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Tipp

Trick beim Nudeln kochen: Spart Geld und Strom

Nudeln kochen
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Nudeln sprudelnd kochen verbraucht ordentlich Energie.

Nudeln gehören zu den Grundnahrungsmitteln. Mit zwei verschiedenen Techniken sollt Ihr viel Energie und damit Geld beim Kochen sparen können.

Energie sparen heißt Geld sparen, noch nie war dieser Zusammenhang so präsent, wie dieser Tage. In vielen Lebensbereichen versuchen wir nun zu optimieren, damit wir weniger Strom und Gas verbrauchen. Das fängt beim Heizen an, spielt aber natürlich auch beim täglichen Kochen eine große Rolle. Speziell fürs Nudeln kochen kursiert im Netz ein Trick, der reichlich Energie spart, aber seltsam anmutet.

Nudeln sparsam kochen: Wasserbad verkürzt die Kochzeit

Wenn Ihr Strom und Geld beim Nudeln kochen sparen wollt, müsst Ihr vorausschauend planen und schon einen Tag vorher wissen, dass Ihr ein Pastagericht essen möchten. Dann könnt Ihr die Portion Nudeln einfach über Nacht in einen Topf mit Salzwasser legen. Mit viel Wohlwollen sind die Nudeln am nächsten Tag wieder wie „frische Nudeln“ und Ihr müsst sie nur noch etwa sechzig Sekunden erhitzen – fertig! Es wäre aber zu schön, wenn die Methode keinen Haken hätte: Wenn Ihr Nudeln so vor- und zubereitet, sind sie am nächsten Tag fast weiß und auch die Konsistenz ist etwas anders, als sie bei herkömmlich gekochten Nudeln wäre. Das spart zwar Geld, schreckt euch aber ab? Dann probiert es stattdessen mit dieser Alternative: Kochen mit Restwärme.

Wie gut kennen Sie sich mit Pasta aus?

„Creste di gallo“ nennt man diese schönen Nudeln.
„Creste di gallo“ nennt man diese schönen Nudeln. Die Ähnlichkeit mit dem tierischen Vorbild ist verblüffend. Sie passen besonders gut in Nudelaufläufe. © CreativeFamily/Imago
Der Name dieser Nudelsorte bedeutet „Hahnenkämme“.
Der Name dieser Nudelsorte bedeutet „Hahnenkämme“. © kateryna_92/Imago
Farfalle Pasta
Farfalle ist ihr italienischer Name. Bei der Herstellung werden per Teigrädchen aus einem flachen Pastateig gezackte Quadrate herausgeschnitten. Diese werden dann in der Mitte zusammengedrückt und ergeben so die charakteristische Form. © Digifoodstock/Imago
farfalle-pasta
Bei Pasta sind Tiernamen wohl Trumpf. Auch Schmetterlinge landen auf dem Teller. © Digifoodstock/Imago
Maccheroni Pasta
Diese Nudeln gibt es in kurz oder lang. © Imago
Maccheroni Pasta
Sie heißen Maccheroni und haben eine hohle Röhrenform. Für die Herstellung brauchen Sie eine spezielle Maschine. © Bernd Juergens/Imago
Fussili Pasta
Diese Sorte sollten sogar Pastalaien kennen. Bei uns heißen sie Spirelli, aber ihr eigentlicher Name ist... © CSP_HandmadePictures/Imago
Fussili Pasta
Fussili, was vom italienischen Wort für Spindel herrührt: „fuso“. © magicpitzy/Imago
Mafaldine Pasta
Wenn Sie dagegen den Namen dieser Pastasorte kennen, dürfen Sie sich als Profi bezeichnen. Ursprünglich stammt sie aus Neapel... © 8vfanC/Imago
Mafaldine Pasta
aber heute findet man Mafaldine in ganz Italien. Der Name bedeutet „kleine Königin“ und ist Programm, denn die Nudeln wurden zu Ehren der Königin Mafalde kreiert. © J.Sommer/Imago
Orecchiette Pasta
Diese Pastasorte heißt wiederum, wie sie aussieht. Woran erinnern Sie die kleinen Nudeln? © imageBROKER/Jürgen Pfeiffer/Imago
Orecchiette Pasta
Wenn Sie an kleine Öhrchen denken müssen, liegen Sie richtig. Diese Pasta heißt Orecchiette, was genau das bedeutet. © imageBROKER/Jürgen Pfeiffer/Imago
Penne Pasta
Der Name dieser bekannten Nudelsorte bedeutet „Schreibfeder“ und die Ähnlichkeit in der Form ist wirklich verblüffend. © Digifoodstock/Imago
Penne Pasta
Die Enden der Penne sind wie ein Schreibfederkiel schräg angeschnitten. Sie eignen sich gut zu Soßen mit Gemüse, schmecken aber auch zu kräftigen Käse- oder Sahnesoßen ganz hervorragend. © lbarn/Imago
Rigatoni Pasta
Kurze Röhrennudeln mit mehr oder weniger geriffelter Oberfläche nennt man dagegen... © imageBROKER/Jürgen Pfeiffer/Imago
Rigatoni Pasta
Rigatoni! Auch sie passen zu den gleichen Soßen wie die Penne und sind eine typische Nudelsorte der römischen Tradition. © Peteer/Imago
Bucatini Pasta
Besonders dicke Spaghetti nennt man nicht einfach „besonders dicke Spaghetti“... © rarrarorro/Imago
Bucatini Pasta
sondern Bucatini. Klingt doch gleich viel besser, oder? Damit man die etwas widerspenstigen Nudeln besser essen kann, darf man sie vor dem Kochen zerbrechen – im Gegensatz zu... © Michelle Stark/Imago
Spaghetti Pasta
unserer letzten – und wahrscheinlich bekanntesten – Pasta in der Hitliste. © Digifoodstock/Imago
Spaghetti Pasta
Spaghetti dürfen auf keinen Fall vor dem Kochen zerbrochen werden und zu Bolognese darf man sie eigentlich auch nicht servieren. © Rezeda Kostyleva/Imago
Tagliatelle Pasta
Zu Bolognese passen viel besser diese speziellen, flachen Nudeln, die unsere Bonus-Pasta sind. © Peteer/Imago
Tagliatelle Bolognese Pasta
Serviert wird die sämige Hackfleischsoße mit dem Namen „Ragù alla bolognese“ vor allem mit Tagliatelle. Spaghetti Bolognese gibt es in Italien dagegen überhaupt nicht. Haben Sie jetzt auch so Hunger? © Photology2000/Imago

Strom sparen: Nudeln kochen mit Restwärme

  1. Kocht das Wasser im Wasserkocher auf. Wenn Ihr einen Induktionsherd habt, könnt Ihr das Wasser auch direkt auf dem Herd kochen.
  2. Gebt das heiße Wasser dann in einen Topf, schüttet Nudeln und Salz dazu und rührt gut um.
  3. Nun setzt den Deckel auf den Topf und lasst das Ganze noch einmal aufkochen.
  4. Nach dem Aufkochen schaltet Ihr die Herdplatte aus und lasst die Nudeln gar ziehen.
  5. Je nach Sorte sollten die Nudeln nach etwa 15 bis 20 Minuten bissfest und damit genau richtig sein.

Besonders gut funktioniert dieser Tipp mit Töpfen, die gut die Hitze halten, z. B. Gusstöpfe. Wichtig ist, dass Ihr den Deckel wirklich erst nach 15 bis 20 Minuten wieder anhebt, damit die Wärme nicht entweichen kann. Ihr müsst also dem Drang widerstehen, den Garzustand der Nudeln vorzeitig zu kontrollieren. Vielleicht beruhigt es euch zu wissen, dass die Nudeln mit der Restwärme-Methode eigentlich nicht zu weich werden können und es gibt noch einen Vorteil: Überkochen werden die Nudeln mit dieser Technik nie. Übrigens: Auch der gute alte Schnellkochtopf hilft euch, in der Küche Strom und damit auch Geld zu sparen.

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