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Bei Fehler Gesundheitsgefahr

Olivenöl zum Braten und Backen: So stark darf es erhitzt werden

olivenöl
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Olivenöl zum Braten und Backen: So stark darf es erhitzt werden

Olivenöl wird genauso wie Sonnenblumenöl gerne zum Braten und Backen genutzt. Doch das mediterrane Speiseöl sollte dabei auf keinen Fall zu heiß werden.

Ein Liter Olivenöl – so viel verbraucht jeder Deutsche nach Angaben von quarks.de pro Jahr. In Ländern wie Griechenland, Spanien und Italien sollen es hingegen zehn Liter pro Person sein, denn dort wird es überall eingesetzt. Hierzulande hört man hingegen häufig, dass Öl aus Oliven nicht zum Anbraten genutzt werden darf. Tatsächlich sollten Verbraucher einige Tipps beachten.

So stark darf Olivenöl erhitzt werden

Für das Braten sollten Verbraucher zu raffiniertem Olivenöl greifen. Die Qualität des Öls kann mit wenigen Tricks im Supermarkt getestet werden. Das raffinierte Exemplar hat den großen Vorteil, dass es von bestimmten Stoffen, die leicht verbrennen, getrennt wurde. Zu diesen Stoffen zählen unter anderem die Geschmacksstoffe. Das Speiseöl kann somit nach Angaben von t-online.de auf mindestens 200 Grad erhitzt werden, teilweise soll der Rauchpunkt sogar bei 230 Grad liegen.

Dieser Punkt beschreibt die Temperatur, bei denen flüchtige Komponenten im Öl – beispielsweise Wasser oder freie Fettsäuren – abdampfen, wie quarks.de erklärt. Diese werden dann als Rauch sichtbar, weshalb kaltgepresste Öle nur auf 120 bis 190 Grad erhitzt werden sollten. Ansonsten kann es für Verbraucher zu Gesundheitsschäden kommen.

Naturtrübe Produkte können gefährlich werden

Natives Olivenöl soll nach Angaben des Bundeszentrums für Ernährung zwar ebenfalls zum Braten geeignet sein, es sollte allerdings schonend erhitzt werden. Dann gäbe es keine Gesundheitsgefahr für Verbraucher.

Fangen die Öle allerdings an zu rauchen, leidet laut quarks.de nicht nur der Geschmack, sondern im schlimmsten Fall auch die Gesundheit. Sowohl das Fett als auch das Essen sollen dann lieber entsorgt werden. Sobald die Augen tränen und der Hals kratzt, hat sich Acrolein gebildet. Dieser Stoff steht im Verdacht, krebserregend zu sein und wäre somit sehr schädlich.

Olivenöl zum Backen: Das sollten Hobbybäcker wissen

Hobbybäcker müssen sich in der Regel keine großen Gedanken über den giftigen Stoff machen. Beim Backen bis 180 Grad zeigt natives Olivenöl nach Angaben von chefkoch.de in der Regel keine wesentlichen chemischen Veränderungen.

Olivenöl wird viel verwendet, ist aber nicht immer gut.

Kommt es beim Backen oder Braten doch zu einer Acrolein-Bildung und zum Unwohlsein, kann vorsichtshalber ein Arzt aufgesucht werden.

ID/red