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Mit Rezept für magenschonendes Ofen-Gemüse

Wenn der Magen rebelliert: Was tun bei Gastritis?

Mann mit Magenbeschwerden
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Gastritis: Wenn der Magen brennt..jpg

Fast jedem ist schon einmal etwas auf den Magen geschlagen, denn unser Magen verdaut nicht nur unsere Nahrung, sondern auch die Einflüsse bzw. den Stress, dem wir ausgesetzt sind. Magenschmerzen, Völlegefühl, Übelkeit oder unangenehmes Aufstoßen sind dann oft die Folge und werden nicht selten chronisch. Das Wort Gastritis kommt aus dem altgriechischen und bedeutet so viel wie „Magen“ (gaster) und „Entzündung“ (itis) und heißt somit wörtlich übersetzt Magenentzündung.

Der Magen ist der erste längere Zwischenstopp unserer Nahrung. Hier wird das Essen zerkleinert, durchgeknetet und in ätzender Magensäure eingeweicht und quasi für den Weitertransport vorbereitet. Wir besitzen 35 Millionen Drüsen in der Magenschleimhaut und produzieren täglich 3 Liter Magensaft, um unsere Nahrung vorzuverdauen und ggf. Keime abzutöten. Damit sich der Magen durch die Magensäure nicht gleich „selbst verdaut“, stellen dafür spezialisierte Zellen einen zähflüssigen Schleim her, der die Magenschleimhaut mit einem dünnen Schutzfilm überzieht und diese schützt. Ist dieser Schutzmantel beschädigt oder zu viel Magensäure vorhanden, kann die Magenschleimhaut Schaden nehmen und sich entzünden. Darauf folgen dann eben Übelkeit, Völlegefühl, ein unangenehmer Druck oder Brennen.

Auslöser einer Gastritis können verschiedene Ursachen haben, das kann zum einen ein ungesunder Lebensstil sein, zu viel Kaffee, Alkohol oder Zigaretten aber auch psychische Belastungen, die oft mit Stress verbunden sind. Wie anfangs erwähnt, verdauen wir nicht nur unser Essen, sondern eben auch unsere Eindrücke und Emotionen. Auch Medikamente können die Magenschleimhaut schädigen und so zu einer Gastritis führen, ebenso wie Infektionen mit Viren, Bakterien oder Schimmelpilzen.

Es werden drei Arten der chronischen Gastritis unterschieden:

Typ-A-Gastritis: Autoimmunkrankheit. Bei dieser Form bildet der Körper aus bisher nicht belegbaren Gründen Abwehrstoffe gegen bestimmte Zellen der Magenschleimhaut.

Typ-B-Gastritis: bakterielle Infektion. Typ B ist die häufigste Form, hier ist meist das Bakterium Helicobacter pylori schuld. Etwa die Hälfte der Erwachsenen ist damit infiziert, oft ohne es zu wissen.

Typ-C-Gastritis: chemisch-toxische Reizung. Etwa jede dritte bis vierte Magenschleimhautentzündung wird durch oder andere chemische Reize ausgelöst.

Mit diesen Tipps kannst du deine Gastritis wieder in den Griff bekommen:

Hierbei sind zwei Dinge zu beachten:

Magenschonende Ernährung: Beim Essen gilt, alles, was Entzündungen anfeuert, muss reduziert werden. Zu viel, zu fettes, zu scharfes, aber auch süßes Essen bedeutet Schwerstarbeit für den Magen. Er reagiert gereizt, produziert mehr Säure, seine Muskeln verkrampfen schmerzhaft. Auch Kaffee, Zigaretten und Alkohol kurbeln die Magensäure-Produktion an, außerdem frittierte, panierte und geräucherte Lebensmittel, Wurst und andere Fertigprodukte. Unter dieser täglichen Belastung kann sich der Magen nicht regenerieren, daher gilt es auf die o.g. Lebens- und Genussmittel zu verzichten. Viel Wasser und Kräutertees trinken und nur leicht verdauliches Essen zu sich nehmen, am besten auch nur kleine Portionen.

Stress bzw. psychische Belastungen reduzieren: Es geht darum die für dich richtige Art zu finden, um Stress abzubauen und nicht „alles in dich hineinzufressen“. Gehe achtsam mit dir selbst um, denn der Magen und das vegetative Nervensystem sind eng miteinander verbunden. Um hier einen Ausgleich zu finden, solltest du dir bewusst Auszeiten nehmen und zur Ruhe kommen. Das kann das Joggen oder Rad fahren sein, eine Meditation, Yoga oder einfach eine Runde Spazieren gehen. Tu das, woran du Spaß hast und was dir guttut und übe keinen Druck aus, das wäre kontraproduktiv!

REZEPT TIPP: Vegetarisches Ofengemüse (4 Portionen)

  • 500 g festkochende Kartoffeln
  • 2 rote Paprika
  • 2  Zucchini
  • 2 Karotten 
  • 1 Fenchelknolle
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe 
  • 5 EL Sesamöl und 2 EL Sesam 
  • Ein wenig Pfeffer & Salz zum würzen
  • Petersilie und Schnittlauch zum garnieren

Ein Backblech mit Backpapier auslegen, den Ofen auf 180° Umluft vorheizen.

Kartoffeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Schalotte und Knoblauch abziehen und fein würfeln. Das Gemüse waschen, putzen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Alles auf das Backblech geben und mit Sesamöl, Sesam und Salz & Pfeffer würzen.

Nach 20-30 Minuten auf 4 Tellern verteilen und mit den Kräutern bestreuen und genießen.

Gerne unterstütze ich dich in meiner Beratung, bei der Wahl der richtigen Lebensmittel, gebe dir Tipps und Links an die Hand, welche dir das Kochen erleichtern. Mir ist es wichtig, deine Ernährung individuell auf dich und mit dir abzustimmen, so dass es dir schmeckt und du nicht das Gefühl hast auf zu viel verzichten zu müssen.

Wenn auch du deine Lebensqualität verbessern willst, dann freue ich mich, wenn du über mein Kontaktformular ein unverbindliches Kennenlerngespräch vereinbarst. Du kannst mich aber auch gerne direkt unter 0160/2449994 erreichen.

Hinweis: Meine Beratung ersetzt keinen Arztbesuch. Bei Beschwerden sollte dieser immer hinzugezogen werden. 

Weitere Infos, Tipps und Anregungen findest du auf www.ernaehrung-nadine.de oder Instagram.

Eure Nadine

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