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Lebensmittel immer teurer

Tricks im Supermarkt: So spart Ihr beim Einkauf bares Geld

Montage aus Modell eines Einkaufswagens, einem Kassenzettel und Waren
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Beim Einkauf im Supermarkt kann man mit den richtigen Tricks einige Euros sparen.

Alles wird teurer! Auch die Lebensmittelpreise sind rasant gestiegen – und werden wohl auch noch weiter steigen. Was kann man tun? Schließlich muss man auch künftig Lebensmittel einkaufen. Wir haben ein paar Tipps für Euch zusammengestellt, mit denen Ihr im Supermarkt bares Geld sparen könnt.

Fast jeder von uns geht mindestens einmal in der Woche in den Supermarkt. Preise und Mengen genau vor Augen zu haben, ist dort ein Schritt in die richtige Richtung, um beim Lebensmitteleinkauf Geld zu sparen. Dazu gibt es einige andere Spartipps, die Ihr in Eure Einkaufsroutine integrieren solltet, um einige Euro zu sparen:

Einen Essensplan erstellen

Überlegt Euch, wie die nächste Woche aussieht: Wann esst Ihr daheim, wann braucht Ihr etwas, das Ihr zur Arbeit mitnehmen könnt? Esst Ihr allein, mit der Familie oder bekommt Ihr Besuch? Plant, was sich gut verbinden lässt – auch hinsichtlich der benötigen Zutaten. Erstellt Euch am besten einen wöchentlichen Speiseplan. So kauft Ihr nur das ein, was Ihr wirklich an Lebensmitteln braucht.

Immer im Hinterkopf: Je weniger Ihr wegwerfen müsst, desto mehr Geld spart Ihr. Wenn Ihr trotz Planung zu viel gekocht habt, friert Ihr das Essen am besten portionsweise ein und nehmt es je nach Bedarf wieder aus dem Tiefkühlschrank.

Einkauf vorbereiten: Liste schreiben

Schreibt auf Grundlage Eures Speiseplans einen Einkaufszettel, um nicht mehr zu kaufen, als Ihr tatsächlich benötigt. Haltet Ihr Euch an Eure Liste, werdet Ihr automatisch weniger Geld ausgeben. Denn: Sie schützt Euch gegen die Tricks der Supermärkte und Hersteller, mit geschickter Platzierung und greller Werbung zu Impulskäufen anzuregen. 

Bis zu 50 Prozent machen diese Spontankäufe aus, die den Händlern gute Margen sichern“, heißt es von der Verbraucherzentrale Hamburg. Spontan gekaufte Sonderangebote vermitteln zwar das Gefühl, Geld zu sparen, doch was nützen einem Lebensmittel, die man gar nicht isst.

Niemals hungrig einkaufen gehen

Das ist sicherlich jedem schon einmal passiert: Man kommt aus der Arbeit, hat Hunger und geht noch schnell einkaufen. Und im Supermarkt kann man den verschiedenen Verlockungen nicht widerstehen. Studien belegen, dass hungrige Personen tendenziell größere Mengen an Lebensmitteln in ihren Einkaufswagen legen.

Am Ende ist der Einkaufswagen dann voll mit Produkten, die Ihr letztlich gar nicht alle essen könnt und die im schlimmsten Fall im Müll landen. Um das zu vermeiden, solltet ihr notfalls einen kleinen Snack essen, bevor Ihr in den Supermarkt geht.

Preise vergleichen

Nicht die fettgedruckten Preise sind entscheidend, denn die Packungsgrößen und die dementsprechend enthaltenen Mengen sind oft sehr unterschiedlich. Auf den Grundpreis kommt es an! Er wird kleingedruckt je Kilogramm oder 100 Gramm angegeben und hilft so ganz einfach, das günstigste Produkt im Angebot zu finden.

Übrigens: Grundnahrungsmittel müssen nicht unbedingt aus dem teuren Supermarkt stammen. Discounter bieten gute Ware zu kleineren Preisen. Produkte, die es dort nicht gibt, könnt Ihr dann immer noch bei den teureren Handelsketten kaufen.

Sonderangebote nutzen

Um beim Einkauf Geld zu sparen, lohnt es sich, regelmäßig Prospekte durchzublättern: Wo gibt es Nudeln besonders günstig? Wer hat Kaffee im Angebot? Welche Molkereiprodukte sind rabattiert? Viele Produkte werden in regelmäßigen Abständen günstiger verkauft. Auch mit Hilfe verschiedener Apps könnt Ihr herausfinden, welcher Händler in Eurer Nähe die Produkte besonders günstig anbietet, die Ihr gerade braucht.

Mit Sonderangeboten könnt Ihr einiges an Geld sparen, aber natürlich nur, wenn Ihr die reduzierten Produkte auch wirklich braucht. Unverderbliche Waren wie Reis, Nudeln oder Konserven sowie Hygieneartikel könnt Ihr zudem auf Vorrat kaufen, wenn sie im Angebot sind. So gebt Ihr zwar im ersten Moment etwas mehr Geld aus, profitiert aber die kommenden Wochen und Monate davon.

Wichtig: Sonderangebote für Markenprodukte sind meist immer noch teurer als Eigenmarken regulär.

Hausmarken statt Markenprodukte und unten statt oben

Alle großen Supermärkte bieten neben Markenprodukten auch Produkte ihrer eigenen Marke an. Diese unterscheiden sich kaum von den teuren Alternativen. Oft sind es sogar tatsächlich dieselben - nur in einer anderen Verpackung und zu einem deutlich niedrigeren Preis.

Viele Supermärkte sortieren günstige Produkte und Eigenmarken meist nicht auf Augenhöhe ein. Wer Geld sparen will, muss sich also etwas mühen und bücken. Im direkten Blickfeld stehen in der Regel teurere Markenprodukte, in den unteren Regalen warten die günstigsten Produkte, die qualitativ aber oft genauso gut sind.

Gutscheine einlösen

Immer mehr Supermärkte bieten heute die Möglichkeit, den Einkauf online zu erledigen. Das ist nicht nur sehr bequem - die Bestellung wird direkt nach Hause geliefert -, sondern kann auch helfen, Geld zu sparen. Oft bieten Handelsketten in diesem Rahmen zum Beispiel Gutscheine an, mit denen Ihr Euch einen attraktiven Rabatt auf Euren Einkauf sichern könnt.

Achtung bei Bonusprogrammen

Bei Bonusprogrammen wie Payback oder Cashback-Apps wie Smhaggle, Scondoo und Marktguru sammelt man Punkte beim Einkauf und profitiert dann später in Form von Rabatten bzw. Prämien oder erhält einen Teil des Kaufbetrags später als Guthaben zurück.

Weil das Ganze ziemlich verlockend klingt, solltet Ihr besonders genau hinschauen! Möglicherweise kauft Ihr Dinge, die Ihr eigentlich gar nicht braucht, oder Ihr seid dann viel unterwegs, weil Ihr von Händler zu Händler pilgert. Außerdem müsst Ihr über einen recht langen Zeitraum aktiv dabei sein, wenn Ihr mit Boni und Cashback einen nennenswerten Betrag einsparen wollt. Und: Natürlich zahlt Ihr für die Vergünstigungen mit Euren persönlichen Daten. Schon beim Anlegen des Kundenkontos fängt das Datensammeln an. Das solltet Ihr immer bedenken!

Quelle: Verbraucherzentrale Hamburg

Zeitpunkt der Einkaufstour geschickt wählen

Samstagabend kurz vor Ladenschluss kann ein guter Zeitpunkt sein, um reduzierte Produkte abzugreifen. So spät bekommt Ihr zwar vielleicht nicht mehr das frischste Obst und Gemüse, dafür werden oft schnell verderbliche Lebensmittel mit einem starken Preisnachlass angeboten. Auf diesem Weg versuchen Supermärkte, ihre Ware noch rechtzeitig zu verkaufen, bevor sie sonntags dann geschlossen haben.

Regionales und saisonales Obst und Gemüse kaufen

Es ist ein häufiger Irrglaube, dass regionale Produkte besonders teuer sind. Schaut am besten mal auf Wochen- und Bauernmärkten vorbei und kauft dort Obst und Gemüse. Das ist nicht nur günstiger, sondern ein Gang über den Markt bietet auch ein besonderes Flair.

Immer mehr Bauern bieten ihre Produkte auch in Läden direkt auf ihren Höfen an. Wenn Ihr einen in der Nähe habt, ist das eine tolle Alternative. Da diese Produkte weder einen langen Transportweg zurücklegen noch in Kühlhäusern lange frischgehalten werden müssen, können sie preiswerter angeboten werden.

Unverkauftes günstiger oder gar kostenlos bekommen

Viele Discounter und Supermärkte präsentieren Produkte, deren Mindesthaltbarkeitsdatum bald abgelaufen ist, in separaten Kartons zur Auslage oder weisen im Regal mit auffälligen Stickern auf die Produkte hin. Vor allem wenn Ihr nach Lebensmitteln sucht, die Ihr zeitnah zubereiten wollt, sind diese Angebote eine gute Wahl.

Einige Restaurants, Bäckereien und andere Geschäfte bieten übrig gebliebenes Essen vom Tag gegen Ladenschluss zum kleinen Preis, manchmal sogar kostenlos, an. Dadurch werden weniger Nahrungsmittel verschwendet und Ihr könnt jede Menge Geld sparen. Auch mit Apps wie toogoodtogo.de könnt Ihr Lebensmittel günstiger erwerben. Restaurants, Bäckereien und Supermärkte bieten hierüber Speisen und Produkte an, die sie sonst vernichten würden.

Über die Plattform foodsharing.de geben Privatpersonen Lebensmittel weiter, für die sie keine Verwendung haben, weil sie zum Beispiel in den Urlaub fahren oder der Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums kurz bevorsteht.

Immer ein Spartipp: selber machen

Anstatt alles selbst vorzubereiten und zu kochen, ist es natürlich einfacher, auf fertige Produkte zurückzugreifen, egal ob Obstsalat oder Tiefkühlpizza. Aber: „Für Fertigprodukte, die uns das Rühren, Schnibbeln oder Putzen abnehmen, müssen Sie in der Regel tüchtig zuzahlen. (...) Wer drei Euro mehr am Tag für Fertiglebensmittel ausgibt, ist pro Jahr immerhin mehr als 1.000 Euro los“, rechnen die Verbraucherschützer aus Hamburg vor.  

Einiges an Geld könnt Ihr auch sparen, wenn Ihr statt dem Mineralwasser aus der Flasche lieber das streng kontrollierte Trinkwasser aus der Leitung trinkt. Es ist gesünder als Ihr vielleicht denkt und bei weitem günstiger als das gekaufte. Für unterwegs ist es das beste, eine wieder befüllbare Flasche dabeizuhaben.

Viel Geld kann man auch ausgeben beim Essen außer Haus. Wer, anstatt vor der Arbeit beim Bäcker einzukaufen, von zuhause einen Thermobecher mit frisch gebrühtem Kaffee und ein paar selbst belegte Brote mitnimmt, spart über die Woche viel Geld.

Und: Werft überschüssige Lebensmittel und Essensreste nicht weg. Im Internet finden sich zahlreiche Rezepte für eine leckere Resteküche.

as

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