FITNESS-TIPP: Darum ist Sport bei Minusgraden wichtig 

Outdoor Training  – warum Sie auch im Winter draußen sporteln sollten 

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Rosenheim - Um gesund und fit zu bleiben ist Sport sehr wichtig. Warum es auch im Winter wichtig ist Outdoor Training zu machen und was sie dabei beachten müssen, erfahren Sie hier: 

Es ist soweit: Der Winter ist da! Die Tage werden kälter, dunkler und gefühlt auch viel kürzer. 

Im Sommer draußen zu trainieren hat mittlerweile großen Einzug in unsere Gesellschaft gehalten. Egal ob beim Joggen, Radeln oder Workouts an der frischen Luft in Outdoor-Fitnessparks oder sogenannten Freiluft-Bootcamps. 

Sie fragen sich – zu Recht – ob es Ihrem Körper nicht egal ist, ober Sie drinnen oder draußen trainieren? Ist es nicht. Bewegung in der Natur ist tief in unseren Grundbedürfnissen verankert. Der Mensch braucht – wie schon zu frühesten Menschheitstagen – den Kontakt zu Wasser, Erde, Dreck und was sonst noch alles natürlich ist, um sich ein Leben lang optimal zu entwickeln. 

Ja, es kostet erst mal Überwindung, sich auch bei kalten Temperaturen, Schnee oder gar Regen in der Dunkelheit nach Feierabend nach draußen zu schleppen, um sich körperlich zu betätigen. Aber es lohnt sich. Warum erfahren Sie jetzt: 

Ein Workout an der frischen Luft stärkt das Immunsystem und unsere Atemwege 

Ein Outdoor-Training beugt Husten, Schnupfen und Heiserkeit vor. Das Immunsystem und die Atemwege werden gestärkt. Wer auch im Winter regelmäßig draußen trainiert, verringert sein Erkältungsrisiko deutlich. Denn durch die körperliche Anstrengung pumpt das Herz mehr Blut durch den Körper, wodurch das Immunsystem viel mehr aktiviert wird und Grippeviren wirkungsvoll bekämpft. Damit sich Ihr Organismus noch besser an die Temperaturschwankungen zwischen geheizten Räumen und Winterwetter gewöhnen kann, eignen sich Wechselduschen oder Saunagänge prima. Erst ab deutlich 2-stelligen Minusgraden sollte das Training für ungeübte mit Vorsicht genossen werden beziehungsweise dem Temperaturen angepasst werden. 

Kälte hält uns warm 

Gerade wer schnell friert, kann seinen Körper bei Training in der Kälte „aufwärmen“. Und zwar nicht nur während des Trainings. Wer öfter draußen ist, dem ist insgesamt weniger kalt! Nach dem Kältereiz weiten sich unsere Gefäße wieder und dadurch wird uns richtig schön warm. Unsere Durchblutung wird angekurbelt und dadurch das Immunsystem gestärkt. 

Frischlufttraining sorgt für ausreichend guten Sauerstoff 

Viele von uns bewegen sich während der Wintermonate fast ausschließlich drinnen. Morgens gehen wir in die (Tief-)Garage, dann vom Parkplatz direkt ins Büro. Wenn wir Glück haben, legen wir da vielleicht 20 Meter an der frischen Luft zurück. Im Büro machen wir wenn’s hoch kommt vielleicht mal kurz das Fenster auf – zumindest so lange bis die erste Kollegin im dünnen Blüschen friert, dann war’s das auch schon wieder. Mit trockener Heizungsluft strapazieren wir unsere Atemwege und ergattern dadurch relativ wenig guten Sauerstoff. Dieser ist aber der wichtigste Energiespender für unsere Zellen. Durch das Einatmen frischer Luft versorgen wir unsere Organe (inklusive Gehirn!) mit frischem Sauerstoff, verbessern die Durchblutung der Lunge und stärken uns auch mental. Und da wir während eines Trainings viel schneller und umfangreicher atmen, ist die Sauerstoffaufnahme deutlich höher, als bei einem gemütlichen Spaziergang. 

Minustemperaturen steigern unsere Fettverbrennung 

Für den menschlichen Körper ist es aufwändiger, die Körpertemperatur hochzuhalten, wenn die Umgebung kälter ist. Damit die Thermik im Körper dementsprechend funktioniert, muss der Körper mehr Energie aufwenden. Und mehr Energie bedeutet gleichzeitig mehr Verbrauch. Das gilt übrigens nicht nur beim Training, sondern generell, wenn wir uns in der Kälte aufhalten. 

Um uns allerdings optimal vor der Kälte zu schützen, sollten Sie folgende Maßnahmen bei Ihrer Kleidungswahl berücksichtigen. Oft besteht die Angst, sich beim Outdoortraining im Winter zu erkälten. Aber wie wir gelernt haben, ist genau das Gegenteil der Fall. Allerdings sollten Sie auf die richtige Kleidung achten. 

Outdoor Training im Winter

Die Zwiebel – aber welche Schichten eignen sich? 

Am wichtigsten ist die unterste Schicht, die wir direkt auf unserer Haut tragen. Damit die Feuchtigkeit, die durch’s Schwitzen entsteht, optimal von unsrem Körper abgeleitet werden kann, sollte die unterste Schicht (z.B. Unterwäsche) nicht nur warm, sondern auch atmungsaktiv sein. Baumwolle hält uns beispielsweise warm, speichert aber auch die Feuchtigkeit. Diese wiederum kühlt uns auf unserer Haut dann beim nach Hause weg aus und kann eine Erkältung begünstigen. Die bessere (und kuscheligere) Alternative ist z.B. Merino-Wolle. Sie ist atmungsaktiv, hält uns wunderbar warm und nebenbei müffeln wir auch nicht, wie bei synthetischen atmungsaktiven Stoffen. 

Schuhwerk – was tragen Sie am besten „untenrum“? 

Ebenso sollten Sie auf die richtigen Schuhe achten. Zum einen sollten sie wasserabweisend sein (z.B. Goretex-Obermaterial) und zum anderen sollte die Sohle einen besseren Grip haben, als unsere Sommer-Laufschuhe. Eine Trail-Sohle eignet sich dafür beispielsweise. Damit sind Sie nicht nur auf Asphalt trittsicherer, sondern auch abseits von befestigten Wegen – da wo die Natur am schönsten ist. 

Sie fürchten Schmerzen beim Atmen? Dann schützen Sie sich: 

Tuch vor Mund und Nase. Wer trainiert, der atmet natürlich auch viel und schnell. Da kann sich die Luft – gerade wenn durch den Mund geatmet wird – schon mal stechend kalt in den Luftwegen anfühlen. Mit einem luftdurchlässigen Schlauchtuch können Sie dem super vorbeugen. Das gibt’s schon für unter 10 Euro und kann auch für andere Zwecke (Stirnband, Schweißband, Halstuch etc.) genutzt werden. 

Kopfbedeckung und Handschuhe sollten auch zu Ihrer Winterausrüstung gehören 

Mehr rund um das Outdoor-Training finden sie unter www.original-bootcamp.com

Wussten Sie, dass es ein Mythos ist, dass wir die meiste Wärme über den Kopf verlieren? Denn wir verlieren über die Haut gleichermaßen Wärme. Allerdings sind der Kopf und vor allem das Gesicht meist von Kleidung „freigelegt“, im Gegensatz zu unseren anderen Körperpartien. Deshalb sollten Sie Kopf und Hände möglichst schützen.

Haben Sie jetzt richtig Lust bekommen, auch im Winter draußen zu sporteln? Dann können Sie das jetzt unter professioneller Anleitung in Gruppen tun, und zwar mit den Experten von Original Bootcamp. 

Maximal 12 Teilnehmer sind in den Kursen und die Trainer sind qualifizierte Personaltrainer oder Physiotherapeuten. Kommen Sie doch mal vorbei bei einem kostenlosen Schnuppertraining und überzeugen Sie sich selbst. 

Kurse im Landkreis Rosenheim gibt es mittlerweile in Rosenheim, Bad Aibling, Wasserburg und Brannenburg. 

Zu den Kursterminen geht’s hier lang: https://www.original-bootcamp.com/bootcamp-probetermine/rosenheim-test- bootcamp-dates.html

Original Bootcamp

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