Fitness-Tipp

Wasser trinken hilft beim Abnehmen - Wahrheit oder Mythos?

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Rosenheim - Es gibt viele Mythen darum, was alles beim Abnehmen helfen soll. Doch ist Wasser trinken dafür wirklich die Lösung? In unserem Fitness-Tipp erfahren Sie mehr darüber:

Wasser hat bekanntlich null Kalorien und ist der beste Durstlöscher. Dank dieser Eigenschaften hilft Wasser optimal beim Ziel das Körperfett zu reduzieren. Ein bis zwei Gläser Wasser, eine halbe Stunde vor einer Mahlzeit helfen Ihnen dabei die Nahrungsmittelaufnahme dauerhaft zu verringern und ein schnelleres Sättigungsgefühl zu erlangen. Zudem kann es hilfreich sein, bei Heißhungerattacken zunächst ein großes Glas Wasser zu trinken. Mitunter ist ein Heißhunger oft ein missverstandenes Durstgefühl. Süßgetränke hingegen sind für Hüftspeck mitverantwortlich. 

Ein Beispiel: In 0,33 Liter Cola verbergen sich zwölf Würfelzucker und 140 kcal. Das in Cola enthalten Sodium fördert zudem das Durstgefühl. Es ist die pure Gewohnheit und anerzogener Süßpräferenz die unser Trinkverhalten beeinflussen. Wer im Kindesalter regelmäßig mit zuckerhaltigen Erfrischungsgetränken in Kontakt kommt, wird es schwerer haben auf Limo, Cola, Energiedrinks und Ice Tea zu verzichten. 

Sie schaffen es nicht, auf das geliebte Süßgetränk zu verzichten? Dann probieren Sie doch mal Folgendes aus: Ergänzen Sie mal eine Woche lang ihr Glas Lieblingsgetränk am Mittagstisch zusätzlich mit einem Glas Wasser. Neben den optischen Veränderungen werden Sie sich auch besser und vitaler fühlen, denn mit Hilfe von Wasser kann ihr Körper tagtäglich all die Umweltgifte, Stoffwechselgifte, Wohngifte und viele andere Schadstoffe aus unserer Umwelt auch wieder ausscheiden. Anschließend reduzieren Sie das Süßgetränk eine Woche auf eine kleiner Menge und steigern die Menge an Wasser. Und in Woche Drei geht’s dann schon ohne Lieblingsgetränk. Und wer es eine Woche ohne Cola und Co. aushält, wird auch langfristig auf Süßgetränke verzichten können. 

Tipps für Ihren Alltag und ein paar Faustformeln 

Wer tagsüber eine Bürotätigkeit ausübt, kann als Orientierung nach dem Frühstück eine 1,5 Liter Flasche Wasser mit zur Arbeit nehmen und diese bis zum Feierabend ausgetrunken haben. Wer übrigens in der Arbeit viel Kaffee trinkt, muss keine Angst vor dem Mythos haben, viel Wasser durch das Koffein entzogen zu bekommen. Kaffee beschleunigt lediglich den Harndrang. Bei einer körperlich anstrengenden Tätigkeit (z.B. Handwerker, Bauarbeiter, etc.) ist es notwendig zusätzlich ausreichend zu trinken. Zu isotonischen Getränken, z.B. einem Wasser-Apfelsaft-Gemisch im Verhältnis von circa 1:4 bis 1:6,  sollte jeder greifen, der eine mittlere bis hohe Intensität von mindestens einer Stunde in der Freizeit ausübt. Denn „mit Schweiß wird nicht nur Wasser ausgeschieden, sondern auch Elektrolyte (Mineralstoffe) und Spurenelemente.“ Ein höherer (Frucht- )Zuckergehalt ist bei einer Unterzuckerung sinnvoll, für eine sportliche Aktivität jedoch nicht die darmverträglichste Lösung.

Eine Faustformel, die als Orientierung für die tägliche Flüssigkeitszufuhr dient: 30ml x Körpergewicht in Kg zuzüglich Flüssigkeitsaufnahme durch Nahrungsaufnahme. Wiegen Sie z.B. 70Kg, dann sollten Sie mindestens 2,1 Liter Wasser trinken am Tag. 

Oft ist das Bewusstsein da viel zu trinken, aber im Alltagsstress vergisst man das ab und an. Hier sind Tipps, wie man ein Routine im Wasser trinken bekommt: 

  • Beim Zähneputzen morgens und abends ein großes Glas trinken. Da ist man eh schon an der Quelle 
  • Es gibt gute Apps, die einen ans Trinken erinnern (z.B. Water Minder für Mac OS oder Drink Water für Android) 
  • Am Arbeitstag als ersten eine große Kanne Tee kochen und auf den Tisch stellen. Speziell grüner Tee begünstigt dabei noch die Fettverbrennung 
  • Im Team läuft’s leichter: Erinnern Sie Kollegen, wenn Sie grad zum Wasser greifen und lassen Sie sich auch selber erinnern 
  • Setzten Sie sich Ziele: z.B. jeden Tag eine 1,5 Liter Wasser Flasche trinken 
  • Trinken Sie ein kleines Glas Wasser, jedes Mal, bevor Sie etwas essen (das kann im übrigen Heißhungerattacken vorbeugen) 

Prost.

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