"Urvater" der modernen Essstörungstherapie in New York geehrt

Prof. Dr. Manfred Fichter erhält größte Auszeichnung für sein Lebenswerk

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Prof. Dr. Fichter (links) wurde für sein Lebenswerk mit dem Lifetime Achievement Award 2019 der Academy for Eating Disorders ausgezeichnet. Dipl.-Kfm. Andreas Ludowig, Geschäftsführender Direktor Kliniken der Schön Klinik Geschäftsführungs SE (rechts) gratulierte im Namen der Geschäftsleitung.

Am 16. März erhielt Prof. Dr. Manfred Fichter in New York auf dem Internationalen Kongress für Essstörungen (ICED) den Lifetime Achievement Award 2019 und wurde als Emeritus-Mitglied aufgenommen. Damit würdigt der Vorstand des AED die lebenslange, wissenschaftlich anerkannte Tätigkeit der Senior-Mitglieder der Fachgesellschaft.

Seit der Gründung der heutigen Schön Klinik Roseneck 1985 war Fichter dort 25 Jahre lang als Ärztlicher Direktor sowie als Leiter des Forschungsbereichs Epidemiologie und Evaluation an der Psychiatrischen Universitätsklinik München tätig. Er zählt zu den Wegbereitern der Erforschung und Therapie von Essstörungen.

Anfang der 80er Jahre galten Erkrankungen wie Magersucht oder Bulimie (EssBrechsucht) als exotische Phänomene. Fichter, noch Oberarzt der Psychiatrischen Universitätsklinik München, initiierte damals eine Studie zu diesen Störungen. Mithilfe einer Anzeige in Frauenzeitschriften wollte er 300 Studienteilnehmer finden – es meldeten sich 3.600.

Die 1985 eröffnete Schön Klinik Roseneck war die erste Fachklinik mit einer Spezialstation für Essstörungen. Fichter hatte als Mediziner und Diplompsychologe an der Universitätsklinik auf diesem Gebiet schon einige Erfahrungen gesammelt. Mit seiner Ernennung zum Chefarzt der neu eröffneten Klinik "im Roseneck" unweit des Chiemsees legte Firmengründer Franz-Josef Schön 1985 den Grundstein für die Erfolgsgeschichte der heutigen Psychosomatik. Im Laufe seiner klinischen Tätigkeit entwickelte Fichter unter anderem den medizinischen Fragebogen Munich ED-Quest, ein Diagnostik-Instrument für Essstörungspatienten, das mittlerweile weltweit zum Einsatz kommt.

Heute behandelt die Schön Klinik Gruppe Patienten mit den verschiedensten psychischen Krankheitsbildern an sechs Standorten stationär, hinzu kommen teilstationäre Angebote und die bislang einzige vollwertige Online-Therapie als Alternative zur herkömmlichen ambulanten Face-to-Face-Behandlung. Neben der Psychosomatik gehören nun auch die medizinischen Schwerpunkte Orthopädie, Neurologie, Chirurgie und Innere Medizin zum Spektrum der Schön Klinik Gruppe. In dritter Generation geführt, behandelt sie an bundesweit 23 Standorten jährlich 300.000 Patienten mit rund 10.000 Mitarbeitern. Auch drei Standorte in Großbritannien gehören zur Klinikgruppe, darunter zwei der größten britischen Einrichtungen zur Behandlung von Essstörungen.

Bekannt ist die Schön Klinik vor allem für ihre hoch spezialisierte Medizin von messbarer Qualität, die sich am Patienten orientiert. Dabei setzt sie nach wie vor immer wieder Maßstäbe, zuletzt etwa bei der Integration digitaler Techniken in der Psychotherapie (MindDoc und Recovery Record). Dank der Verbindung von praktischer Arbeit und wissenschaftlichen Studien gilt die Schön Klinik als führend in der Behandlung psychischer Erkrankungen sowie in weiteren Fachbereichen wie Endoprothetik oder der Therapie von Wirbelsäulenerkrankungen.

Die Academy for Eating Disorders: einflussreichste Fachgesellschaft für Essstörungen weltweit

Die AED ist die größte, bekannteste und einflussreichste wissenschaftliche Fachgesellschaft für Essstörungen international. Die globale Berufsvereinigung hat sich der Erforschung, Aufklärung, Behandlung und Prävention von Essstörungen verschrieben. Die Hauptveranstaltung des AED ist die jährlich in den USA stattfindende wissenschaftliche Konferenz ICED (International Congress for Eating Disorders), die von international führenden Forschern und Experten auf dem Gebiet der Essstörungen besucht wird. Weitere Informationen zur Organisation finden Sie auf www.aedweb.org.

Pressemitteilung Schön Klinik

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