür, dass wir nicht verhungern, falls es mal hart auf hart kommt. Eigentlich prima, aber in der heutigen Zeit leben wir in einer Überflussgesellschaft.

Bis heute verfügen wir noch über kein inneres Programm, welches uns vor zu viel Nahrung schützt. Das wäre in der heutigen Zeit nützlicher, da uns der Konsum von ungesunden Lebensmitteln auf Dauer krank macht. Unser Körper ist immer noch darauf ausgelegt, so viel Energie wie möglich zu speichern, da er immer davon ausgeht, dass bald zu wenig Nahrung da ist. Deswegen können wir fett- und zuckerreichem Essen auch so schwer widerstehen. Unser Gehirn denkt schlicht und einfach, dass wir es brauchen. Eine Zeit lang können wir „Versuchungen“ mit Hilfe von Willenskraft widerstehen, aber diese ist irgendwann aufgebraucht. Besonders schnell geht das, wenn man allein ist, und keine Unterstützung erhält. Und plötzlich können wir dem Stück Kuchen nicht mehr widerstehen oder wir landen abends mit der Chips-Tüte auf der Couch.

Denkmuster aus der Kindheit kommen uns in die Quere

„Du darfst erst spielen gehen, wenn Du aufgegessen hast“. Eine typische Aussage, die wohl den meisten von uns bekannt vorkommen wird. Wir sind von klein auf programmiert, immer alles aufzuessen, selbst wenn wir keinen Hunger haben oder uns das Essen einfach nicht schmeckt – so verlernen wir bereits als Kind auf unseren Körper zu hören (auch wenn die Eltern es gut gemeint haben). Wir tun das, was wir tun sollen bzw. unsere Eltern uns vorschreiben. Diese Gewohnheiten bzw. Verankerungen übernehmen wir auch im Erwachsenenalter, da wir so erzogen wurden. Die Folge: unser natürliches Essverhalten wird nicht durch den Körper und dessen Signale gesteuert, sondern durch unseren Kopf.

Auch die Chips oder Schokolade am Abend oder zwischendurch kann schnell zur Gewohnheit werden. Dein Gehirn akzeptiert diese Snacks als leichte Endorphin-Lieferanten und will immer mehr. So trickst Dein Gehirn Dein Bewusstsein aus, um schnell „Befriedigung“ zu erhalten, ohne die negativen Folgen einzukalkulieren.

Wie achtsam seid Ihr beim Essen?

Ein weiterer wichtiger Punkt ist eine achtsame Ernährung. Morgens schnell eine Semmel beim Bäcker holen und während der Fahrt ins Büro essen. In der Mittagspause schnell zum Döner um die Ecke, da man ja eh keine Zeit hat. Die Mahlzeit wird gar nicht richtig wahrgenommen – wir stopfen es schnell in uns rein und weiter geht’s. Ganz nach dem Motto: Essen ist ja nicht wichtig.

Um sich aber gesund zu ernähren, muss man sich einfach mit dem Thema beschäftigen und sich auch Gedanken darum machen, was man essen will und was einem guttut. Man kann prima vorkochen und am nächsten Tag das Essen in die Arbeit mitnehmen. Aber natürlich muss das geplant sein. Achtsames Essen ist für mich einer der wichtigsten Punkte in Sachen Ernährung. Überlege Dir, was Deinem Körper guttun würde, hast Du im Moment eine eher träge Verdauung, koche Dir leicht verdauliche Gerichte und nimm Dir vor allem Zeit zum Essen. Wir haben für alles immer Zeit, außer auf unseren Körper zu achten, doch vergessen wir meist, dass ein gesunder Körper das Wichtigste ist. Wenn Du nicht gesund bist, kannst Du keine Leistung mehr bringen, Du kannst nicht mehr für die Kinder da sein, der Job kann nicht mehr zu 100 % erfüllt werden und wir leiden unter der Belastung. Also, am besten gleich heute damit anfangen, das Essen einmal bewusst zu genießen.

Konzentriere Dich auf den Geschmack des Essens, auf die Konsistenz und kaue das Essen richtig, so unterstützt Du auch gleich Deine Verdauung. Merkst Du, dass Du keinen Hunger mehr hast, esse nicht weiter, auch wenn es Dir schwerfällt. Das soll nicht heißen, dass Du eine „Friss die Hälfte“- Diät machen sollst, sondern auf Deinen Körper hören sollst, wenn er genug hat. Wir nehmen uns nur selten die Zeit in Ruhe zu essen – ganz ohne Ablenkungen. Da unser Gehirn aber bis zu 20 Minuten braucht, um zu merken, dass wir satt sind, essen wir oft weiter und das Sättigungssignal kommt erst dann, wenn wir bereits zu viel gegessen haben. Wenn Du bewusst und achtsam isst, gibst Du Deinem Körper die Chance auf das Essen zu reagieren. So kannst Du viel wahrscheinlicher zwischen emotionalem und echtem, physischem Hunger unterscheiden. Du würdest ja wahrscheinlich auch keine entspannenden Yoga-Übung machen, während Du Rammstein hörst?

Vorkochen kann die gesunde Ernährung erleichtern

Es ist anstrengend, sich und seine Gewohnheiten zu verändern, das steht außer Frage. Und abends die Pizza in den Ofen zu schieben geht auch viel schneller, als sich selbst Gedanken darüber zu machen, was ich heute wohl kochen könnte. Und wie wir alle wissen, schmeckt die Pizza auch hervorragend. Viele denken bei gesundem Essen automatisch an Salat, Rohkost und schlechten Geschmack. Das muss aber nicht sein! Es gibt tausende von leckeren Gerichten, die in 15-20 Minuten gekocht sind.

Profi-Tipp:

Bei mir gibt es auch oft ähnliche Gerichte, das macht es mir viel leichter im Alltag und für den Notfall ist das Gefrierfach immer mit einem Ersatzessen gefüllt. Wenn ich also eine stressige Woche habe oder abends nicht zu Hause bin, brauche ich morgens nur ins Gefrierfach greifen und habe für Mittag ein leckeres Gericht, das ich in die Arbeit mitnehmen kann. Typische Gerichte sind für mich Spinat mit Kartoffeln und Spiegelei, Ofenkartoffel mit Kräuterdip, eine Ladung Ofengemüse, was ich an den folgenden Tagen mit Fisch, Fleisch oder einem Spiegelei kombiniere, Reis mit Zucchini und Frischkäsesoße oder Linsennudeln mit Tomaten und Blattspinat. Das alles sind leckere und gesunde Alternativen.

Lege Deinen Fokus nicht auf die Dinge, auf die Du verzichten musst, sondern darauf, was Du Dir Gutes tun kannst, womit Du Deinen Körper nährst und auch belohnst. In meiner Beratung ist es mir auch wichtig, die Belohnung mit einzubeziehen. Wenn Du am Sonntag gerne ein Stück Kuchen isst, dann tu das auch weiterhin. Backe Dir alternativ einen Zucchini- oder Karottenkuchen und verwende nur die Hälfte des Zuckers. In vielen Rezepten stehen mehr als 200 g Zucker, das ist gar nicht nötig. Aus meiner Erfahrung reichen auch 50 bis 100 g Zucker für einen Kuchen aus.

Eine bewusste Entscheidung für die Änderung der Lebensgewohnheiten

Wenn Du eine Diät durchführen musst oder Dir andere – Freunde, Familie, die Gesellschaft – eine Gewichtsabnahme aufzwingen wollen, wird es Dir besonders schwerfallen, durchzuhalten. Das führt nicht selten zu einem Gefühlschaos. Du wirst instinktiv einen Widerstand aufbauen. Das liegt unter anderem daran, dass es nicht Deine eigene Entscheidung war. Die Wahrheit ist doch: Du wirst Dein Traumgewicht nur erreichen können, wenn Du es wirklich möchtest. Eine Veränderung der Essgewohnheiten musst Du selbst wollen. Strikte Verbote oder Vorgaben haben noch niemandem geholfen.

Die Lösung: Dein Gehirn muss „umprogrammiert“ werden, um gesünder zu leben und abzunehmen. Es ist schwierig, seine Beziehung zum Essen zu ändern. Aber es ist möglich! Lerne in meiner Beratung auf Deinen Körper zu achten und Deine ungesunden Gewohnheiten durch gesunde zu ersetzen.

Wenn Du Unterstützung bei der Umsetzung einer Ernährungsumstellung benötigst, stehe ich Dir in der Ernährungsberatung gerne zur Seite. Ich gebe Dir Tipps und Tricks an die Hand, welche Dir das Kochen erleichtern und erarbeite mit Dir gemeinsam die Auswahl der für Dich richtigen Lebensmittel. Mir ist es wichtig, Deine Ernährung individuell auf Dich und mit Dir abzustimmen, so dass es Dir schmeckt und Du nicht das Gefühl hast verzichten zu müssen.

Wenn auch Du Deine Ernährung verbessern willst, dann freue ich mich auf Deinen Anruf unter 0160/2449994 oder lasse mir online unter www.ernaehrung-nadine.de eine Nachricht zukommen. Weitere Infos, Tipps und Anregungen findest Du auch auf Instagram.

Eure Nadine

Hinweis: Meine Beratung ersetzt keinen Arztbesuch. Bei gesundheitlichen Problemen sollte dieser immer hinzugezogen werden.

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