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Wenn der Frust verlässlicher kommt als der Bus

Schulbusse fahren Haltestellen nicht an: Schickt uns Eure Erfahrungen

Ein Schüler vor einem Auto
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Wenn der Bus nicht fährt, müssen die Eltern einspringen und mit dem Auto zur Schule fahren

Wie ein Brennglas hat das 9-Euro-Ticket während seines kurzen Bestehens Augenmerk auf viele Hürden gelenkt, die einem öffentlichen Nahverkehr für alle im Wege stehen. Wochen später ist nun vermehrt von Schülern zu hören, die umsonst an ihrer Haltestelle warten. Seid Ihr und Eure Kinder auch schon vom Schulbus versetzt worden? Erzählt uns Eure Geschichte.

Wenn in Witzen die Älteren von früher sprechen, wird gern der beschwerliche, kilometerlange Schulweg angeführt, den die Großeltern dereinst noch auch im kältesten Winter zu Fuß zurücklegen mussten. Ein Glück braucht das in Bayern längst nicht mehr so anstrengend und gefährlich zu sein: Gemeinde oder Landkreis sind verantwortlich, die Beförderung zur Schule zu gewährleisten. Auch die Kosten übernimmt hier der Aufgabenträger.

Überfüllte Busse sind keine Seltenheit, da kommt auf jeden Schüler noch ein Ranzen, der zusätzlich Platz einnimmt und ganz ungefährlich sind die Fahrten auch nicht. Trotzdem ist es für viele Familien die beste Möglichkeit, die Kinder zur Schule kommen zu lassen. Und vieles spricht dafür: Das Verkehrschaos wäre vorprogrammiert, wenn alle Schüler zeitgleich in Elterntaxis vor dem Schulgebäude abgesetzt werden müssten.

Vor kurzem haben wir von einer Schülerin aus Schechen berichtet, die immer wieder zu spät in den Unterricht kam, weil ihr Schulbus Haltestellen nicht mehr verlässlich anfährt. Über die Hintergründe, warum es auf der Strecke zu solch vermehrten Problemen kommt, wurden vonseiten der Verantwortlichen unterschiedliche, kaum befriedigende Angaben gemacht. Eine Lösung des Problems stand zuletzt noch nicht in Aussicht.

Fehlendes Personal als wichtiger Grund

Dass dies kein ärgerlicher Einzelfall zu sein scheint, sondern auf eine weiter verbreitete Problematik hindeutet, wird viele Eltern nicht überraschen. Zu den meisten Problemen kommt es offenbar dort, wo es keine explizite Schulbuslinie gibt, sondern Synergien genutzt werden und Schüler den Weg in regulären Linienbussen zurücklegen. Gerade in Stoßzeiten herrscht hier Platzmangel, Busse verspäten sich oder fallen ganz aus.

Im klassischen Schulbus, der gezielt über die Dörfer fährt und dessen Fahrer seine Strecke und Mitfahrer gut kennt, wird es im Normalfall weniger Probleme geben. Nur sieht sich auch die Branche der Busunternehmen vor einem weit verbreiteten Problem, nämlich dem Fachkräftemangel. Unter anderem, weil die Ausbildung in Deutschland sehr teuer ist, fehlt es vielerorts einfach am nötigen Personal, um alle Linien mit Fahrern auszustatten.

Erzählt von Euren Erlebnissen

Haben auch Eure Kinder schon vergebens auf einen Schulbus gewartet? Müsst Ihr öfters mit dem Auto einspringen und Eure Kinder bringen oder konnte Euer Kind vielleicht sogar gar nicht in die Schule, weil eine andere Beförderung nicht machbar war? Wie verlässlich funktioniert es bei Euch? Musstet Ihr Euch schon bei Eurer Gemeinde aufgrund des Schulbusverkehrs beschweren? Oder möchtet Ihr Euren Schulbusfahrer einmal loben? Gibt es bei Euch eine eigene Schulbuslinie oder fahren Eure Kinder mit dem Linienbus?

Schreibt uns Eure Erfahrungsberichte per E-Mail an leserbriefe@ovb24.de (Kennwort: „Schulbus“ im Betreff). Bitte sendet uns neben Euren Texten auch Euren Namen und Euren Wohnort – und am besten auch ein Foto von Euch. Die Redaktion veröffentlicht Eure Leserbriefe samt Namen und Wohnort anschließend in einem entsprechenden Artikel.

Anm. der Red.: Die Redaktion behält sich vor, Zuschriften entsprechend zu kürzen oder die Veröffentlichung gegebenenfalls ohne Angabe von Gründen zu verweigern.

fl

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