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Halloween-Fieber

Gruselige Halloween-Deko: Schnell und einfach selbst gemacht

Halloween-Kürbis und blutende Kerzen
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Halloween-Deko selbst gemacht

Seid Ihr auch so im Halloween-Fieber und wollt unbedingt noch schnell ein bisschen für eine spontane Party dekorieren oder die Wohnung einfach ein bisschen gruseliger gestalten? Hier kommen ein paar Dekotipps, die ganz schnell gehen:

Der Kürbis

Klar, bei echten Halloween-Fans darf der schaurige Kürbis nicht fehlen. Zugegeben, der dauert ein bisschen länger und ist etwas anspruchsvoller - aber es lohnt sich! Zum schnitzen braucht Ihr auch gar nicht viel:

  • Einen großen Kürbis
  • Einen Kugelschreiber, Edding oder Folienstift
  • Scharfe Messer; am besten ein großes für den Deckel und ein kleineres für das Gesicht
  • Einen großen Löffel
  • Ein Teelicht

Zuallererst schneidet Ihr mit dem großen Messer kreis- oder zick-zackförmig den Deckel vom Kürbis aus. Hierbei solltet Ihr das Messer etwas schräg halten, damit der Deckel später nicht einfach in das innere Fällt. Danach nehmt Ihr den großen Löffel zur Hand (ein besonders stabiler wäre von Vorteil) und höhlt den Kürbis aus.

Dabei kratzt Ihr nicht nur die Kerne und das weiche Fruchtfleisch aus, sondern auch noch ein bisschen von dem harten Fruchtfleisch. Dann ist später mehr Platz innen, der Kürbis brennt oben nicht gleich an und er vergammelt nicht so schnell.

Als nächstes kommt die aufregende Arbeit. Mit Eurem Stift zeichnet Ihr die gewünschte Fratze auf den Kürbis. Achtet dabei darauf, das Gesicht nicht zu weit unten anzusetzen, sonst sieht man es später nicht so gut. Kleiner Tipp: Solltet Ihr keine Idee für das Gesicht haben oder mal was außergewöhnlicheres haben wollen, druckt Euch einfach eine Schablone aus dem Internet aus.

Mit dem kleineren Messer schneidet ihr jetzt erstmal grob die Umrisse aus, danach werden die feinen Ecken und Kanten nachgearbeitet. Wenn die Feinarbeit getan ist, müsst Ihr nur noch mit einem feuchten Lappen die Rückstände vom Stift und Fruchtfleisch abwischen. Teelicht rein, anzünden - und fertig!

Die Profis unter Euch können sich auch mal an so einem Kannibalen-Kürbis versuchen.

Für diejenigen, die nicht die Zeit oder die Nerven haben einen Kürbis zu schnitzen, haben wir einen super Tipp. Die Mandarinen „Kürbisse“ gehen in wenigen Minuten und sind ganz einfach. Hierfür braucht Ihr nur einige Mandarinen oder Orangen und einen Edding. Mit dem Edding malt Ihr die gewünschten Fratzen darauf. Und das Obst kann man einfach aufessen, wenn man die Deko nicht mehr braucht.

Knicklicht-Geister

Mindestens genauso einfach sind die Knicklicht-Gespenster. Dafür braucht ihr Knicklichter, Taschentücher und Gummis oder helle Schnüre. Das Knicklicht knicken und somit zum leuchten bringen. Dann wickelt Ihr ein Taschentuch darum und befestigt beides miteinander indem ihr den Gummi oder die Schnur drumherum wickelt.

Das Licht könnt ihr entweder gerade lassen - so kann man es gut in einen Blumentopf oder draußen in den Boden stecken - oder ihr knickt das Licht einmal in der Mitte und hängt die Geister dann auf. Wenn Halloween vorbei ist solltet Ihr die Geister bitte sachgemäß wieder entsorgen.

So könnte ein Knicklicht-Geist aussehen.

Leuchtende Katzenaugen

Die gruseligen Katzenaugen in der Dunkelheit funktionieren prinzipiell ganz ähnlich wie die Geister. Dafür braucht Ihr diesmal aber einige leere Toilettenpapier-Rollen oder leere Zewa-Rollen, eine Schere, etwas breites Klebeband und wieder die Knicklichter.

In die Papprollen schneidet ihr vorsichtig schaurige Augen. Dann steckt ihr die leuchtenden Knicklichter in die Rolle hinein und verschließt sie von beiden Seiten mit dem Klebeband. Wenn ihr das ganze noch ein bisschen gruseliger haben wollt, könnt ihr die fertigen Rollen mit schwarzer Farbe bemalen.

Mumien Gläser

Wer doch eher auf Beleuchtung durch den traditionellen Kerzenschein steht, für diejenigen kommen hier noch zwei schaurig schöne Ideen. Ganz einfach sind auch die Mumien Gläser. Dafür braucht Ihr nur ein paar leere Gläser, es funktioniert sowohl mit Marmeladen-, Nutella- oder auch Einmachgläsern. Dann benötigt Ihr noch einige Mullbinden, Kulleraugen und etwas Kleber.

Die Mullbinden wickelt Ihr von unten um das Glas herum bis zum oberen Rand, so dass man nirgends mehr durchschauen kann. Das Ende der Binde könnt Ihr einfach unter eine Lage ein bisschen weiter unter stecken. Zum Schluss klebt ihr noch die Kulleraugen darauf und dann fehlt nur noch das Teelicht. Fertig!

Blutende Kerzen

Etwas mehr Arbeit machen die blutenden Kerzen - dafür sind sie aber auch gruseliger. Hierfür benötigt ihr mehrere dicke weiße Kerzen (bestenfalls verschiedene Größen) und dunkelrote Kerzen. Achtet bei den roten aber darauf, dass sie sowohl innen als auch außen rot sind. Die weißen Kerzen stellt Ihr auf Zeitungspapier oder eine andere Unterlage, die Wachs abbekommen darf.

Die roten Kerzen könnt ihr dann direkt anzünden und erst einmal ein wenig brennen lassen bis sie schon ein bisschen angeschmolzen sind. Sobald das obere Wachs flüssig ist, kippt Ihr die roten über die weißen Kerzen, sodass das rote Wachs an deren Seiten herunterläuft. Das macht ihr solange bis die dicken Kerzen rundherum aussehen, als würde Blut an ihnen herunterlaufen. Dann noch schön auf einer Dekoplatte oder einem Teller dekorieren.

Blutende Kerzen

Wer es noch auf die Spitze treiben will - im wahrsten Sinne des Wortes - kann rundherum ein paar Nägel in die blutigen Kerzen stecken.

In diesem Sinne: „Happy Halloween!“ und gruselt Euch nicht zu sehr!

Vivienne Hackl