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Verbraucher

Giftiges Tier breitet sich aus: Was Ihr tun solltet, wenn Ihr eine Nosferatu-Spinne findet

nosferatu-spinne
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Die Nosferatu-Spinne sollte man vorsichtig fangen, um sie nach draußen zu bringen.

Die Nosferatu-Spinne breitet sich in Deutschland aus. So solltet Ihr reagieren, wenn Ihr die Spinne in Eurem Haus findet.

Die Nosferatu-Spinne stammt eigentlich aus der Mittelmeerregion. Doch durch die klimatischen Begebenheiten kann sie auch in Deutschland immer besser überleben. Deshalb breitet sie sich hierzulande aus. Wenn man die giftige Nosferatu Spinne in der eigenen Wohnung findet, kann das zunächst für Verunsicherung sorgen. Ein Überblick, wie Ihr dann handeln solltet:

Wie bei allen Spinnen bittet der NABU, die Tiere nicht zu töten. Denn sie spielen im Ökosystem eine wichtige Rolle. Die Nosferatu-Spinne habe laut dem Pfalzmuseum auch keinen negativen Einfluss auf heimische Arten. Wie man mit der Nosferatu-Spinne am besten umgehen sollte, auch dafür hat das Museum Tipps parat.

Nosferatu-Spinne beißt in Gefahrensituationen zu – Was sollte man beim Fangen beachten?

Findet man die Nosferatu-Spinne im eigenen Haus, sollte man sie auf keinen Fall mit der bloßen Hand einfangen. Stattdessen rät das Museum dazu, ein Glas zu benutzen. Anschließend kann das Glas mit einer Pappe geschlossen und die Spinne so gefahrlos für Mensch und Tier nach draußen gebracht werden.

Der Grund: Die Spinnen beißen zu, wenn sie sich in einer Gefahrensituation befinden. Versucht man sie mit der bloßen Hand zu fangen, könnten sich die Spinnen bedroht fühlen. Zubeißen ist jedoch die letzte Option für das Krabbeltier, meist werden Spinnen zunächst versuchen zu fliehen.

Auch wenn die Nosferatu-Spinne giftig ist, brauchen sich Menschen nicht so sehr zu fürchten. Hauptsächlich nutzen sie das Gift, um ihre Beute zu fangen. Dennoch kommt es vor, dass sie auch Menschen beißen. Der Biss gleicht laut dem Naturkundemuseum Karlsruhe einem Wespenstich, wobei die Schmerzen sogar als weniger stark eingeschätzt werden.

Von Spinne bis Spitzmaus: Die 10 giftigsten Tiere Deutschlands

Giftige Spinne in Deutschland: der Ammen-Dornfinger
Der Ammen-Dornfinger, eine nachtaktive Spinne aus dem Mittelmeerraum, kann für den Menschen giftig werden. Ihre Bisse können Erbrechen, Schwindel und Schüttelfrost auslösen.  © Patrick Pleul/dpa
Giftige Tiere in Deutschland: die Gelbbauchunke
Die Gelbbauchunke zeigt, wie der Name schon sagt, ihren gelben Bauch, wenn sie sich bedroht fühlt. Ihr Gift kann unsere Schleimhäute reizen, gilt aber nicht als extrem gefährlich.  © Jochen Lübke/dpa
Giftige Tiere in Deutschland: das Petermännchen
Das Petermännchen ist in Nord- und Ostsee weit verbreitet. Gefährlich: Der giftige Fisch gräbt sich gerne unter Wasser im Sand ein. Wer darauf tritt, könnte bald von Schmerzen, Schwellungen und sogar Lähmungen betroffen sein.  © Wolfgang Runge/dpa
Giftige Tiere in Deutschland: die Spitzmaus
Auch dieser harmlos aussehende Insektenfresser findet sich in der Liste der giftigsten Tiere Deutschlands wieder. Der Speichel der Spitzmaus ist zwar nur für ihre kleine Beute giftig – doch ihr Biss kann das tödliche Borna-Virus auf Menschen übertragen. © Frank Rumpenhorst/dpa
Giftige Tiere in Deutschland: die Kreuzotter
In Deutschland gibt es nur sehr wenige Giftschlangen-Arten – eine davon ist die Kreuzotter, deren Gift für Kinder, Kranke und Senioren lebensgefährlich sein kann.  © Sammer/dpa
Gifttiere in Deutschland: die Aspisviper
Die Aspisviper kommt in Deutschland wesentlich seltener vor als die Kreuzotter. Die Schlange setzt bei ihrem Biss etwas weniger Gift ab, die Symptome sind jedoch ähnlich.  © Roland Weihrauch/dpa
Giftige Tiere in Deutschland: der Schwarzblaue Ölkäfer
So hübsch der Schwarzblaue Ölkäfer auch aussieht – das mittlerweile gefährdete Insekt sollte man nicht anfassen. In Bedrohungslagen versprüht der Käfer ein Gift, das die Schleimhaut reizen kann.  © Frank Hecker/Senckenberg/dpa
Giftige Tiere in Deutschland: der Eichenprozessionsspinner
Die Raupen des Eichenprozessionsspinners sollten auf keinen Fall berührt werden. Ihre giftigen Härchen können viele Symptome auslösen – darunter Asthma, Ausschläge, Fieber und Schwindel.  © Soeren Stache/dpa
Giftige Tiere in Deutschland: der Feuersalamander i
Der Feuersalamander sieht mit seiner grellen Farbe schon aus wie ein lebendiges Warnsignal. Sein giftiges Hautsekret löst bei Menschen leichtes Hautbrennen aus – doch wenn das Gift ins Maul eines Hundes gelangt, kann das tödlich enden.  © Boris Roessler/dpa
Giftige Tiere in Deutschland: die Gelbe Haarqualle/Feuerqualle
Die Gelbe Haarqualle ist besser bekannt als Feuerqualle. Sie kommt in Nord- und Ostsee vor. Ihr Gift kann bei Berührung nicht nur Hautausschläge sondern auch Fieber und Atemnot auslösen. © Angelika Warmuth/dpa/Symbolfoto
Spinnennetz Symbolfoto
Die Wasserspinne ist die einzige Spinnen-Art, die unter Wasser lebt. Gruselig: Sie lebt in einer Luftblase, mit der sie sich mit Sauerstoff versorgt. Ihr Biss ist für den Menschen jedoch nur wenig giftig – ähnlich wie ein Wespenstich.  © Frank Rumpenhorst/dpa/Symbolfoto

Nosferatu-Spinne im Haus entdeckt: Was mache ich mit dem Kokon?

Für ihre Eier spinnt das Nosferatu-Weibchen einen Kokon. Auch dies kann in der Wohnung passieren. Der Kokon wird von der Mutter-Spinne bewacht. Um ihn zu entfernen, empfiehlt das Pfalzmuseum, die Spinne mit einem Pinsel beiseite zu schieben und dann mit einem Glas und Pappe nach draußen zu bringen. Der Kokon kann anschließend entfernt werden. Um sicherzugehen, dass die Eier nicht überleben, kann man diese einfrieren. Wenn man die Achtbeiner gar nicht erst in den eigenen vier Wänden haben möchte, sollte man bestimmte Tipps ausprobieren, die Spinnen aus der Wohnung fernhalten.

So reagiert Ihr bei einer Nosferatu-Spinne in der eigenen Wohnung

  • Spinne nicht töten
  • Mit einem Glas fangen und mithilfe von Pappe nach draußen bringen
  • Sollte auch ein Kokon zu sehen sein, Spinne mit einem Pinsel wegschieben
  • Kokon einfrieren

(jo)

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