Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Gartencenter Rosenheim

Das Bienen-Biotop: Biene Maya würde gleich einziehen!

Garten Center Rosenheim: Honigbiene bei Ernte
+
Eine Honigbiene bei der Ernte.

Alles neu macht der Mai: heiter tanzen die farbenfrohen Blüten in der leichten Brise. Schmetterlinge flattern über die herrlich duftende Blumenwiese, Bienen surren durch die Lüfte und hier und da sieht man in Schleifen ein paar Hummeln kreisen. Das Gartencenter Rosenheim klärt auf: so verwandeln Sie Ihren Garten oder Balkon in ein Biotop.

Rosenheim - Kaum lässt sich die Sonne wieder blicken, wird es bunt im Land. Es ist Frühling: die Luft duftet angenehm nach Krokus, Narzisse, Hyazinthen, Maiglöckchen und Veilchen. Das ist auch einigen Insekten nicht verborgen geblieben. Biene, Hummel und Schmetterling schwärmen aus, um sich am süßen Nektar der Blumen zu laben und ihre Speisekammern - sofern sie welche besitzen - mit den saftigen Pollen zu füllen, um ihren Nachwuchs zu füttern.

Bienenvolk in bester Umgebung

Seit vergangener Woche summt und brummt es wieder im Gartencenter Rosenheim: Unzählige Bienen schwirren auf dem Gelände des Freilaufs durch die Luft und verkosten den Nektar der verschiedensten Blumen. Damit Maya bei der Nektarprobe nicht zu tief in den Kelch guckt und niemand zu Schaden kommt, wird das Spektakel von einem lokalen Imker betreut. Er kümmert sich besten Gewissens um seine Schützlinge.

Frühlingsblüher aus dem Gartencenter Sortiment

Garten Center Rosenheim:Pflanze: Maiglöckchen
Maiglöckchen © Pixabay License
Garten Center Rosenheim: pflanze: Traubenhyazinthe
Traubenhyazinthe © Pixabay License
Garten Center Rosenheim: Pflanze: Narzisse
Narzisse © Pixabay License
Garten Center Rosenheim: Pflanze: Weidenkätzchen
Weidenkätzchen © Picabay License
Garten Center Rosenheim: Pflanze
Duftveilchen © Pixabay License
Garten Center Rosenheim: Pflanzen: Krokus
Krokus © Pixabay License
Garten Center Rosenheim: Pflanze: Kirsche
Kirsche © Pixabay License

Don‘t worry be(e) happy!

In einem Garten, der gut geplant durchblüht, ist das jedenfalls der Fall. Hier finden nützliche Insekten schließlich immer genügend Nahrung. Achten Sie bei der Bepflanzung Ihres Gartens unbedingt auf Artenvielfalt, denn wie wir Menschen sind auch einige Insekten bei der Speiseauswahl sehr wählerisch.

Blütenpracht im Staudenbeet

Garten Center Rosenheim: Pflanze: Sonnenbraut
Sonnenbraut © Pixabay License
Garten Center Rosenheim: Pflanze: Gelber Sonnenhut
Gelber Sonnenhut © Pixabay License
Garten Center Rosenheim: Pflanze: Storchschnabel
Storchschnabel © Pixabay License
Garten Center Rosenheim: Pflanze: Heliathus
Hier sitzt eine Biene. © Pixabay License
Garten Center Rosenheim: Pflanze: Schafgarbe
Schafgarbe © Pixabay License
Garten Center Rosenheim: Pflanze: Alpen-Distel
Alpen-Distel © Pixabay license
Garten Center Rosenheim: Schwalbenschwanz auf Staude
Hier sitzt ein Schwalbenschwanz. © Pixabay License

Endlich summt und brummt es wieder in den heimischen Gärten: Vorsicht Bienen! Ohne Sie geht es einfach nicht! Für den Menschen, nein das gesamte Ökosystem sind sie unverzichtbar. Doch leider ist es der Mensch, der es den fleißigen Arbeitern nicht immer einfach macht.

Schon gewusst?

Insgesamt gibt es weltweit rund 20.000 verschiedene Bienenarten. Darunter sind neun bekannte Honigbienenarten, der Rest sind Wildbienen. In Deutschland alleine sind über 550 Wildbienenarten heimisch. Übrigens: Hummeln gehören auch dazu.

Da Wildbienen, anders als ihre Verwandten die Honigbienen schon bei Außentemperaturen von unter 13 Grad Celsius ausschwärmen, ist der Tisch mit ungefüllt blühenden Zwiebelblumen, heimischen Stauden und so manchem Gehölz schon früh im Jahr für sie gedeckt.

Einige Gehölze aus dem Gartencenter Sortiment

Garten Center Rosenheim: Pflanze: Fingerstrauch
Fingerstrauch © Pixabay License
Garten Center Rosenheim: Pflanze: Felsenbirne
Felsenbirne  © Pixabay License
Garten Center Rosenheim: Pflanze: Bartblume
Bartblume © Pixabay License
Garten Center Rosenheim: Pflanze: Berberitze
Berberitze © Pixabay License
Garten Center Rosenheim: Pflanze: Schneebeere
Schneebeere © Pixabay License

Die Honigbiene - ein Porträt

Die alleinige Herrscherin eines Bienenvolkes ist die Königin. Sie sichert den Fortbestand des eigenen Volkes. In dem Zeitraum zwischen Februar und August legt eine begattete Königin täglich rund um die Uhr bis zu 2000 Eier. Dann gibt es noch die fleißigen Arbeiterinnen - bis zu 25.000 an der Zahl- , die Nektar und Pollen zur Versorgung des Nachwuchses, der Larven sammeln. Sie bewachen die Larven vor Räubern, putzen die Zellen, bauen Waben und regulieren die Temperatur innerhalb des Bienenstocks.

Summ, summ, summ - Bienchen summ herum.

Ihr Tag ist lang und anstrengend. Kommt die Wachablösung kehrt sie wieder zurück in den Außendienst, um Nahrung zu besorgen. Eine fleißige Sammelbiene besucht pro Ausflug bis zu 100 Blüten. An sehr guten Tagen unternimmt sie bis zu 30 dieser Ausflüge. Sind die Bedingungen günstig, so ist ein ganzes Bienenvolk in der Lage zusammen über 20 Millionen Blüten am Tag zu bestäuben!

Von jedem Ausflug bringt eine Sammelbiene rund 40 Milligramm Nektar und 20 Milligramm Pollen mit.
Darüber hinaus sind Honigbienen blütenstet. Das bedeutet, dass sie einer Pflanzenart, an der sie viel sammeln können, so lange treu bleiben, bis diese verblüht ist.

Die wenigen hundert männlichen Drohnen schlüpfen aus unbefruchteten Eiern und haben nur einen Zweck: sie sollen sich auf dem Hochzeitsflug mit einer anderen Königin paaren, die außerhalb der Kernkolonie ein neues Volk gründet. Nach erfolgreicher Samenspende verenden die Drohnen. Die übrigen Männchen, die sich bis zu Beginn des Herbstes nicht erfolgreich fortpflanzen konnten, werden der Kolonie verwiesen. Sie dürfen nicht in den Bienenstock zurückkehren und sterben letztendlich vor Schwäche.

Hier wird Honig gemacht.

Als wichtige Helfer bestäuben Bienen in etwa ein Drittel aller landwirtschaftlichen Nutzpflanzen. Bei vielen anderen Kulturen ist der Ertrag deutlich höher, wenn Insekten fürs Bestäuben sorgen. Dies gilt nicht nur für alle Obstarten, sondern zugleich auch für Fruchtgemüse und Hülsenfrüchten.

Ist der tierische Bestäuber aktiv, ist der Ertrag wesentlich höher. Allerdings machen wir es den emsigen Arbeitern nicht immer leicht. Der Einsatz von Pestiziden, der Anbau von Monokulturen sowie die genetische Manipulation von Nutz- und Zierpflanzen schaden den Insekten:

Bienen( )sterben!

Dem können Sie allerdings vorbeugen, indem Sie jetzt ein Bienen-Retter werden. Das ist kein Hexenwerk und mit den Tipps des Garten Centers Rosenheim gelingt es bestimmt: Stichwort Bienenfibel. Die finden Sie in Ihrem Gartencenter Rosenheim.

Das können Sie tun - 7 Tipps für Ihr Bienen-Biotop

  • Dünger ist Gift: verzichten Sie auf den Einsatz von Dünger und Pestiziden.
  • Sorgen Sie für viel Artenreichtum in Ihrem Garten: pflanzen Sie Stauden, setzen sie Gehölze ein und legen Sie mit Zwiebelpflanzen wie Krokussen oder Tulpen in Ihrem Garten wertvolle Nahrungsinseln für die fleißigen Bestäuber an.
Schaffen Sie Trittsteine, das sind kleine blühende Oasen für Insekten.
  • Einfach mal in Ruhe gedeihen lassen: Kein Mensch braucht immer sofort einen getrimmten Rasen nach englischem Vorbild. Lassen Sie die Natur Einzug in Ihren Garten halten. Sparen Sie beim nächsten Rasenmähen einfach bewusst ein paar Stellen aus.
  • Ein Hochbeet mit Geüse und frischen Kräutern ist nie verkehrt: Das sehen Schmetterlinge, Hummeln und Bienen genauso. Sie fahren voll drauf ab: Thymian, Salbei, Schnittlauch, Rosmarin, Oregano, Pfefferminze und viele andere Kräuter. Wussten Sie schon, dass einige Gemüsearten wie bestimmte Gurkenarten sogar ohne Bestäubung Früchte tragen?
Oregano
  • Breitflächige Bepflanzung: Gerade in den Städten sehen sich viele Bienen und Hummeln in der grauen Landschaft isoliert. Höchste Zeit also, den Balkon zu begrünen: schaffen Sie gemeinsam mit Ihren Nachbarn im Verbund möglichst große zusammenhängende Flächen mit einem variierendem Nahrungsangebot für die nützlichen Insekten. Je enger blühende Flächen zusammenrücken, desto besser finden sich Bienen und Co. zurecht. (Richtwert ca. alle 100m)
  • Die „richtigen“ Pflanzen: Geranien und Petunien sind für die fleißigen Bestäuber vollkommen uninteressant. Eine besondere Anziehungskraft für die Insekten scheinen blaue und gelbe Blumen zu sein.
So sieht eine wilde Blumenwiese aus.
  • Stellen Sie den nützlichen Insekten ausreichend Flüssigkeit zur Verfügung: Auch Bienen, Hummeln und Schmetterlinge freuen sich im Hochsommer über erfrischendes Wasser. So geht‘s: Murmeln in einen Untersetzer legen und mit Wasser soweit auffüllen, dass die Kugeln nicht ganz unter Wasser sind. Bienen sind Nichtschwimmer und brauchen eine Landefläche.

Ihr Gartencenter Rosenheim

Brianconstraße 5
83022 Rosenheim

Tel.: 08031/30448-0

E-Mail: info@garten-center-rosenheim.de

Webseite: www.garten-center-rosenheim.de

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 8:30 Uhr bis 19:00 Uhr

Folgen Sie dem Gartencenter Rosenheim auf Facebook und Instagram.

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

der Inhalt dieses Artikels entstand in Zusammenarbeit mit unserem Partner. Da eine faire Betreuung der Kommentare nicht sichergestellt werden kann, ist der Text nicht kommentierbar.

Sie haben aber die Möglichkeit uns Ihre Meinung über das Kontaktformular zu senden.