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Vor oder nach 23 Uhr?

Die perfekte Schlafenszeit: Neue Studie will die beste Zeit gefunden haben, um ins Bett zu gehen

schlafen
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Geht Ihr auch zur perfekten Uhrzeit zu Bett? Neue Studie will die beste Schlafengehzeit gefunden haben

Ihr zählt zu den Nachteulen, die sich erst nach 24 Uhr zur Ruhe betten? Eine neue Studie aus Großbritannien zeigt, welche Uhrzeit sich weit besser eignet.

Jeder Mensch braucht unterschiedlich viel Schlaf. Faktoren wie Alter, genetische Veranlagung, aber auch äußere Einflüsse wie Krankheiten beeinflussen, wie viel Schlaf wir wirklich brauchen. Doch wie verhält es sich mit der Zubettgehzeit? Variiert diese auch je nach individuellen Schlafbedürfnissen oder gibt es die perfekte Uhrzeit für jeden Menschen? Letzteres legt das Studienergebnis britischer Forscher nahe. Ihnen zufolge soll eine bestimmte Zubettgehzeit das Risiko für Herzerkrankungen immens senken.

Wie aus einer Pressemitteilung der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) hervorgeht, sollte man zwischen 22 und 23 Uhr ins Bett gehen. Wer dies umsetzt, hätte ein geringeres Risiko, an einer Herzerkrankung zu erkranken, als jemand, der früher oder später ins Bett geht. So das Ergebnis einer Studie, die Anfang November 2021 im European Heart Journal - Digital Health veröffentlicht wurde.

Umfrage zum Thema Schlafgewohnheiten

„Der Körper verfügt über eine 24-stündige innere Uhr, den sogenannten zirkadianen Rhythmus, der dazu beiträgt, die körperlichen und geistigen Funktionen zu regulieren“, zitiert die ESC Studienautor Dr. David Plans von der Universität Exeter in Großbritannien: „Wir können aus unserer Studie zwar nicht auf einen kausalen Zusammenhang schließen, aber die Ergebnisse deuten darauf hin, dass frühe oder späte Schlafenszeiten die Körperuhr eher stören, was sich negativ auf die kardiovaskuläre Gesundheit auswirken kann“, so der Wissenschaftler.

Hat Zubettgehzeit Einfluss auf Herzinfarkt-Risiko?

Im Rahmen der Studie wurden die Daten von rund 88.000 Menschen aus Großbritannien ausgewertet. Erfasst wurden die Einschlaf- und Aufwachzeiten der Probanden über sieben Tage hinweg mithilfe eines speziellen Messgeräts am Handgelenk. Außerdem wurden die Angaben der Studienteilnehmer zu Lebensstil, demografischen Fakten und gesundheitlicher Verfassung berücksichtigt. Um herauszufinden, ob und inwiefern die Zubettgehzeit Einfluss auf die Herzgesundheit hat, wurde auch der Gesundheitszustand der Probanden in Hinblick auf kardiovaskuläre Erkrankungen wie Herzinsuffizienz bis Herzinfarkt untersucht.

Die Forscher analysierten den Zusammenhang zwischen Schlafbeginn und kardiovaskulären Ereignissen, nachdem sie Alter, Geschlecht, Schlafdauer, Unregelmäßigkeit des Schlafs, selbst angegebenen Chronotyp (Frühaufsteher oder Nachteule), Raucherstatus, Body-Mass-Index, Diabetes, Blutdruck, Cholesterinspiegel und sozioökonomischem Status berücksichtigt hatten.

Studie zeigt: Schlafenszeit zwischen 22 und 22.59 Uhr zeigt positive Effekte

Während einer durchschnittlichen Nachbeobachtungszeit von 5,7 Jahren entwickelten 3.172 Teilnehmer (3,6 Prozent) eine Herz-Kreislauf-Erkrankung. Die Inzidenz war am höchsten bei denjenigen, die um Mitternacht oder später einschliefen, und am niedrigsten bei denjenigen, deren Schlaf zwischen 22:00 und 22:59 Uhr begann, heißt es in der Pressemitteilung der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie. Im Vergleich zum Einschlafen zwischen 22.00 und 22.59 Uhr bestand ein um 25 Prozent höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wenn die Probanden um Mitternacht oder später zu Bett gingen, ein um zwölf Prozent höheres Risiko für 23.00 bis 23.59 Uhr und ein um 24 Prozent erhöhtes Risiko für das Einschlafen vor 22.00 Uhr.

ID/red