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Diese Hausmittel helfen wirklich gegen Achtbeiner

Nosferatu-Spinne, Hauswinkelspinne und Co. loswerden: Studie empfiehlt Nuss-Trick

nosferatu-spinne
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Die Nosferatu-Spinne breitet sich zunehmend bei uns aus. Mit diesen Hausmitteln könnt Ihr sie und andere Spinnentiere effektiv bekämpfen.

In der kalten Jahreszeit halten nicht nur wir uns lieber im warmen Wohnzimmer auf, auch Spinnen zieht es in beheizte Innenräume. Mit diesem simplen Nuss-Trick und weiteren Hausmitteln werdet Ihr die Krabbler unkompliziert wieder los - wissenschaftlich belegt:

Eigentlich sind Spinnen nützliche Tiere. Mit ihren Spinnweben fangen sie andere Insekten wie Mücken oder Fliegen, halten uns damit die Ungeziefer vom Leib und leisten einen wichtigen Beitrag zum Ökosystem. Schön anzusehen sind die Tierchen und ihre Weben trotzdem nicht – viele gruseln sich regelrecht vor den Achtbeinern. Und spätestens seitdem bekannt ist, dass sich zunehmend die giftige Nosferatu-Spinne bei uns ausbreitet, haben auch die ohne eine Spinnenphobie berechtigtes Interesse an einem krabbler-freien Zuhause.

Aber was hilft wirklich gegen die Tiere? Von Essig-Sprays über Lavendel- und Zitronenöl kursieren zahlreiche Tipps im Internet. Experten, unter anderem von der Uni Ulm, haben in einer Studie drei der am häufigsten genannten Hausmittel getestet. Das wirkungsvollste Mittel gegen Spinnen: Kastanien.

Kastanien schrecken Achtbeiner ab

Kastanienduft hat eine abschreckende Wirkung auf Spinnentiere. Dazu reicht es, wenn einige Nussfrüchte auf den Fensterbänken verteilt werden – ganz nebenbei zieht so auch eine herbstliche Deko daheim ein. Noch effektiver ist es allerdings, wenn die Kastanien davor zerhackt werden, zum Beispiel mit einem Hammer oder einem scharfen Messer. So kann der Geruch noch besser austreten. Wichtig: Die Kastanien sollten nach drei bis vier Wochen ausgewechselt werden, damit der Duft-Schutz frisch bleibt.

Welches Hausmittel noch gegen Spinnen hilft – und welches nicht:

Neben Kastanien haben die Forscher auch noch zwei weitere populäre Hausmittel gegen Spinnen getestet, nämlich Minz- und Zitronen-Öl. Das überraschende Ergebnis: Zitronen-Öl, eines der im Internet meistgenannten Mittel bei Spinnenbefall, hat in der Studie keinerlei Wirkung gegen die Krabbler gezeigt. Minz-Öl hingegen funktioniert: auch das scheinen die Tierchen nicht riechen zu können. Das Öl kann im Internet oder in Drogeriemärkten gekauft werden. Anschließend habt Ihr verschiedene Möglichkeiten zum Einsatz:

  • Pfefferminz-Öl in eine Duftschale oder einen Aroma-Diffuser geben und so im Raum verteilen lassen
  • Pfefferminz-Öl mit Wasser mischen, in eine Sprühflasche geben und das Duftspray regelmäßig anwenden
  • Pfefferminz-Öl auf ein Duftkissen träufeln und im Raum platzieren

So verhindert Ihr, dass Spinnen überhaupt ins Haus kommen

Kastanien und Pfefferminz-Öl verscheuchen Spinnen wirkungsvoll. Es gibt aber auch simple Maßnahmen, mit denen Ihr dafür sorgt, dass die Tierchen garnicht erst in Eure vier Wände kommen. Das einfachste: regelmäßig putzen und die Winkel von Spinnweben befreien. So werden andere Insekten entfernt, die den Spinnen normalerweise als Futter dienen – und umso weniger Futter vorhanden ist, umso weniger zieht es die Spinnen in die Räume. Auch Insektengitter vor Türen und Fenstern erschweren sämtlichen Krabbeltieren den Weg in die Wohnung.

Richtiges Verhalten bei der Nosferatu-Spinne

Was aber, wenn sich trotz all dieser Schutz- und Abwehrmaßnahmen eine Spinne ins Haus verirrt, womöglich sogar eine Nosferatu-Spinne? Zunächst vorweg: Keine der bei uns heimischen Spinnen ist bedrohlich für den Menschen. Auch die Nosferatu-Spinne, die vom Mittelmeerraum zunehmend in unsere Gefilde wandert, ist relativ ungefährlich. Ihr Gift ist für Menschen nicht lebensbedrohlich, ein Biss kann mit einem Wespen- oder Bienenstich verglichen werden. Grundsätzlich gilt aber: eine Spinne beißt nur, wenn sie in die Enge getrieben wird. Deshalb empfehlen wir Euch, eine Spinne - egal welche - nie mit der Hand zu fangen. Am besten stülpt Ihr ein Glas über die Spinne, schiebt anschließend ein Papier oder ein Stück Pappe darunter und setzt sie im Garten wieder aus. Der Naturschutzbund Deutschland bittet, Spinnen nicht zu töten, denn Gruselfaktor hin oder her: Spinnen erfüllen schließlich eine wichtige Aufgabe in unserer Umwelt.

fso

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